Street Art Hamburg // Kunst im urbanen Raum

Für den einen ist es eine Verunstaltung des öffentlichen Raums – für den anderen ist es Kunst, Ausdrucksform, Message! Aber genau so ist sie – die Kunst. Sie polarisiert, schafft Nährboden für geistigen Austausch; mal abstoßend, mal verzaubernd. Wer mit offenen Augen durch Hamburg läuft, schreitet durch die größte Kunstaustellung, die die City zu bieten hat. Hier ein paar Einblicke rund um die urbane Kunstkulisse der Hansestadt.

Urbane Kunst macht Schule – die Street Art School in St. Pauli

Paste-ups, Graffitis und Art-Installationen – die Straßen Hamburgs sind voll davon. Eine Schmiede für urbane Kunst in Hamburg ist die Street Art School in den Rindermarkthallen in St. Pauli. Das Projekt begann im Grunde mit der Suche nach einem Atelier. Der erste Vorsitzende der Street Art School – Olaf Terhorst – gibt in einem Interview vom April 2015 ein paar sehr interessante Einblick in die Entstehungsgeschichte, die Philosophie und was die Street Art School in St. Pauli tatsächlich sein soll. Laut Olaf Terhorst ist die Schule für urbane Künste im Grunde vier Dinge:

– Atelierfläche – für Street Art KünstlerInnen
– Schule – für solche, die Street Art verstehen und lernen wollen
– Galerie – um Kunstwerke von KünstlerInnen auch in dieser exponierten Form der Öffentlichkeit zu zeigen
– Begegnungsstätte – für Menschen, die sich rund um das Thema Street Art austauschen wollen

Wer also in Hamburg verweilt, sich für diese allgegenwärtige Kunstform interessiert und sich gerne mit lustigen, kreativen und engagierte Hamburger Künstlern austauschen möchte, sollte der Street Art School in St. Pauli unbedingt einen Besuch abstatten!

Touren im Sinne der Kunst … der Straßenkunst!

Erstmal eines vorneweg. Das vermeintlich größte Dorf Deutschlands ist immer eine Reise wert! Hier gibt es so ziemlich alles für jeden Geschmack. Das gilt vornehmlich, aber nicht nur, aus kultureller Sicht. Hamburg ist Heimat sagenhafter Galerien, Museen, Theater und Musikbühnen. Die City gilt unter Feinschmeckern als wahre Schatztruhe und für Party-People kann das Wochenende auch mal gerne von Mittwoch bis Dienstag gehen. Einsame Jungs stolpern über die Reeperbahn – kultivierte Gentlemen mit ähnlichen Bedürfnissen leisten sich einen elitären Escortservice. Die süßen Girls solcher exklusiven Agenturen sind natürlich auch gerne bereit, mit ihrem Lover die Stadt zu erkunden. Um den Bogen wieder auf das eigentliche Thema zu schlagen, könnte dies beispielsweise während einer geführten Street Art Tour durch Hamburg sein.

Lesematerial über die urbanen Künste Hamburgs…

… gibt es im Netz wie Graffitis im Schanzenviertel! Ein tolles Beispiel hierfür ist beispielsweise der Blog „Streetartmag“. Sebastian Hartmann – der Erschaffer des Blogs – gilt in der Welt der deutschen Street Art fast als eine Art Botschafter. Sprachrohr ist dabei nicht nur der Blog, sondern auch Fernseh- und Radiointerviews, zu denen er geladen wird. [Ein weiterer Blog, in dem man sich sehr leicht verlieren kann, trägt den Namen „Street Art Hamburg„. Auf dem Blog selbst finden sich wirkliche Schmuckstücke der urbanen Kunst in Hamburg und der Verweis zum Erinnerungsspiel „Zwillingsspiel“. Wer als Kind schon gerne Memory gespielt hat, kann dies nun mit tollen Aufnahmen verschiedener Street Art Motive aus Hamburg tun.

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