WHUDAT auf der Mein Schiff 4 von TUI Cruises, Mittelamerika Ahoi! Part 3 #Meinschiff4 #Meinmittelamerika #Tuicruises

Was sind eure Beweggründe fürs Reisen? Geht es euch ums Wetter oder viel mehr darum, dass man sich im Urlaub mal so richtig gehen lassen kann? Meine Motivation fürs Verreisen ist der Tapetenwechsel. Damit meine ich die vielen und unterschiedlichen Kulturen, die man kennenlernt. Ich finde es äußerst interessant zu sehen, wie sich das Leben unserer Mitmenschen auf den anderen Kontinenten von unserem unterscheidet. Von der Küche über die Lebensqualität bis hin zur Religion und Tradition – Das Reisen ermöglicht uns den Eintritt in eine neue Welt. Im dritten und letzen Teil meines Kreuzfahrt-Blogs (Teil 1, Teil 2) erzähle ich euch alles über meine Erlebnisse in den letzten vier Ländern der zweiwöchigen Reise auf der Mein Schiff 4. Auch hier waren mit Panama und Kolumbien Länder auf meiner Agenda, die ich schon immer einmal bereisen wollte. An dieser Stelle möchte ich mich schon einmal bei TUI fürs schmälern meiner Liste bedanken.

Costa Rica – Puerto Limón

Susi, Christina, ein nettes älteres Pärchen, welches wir an Bord kennenlernten und ich haben uns für Puerto Limón vorgenommen, dass wir die Stadt auf eigene Faust erkunden. Der Plan war es, sich ein Taxi zu schnappen und an einen der schönen Strände fahren zu lassen. Uns war zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht bewusst, dass wir den wohl coolsten Taxifahrer Costa Ricas erwischen würden. Joseph winkte uns direkt als wir den Hafen verließen zu sich rüber und fragte, ob er uns zu Diensten sein kann. Wir erzählten ihm von unserer Strandidee und er schüttelte nur den Kopf. „Ihr befindet euch in der tollsten Stadt der Karibik und wollt nur einen Strand sehen? Das kann ich nicht zulassen.“, waren seine Worte. Für einen fairen Preis wollte Joseph uns eine Stadtrundfahrt gewähren, uns zu den naheliegenden Bananenplantagen für eine Besichtigung bringen, eine Bootsfahrt durch einen Fluss anbieten und uns am Ende des Tages an den, seiner Meinung nach, schönsten Strand des Ortes bringen. Selbstverständlich willigten wir ein und genossen erst ein Mal den Anblick von Josephs Viertel. Der einheimische Costa Ricaner wirkte ein wenig bedrückt, als wir ihm von den Vorurteilen erzählten, die uns Europäern über Costa Rica mitgegeben worden waren. „Ich kann nicht für das ganze Land sprechen, aber in Puerto Limón sind alle freundlich und hilfsbereit.“ Der erste Eindruck war auf jeden Fall schon sehr positiv. Nach der Rundfahrt genehmigten wir uns einen kurzen Einblick in die Bananenplantage, zu denen Joseph eine Menge zu erzählen hatte. Bevor wir uns auf den Weg zum Fluss machten, kamen wir an den Obststand einer guten Freundin von ihm an. Dort bereitete die nette Dame uns frische Früchte vor, die wir sinnlich verspeisten. Ich glaube, ich habe in meinem Leben noch nie eine so leckere Mango gegessen. Die Bootstour hielt einige interessante Tiere für uns bereit. Brüllaffen, Krokodile, Faultiere, Schlangen und jede Menge seltener Vögel sprangen uns vor die Linse. Eine tolle Erfahrung. Wie versprochen ging es zum Schluss an den Playa Bonita, einem traumhaften Sandstrand mit Wellen, die Surfer Herzen höher schlagen lassen. Ich bin Joseph zu Dank verpflichtet, dass er aus diesem kurzen Aufenthalt ein so unvergessliches Erlebnis gemacht hat. Und das alles nur, weil wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren. Glück muss man haben.

Panama – Colon – Panama-City

Angelegt haben wir zwar in Colon, doch ich wusste, dass ich dort nicht lange bleiben würde. Denn seit Michael Scofield, der Protagonist der Serie Prison Break (dürfte den meisten von Euch ein Begriff sein) davon träumt, mit seinem Bruder nach Panama-City auszuwandern, hat die Stadt mein Interesse geweckt. Glücklicherweise bot TUI eine Busfahrt in die Hauptstadt an. Anders als bei den meisten Touren in Reisebussen durfte man hier seine Freizeit individuell gestallten. Also schloss ich mich wieder mit Susi, Christina und dem anderen Geschwisterpärchen Tim und Karina zusammen, um die Stadt ausgiebig zu erkunden. Wir entschieden uns für einen Rundgang durch die Altstadt. Es war unfassbar, dass  auf der einen Seite der Stadt unzählige Wolkenkratzer in den Himmel ragen und auf der anderen Seite die kleine, malerische Altstadt ist, in der schon nahezu dorfähnliche Verhältnisse herrschen. Schöne, kleine Gebäude, eine Vielzahl gemütlicher Bars und Cafés und die Verewigung des einen oder anderen Streetart-Künstlers kreuzten unseren Weg. Nach ein Paar Stunden bummeln hielt uns das karibische Wetter auf. Ich wusste doch, dass es mich früher oder später erwischen wird. Aus dem Nichts (!) goss es auf einmal in Strömen. So stark, dass wir knapp eine Stunde in einem Souvenir-Shop Zuflucht suchten. Was im Nachhinein betrachtet kein gutes Versteck war, da die Verkäufer darauf bestanden, dass wir uns im Gegenzug zur Decke über unseren Köpfen auch etwas kauften. Was soll’s, die Familie freut sich über die Mitbringsel. Von Ängsten vor einem weiteren Sonnenbrand bis zu einem klitschnassen Strohhut in weniger als drei Minuten – das karibische Wetter hat es mir so richtig besorgt.

Kolumbien – Cartagena

Ich weiß es noch genau: am Abend vor Cartagena habe ich mit Maxi zusammen ein bisschen über die Stränge geschlagen. Nach einigen runden Black Jack, sehr vielen Cocktails und exzessivem Feiern in der „Abtanzbar“ war ich am nächsten Morgen mehr als platt. Es war allerdings nicht der Espresso, der mich wieder wachrüttelte. Der Anblick auf Cartagena lies einen Kater, der mir einen Rundgang in dieser wundervollen Stadt streitig machen würde, gar nicht erst zu. Die Flora und Fauna der Stadt machten sich schon am Hafen bemerkbar. Nicht umsonst zählt sich Cartagena zu den schönsten Kolonialstädten Südamerikas. Überall bunte und schöne Blumen, Pfauen, die in freier Wildbahn herumliefen und freundliche Gesichter so weit das Auge reicht – Naja, fast… Nachdem ich den Hafen erkundet habe, nahm ich mir ein Taxi in die nahegelegene Innenstadt. Dort wurde ich leider Zeuge einer körperlichen Auseinandersetzung zweier Bürger, in welche die Polizei jedoch sofort eingriff. Schlechte Laune gibt es wohl auch unter solch paradiesischen Umständen. Meine Laune liess ich mir davon jedenfalls nicht verderben und ging auf Shoppingtour. Ich ergatterte ein Paar T-Shirts, Souvenirs und einen Panama-Hut (fragt mich bitte nicht, was mich in Panama davon abgehalten hat, mir so einen zu kaufen).

Dominikanische Republik – Santo Domingo

In Santo Domingo wachte ich schlecht gelaunt auf. Das hatte nichts mit der Stadt zu tun. Ganz im Gegenteil. Schon bei der Einreise in die Dom Rep war ich fasziniert von den Landschaften. Mein schlechter Gemütszustand hatte viel mehr etwas damit zu tun, dass dies mein vorletzter Tag in der Karibik war. Unglaublich, wie schnell zwei Wochen vergehen können. Ich wollte die mir verbleibende Zeit nicht verplempern, also machte ich mich direkt nach dem Frühstück rauf auf’s Land. Santo Domingo, eine Wahnsinnsstadt. Streetart-Künstler hinterließen ihre Spuren an den meisten Säulen und Strommasten und verliehen der Gegend einen gewissen Flair. Die Kunst scheint in der Stadt eine größere Rolle zu spielen. Neben all den Straßenmalern, die sich mit dem Verkauf ihrer Bilder finanzieren, gab es auch den ein oder anderen Bürger, der sich mit Stift und Block in den Park setzte und die Umgebung skizzierte. Für einen Kunstbegeisterten wie mich war diese Stadt wirklich ideal.

Als wir in den Hafen von La Romana einfuhren, wurde mir so langsam klar, dass der Sonnenaufgang, den ich so leidenschaftlich zu einer schönen Tasse Espresso genoss, mein letzter über der Karibik werden sollte. Ich saß da also und liess die letzten zwei Wochen noch ein Mal Revue passieren. Ich konnte nicht nur Eindrücke von den schönsten Ländern der Welt sammeln, sondern lernte auch eine Menge neuer Freunde kennen und gewann so einiges an Lebenserfahrung dazu. Ich bin wirklich dankbar, dass sich mir diese einmalige Chance bot und ich sie genutzt habe, denn besser hätte diese Reise wirklich nicht laufen können. Mein Tipp für diejenigen unter euch, die auf eine entspannte Art und Weise viel von der Welt erkunden wollen: Setzt euch ins nächste Reisebüro und bucht eine Kreuzfahrt mit einem der vielen Trips, die TUI Cruises anbietet. Glaubt mir, ihr werdet es nicht bereuen.
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[In Kooperation mit TUI Cruises]

Kommentare

2 Antworten zu “WHUDAT auf der Mein Schiff 4 von TUI Cruises, Mittelamerika Ahoi! Part 3 #Meinschiff4 #Meinmittelamerika #Tuicruises”

  1. Hans-Georg sagt:

    Deinem letzten Satz kann ich nur zustimmen, wir machen nämlich im diesem Jahr unsere 5. Reise mit TUI Cruises.

  2. Matheos sagt:

    Nice!

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