Recap: WHUDAT meets Russia! The Confederations Cup 2017 #FCC2017 #ConfederationsCup #FWC2018

Privet, meine Freunde! Wie ihr vielleicht schon auf Facebook, Instagram und Co. mitbekommen habt, war ich für ein paar Tage in Russland, um live über den ConfederationsCup 2017 in Moskau und Sochi zu berichten. Welcher Gedanke kommt euch als erstes, wenn ihr „Russland“ hört? Bei mir war es jede Menge Wodka und Putin. Um einfach mal ganz ehrlich zu sein: Ich habe nicht wirklich viel von dem Land erwartet und mich zunächst allein auf das Fußballspiel gefreut. Aber hey, vor Antritt meiner Reise wusste ich ja auch noch nicht, dass das einer der geilsten Trips meines Lebens werden sollte.

In Moskau angekommen wurde ich auch schon direkt von Dasha, meiner Babysitterin für die Zeit in Russland, in Empfang genommen. Wenig später stiessen die italienischen Blogger dazu und wir machten uns gemeinsam auf den Weg zum Hotel. Diese Fahrt allein hat schon gereicht, um mich von Moskau zu überzeugen. Wolkenkratzer, riesengroße Kreuzungen, aber auch alte Gebäude mit schönen Fassaden und diesem einzigartigen, russischen Charme soweit das Auge reicht. Nicht umsonst zählt Moskau zu den größten Weltstädten überhaupt. Da wir nur einen zweitägigen Aufenthalt in Moskau hatten, wollte wir die knappe Zeit nutzen und … sind feiern gegangen. Auf dem Weg zum Club musste ich als Kieler die Kleinstadt-Dorftrottel-Frage schlechthin stellen: „Was soll denn an einem Mittwochabend schon los sein? Die Leute schlafen doch schon alle.“. Die Antwort des Tourguides: „Moskau schläft nie!“. Gelogen hat die Dame auf jeden Fall nicht. Das „Gipsy“ war gefüllter und spektakulärer als jeder andere Club, den ich zuvor besuchte. Ihr habt ja sicher alle schon von diesen Clubs gehört, in denen sich auch eine Imbissbude oder vielleicht sogar ein Restaurant befindet. Aber ward ihr auch schon mal in einem, in dem es einen Massage-Raum, einen Friseursalon und ein Bistro gibt? Falls ich jetzt euer Interesse geweckt habe, ist das Gipsy in Moskau die richtige Adresse für Euch.

Das Hotel „National“. Eine sehr schöne Unterkunft für unseren kurzen Aufenthalt in Moskau.

Am nächsten Tag kamen dann auch noch die britischen und spanischen Blogger dazu und es war Sightseeing angesagt. Als allererstes ging es ins Luschniki Stadion, dem größten Fußballstadion in Russland. Beim Reingehen fiel mir direkt auf, dass die Sitze in verschieden Beige-, Rot- und Brauntönen gefärbt waren. Dies hat den Zweck, das Stadion gefüllt aussehen zu lassen, auch wenn es nicht ganz so gut besucht ist. Für die Weltmeisterschaft 2018 wurde die gesamte Arena von Kopf bis Fuß renoviert. Es war schon ein einmaliges Gefühl, einen Fuß auf diesen Rasen gesetzt zu haben, bevor es die besten Fußballspieler der Welt tun würden.

Nach dem Dinner ging es zur Besichtigung auf den berühmt-berüchtigten „Red Square„. Vielleicht habt ihr ja schon einmal davon gehört: Der Red Square ist aufgrund seiner Größe und seiner geschichtlichen Bedeutung einer der bekanntesten Plätze der Welt. Er befindet sich im Zentrum der Moskauer Altstadt und gilt mit Gebäuden wie der Basilius-Kathedrale, dem Lenin-Mausoleum und dem Warenhaus GUM als Wahrzeichen der Stadt. Das Wetter spielte leider nicht wirklich mit, deshalb hielten wir uns die meiste Zeit in der größten Shopping-Mall auf, die ich bis jetzt gesehen habe.

Das erste Confederations Cup Spiel, welches während meines Aufenthalts in Moskau stattfand, konnten wir uns leider nicht live ansehen. Deshalb gingen wir in einen kleinen aber gemütlichen Pub und genossen dort die Atmosphäre, das Spiel und jede Menge Bier. Nach einem 1:1 zwischen Deutschland und Chile entschieden meine italienischen Freunde und ich uns dazu, noch ein Mal den Red Square zu besuchen, um wirklich alles gesehen zu haben. Es hat sich gelohnt! Der rote Platz bei Nacht war wirklich traumhaft schön, ein unvergessliches Erlebnis.

An meinem dritten Tag in Russland hieß es von Moskau Abschied zu nehmen, es ging nämlich weiter nach Sochi. Für den ersten Tag in der Olympiastadt war ein Besuch in einer traditionellen, russischen Sauna geplant. Wir sollten uns für den morgigen Tag entspannen (warum das wirklich wichtig war, erzähle ich euch gleich). Jetzt kommen wir erst einmal zum Saunaerlebnis meines Lebens: Nachdem ich in einer gefühlt 1000 Grad heißen Sauna fast verbrannt bin, wurde ich beim Rausgehen mit Birkenquast gepeitscht und musste dann auch noch in einen eiskalten Pool springen. Es klingt wirklich genau so schlimm, wie es für den Moment war. Aber als ich nach dem Eisbad in den beheizten Pool gestiegen bin, hab ich einen Grad der Entspannung erreicht, den ich so noch nicht kannte! Ich war tatsächlich komplett relaxed, lag so gut wie bewegungslos da und genoss meinen heißen Zitronentee – das war die Tortur am Anfang doch tatsächlich Wert.

Diese komplette Entspannung der Muskeln und des Geistes war wirklich verdammt wichtig, da uns für den folgenden Tag Adrenalin pur erwarten sollte. Nach einer Bergwanderung und einem Besuch zum Olympia-Village ging es für uns in den „Skypark„, dem zweithöchsten Bungee-Jump-Spot der Welt! Dort durfte jeder Freiwillige dann den Sprung in die Tiefe wagen. „Soll ich wirklich springen?“, „Was ist, wenn was passiert?“, „Bereue ich es, wenn ich nicht springe?“ – all diese Fragen gingen mir während der Fahrt durch den Kopf. Ich war zwar nie der größte Freund von Höhen, aber so richtige Höhenangst hatte ich ja auch nicht. Im Skypark dann stand mein Entschluss relativ schnell fest: Für nichts auf dieser Welt würde ich da runterspringen! Eine Hängebrücke, die auch noch wackelt?! Das bloße Stehen auf der Brücke machte mir schon eine Heidenangst. Mein britischer Freund Jake und ich entschieden uns dazu, das Ganze von der Ferne aus zu betrachten und ein Paar Aufnahmen für die Springenden zu machen. Das Zusehen hat gereicht, um meinen ganzen Körper zum Schwitzen zu bringen. So ein Gefühl hatte ich wirklich noch nie.

Der letzte Tag hielt für uns das langerwartete Confederations Cup Spiel „Deutschland vs. Kamerun“ bereit. Nach der aufregenden Zeit waren wir alle extrem glücklich, im Stadion zu sitzen und das Spiel sehen zu können. Ein 3:1 Sieg für Deutschland ist doch ein wirklich perfekter Abschluss für so eine Woche, oder?

Ich erwartete nichts, aber bekam eines der aufregendsten Abenteuer meines Lebens. Ich lernte jede Menge neue Leute kennen und habe die Vielfalt eines Landes kennengelernt, von dem ich vorher wirklich nichts wusste. Die Riesenstadt Moskau zu erleben, mit meinen britischen, italienischen und spanischen Freunden jeden Abend in Sochi um die Häuser ziehen und die „Skybridge“ entlangzulaufen, machten diesen Trip wirklich unvergesslich. Die Krönung des Ganzen war es dann auch noch, die deutsche Nationalmannschaft live spielen und siegen zu sehen! Eine wirklich einmalige Woche, die ich niemals vergessen werde. Ich habe auch ein kleines Video zusammengeschnitten, um euch meinen ganzen Trip innerhalb von knapp 4 Minuten zu präsentieren – viel Spaß damit!

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[Danke an die Welcome2018 für die Einladung.]

Kommentare

2 Antworten zu “Recap: WHUDAT meets Russia! The Confederations Cup 2017 #FCC2017 #ConfederationsCup #FWC2018”

  1. Matheos sagt:

    Hört sich nett an

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