So werden Sie ein Tattoo-Künstler

Haben Sie eine Leidenschaft für Kunst? Lieben Sie Tattoos? Sind Sie auf der Suche nach einem lukrativen Beruf, bei dem kein Tag wie der andere ist? Wenn Sie alle drei Fragen mit „Ja“ beantworten können, sollten Sie sich überlegen, Tätowierer zu werden.

Der Beruf des Tätowierers besteht aus dem Entwerfen und Auftragen von Tätowierungen. Mit Hilfe von Spezialtinte und Nadeln hinterlassen sie dauerhafte Bilder auf den Körpern ihrer Kunden. Als Tätowierer arbeiten Sie eng mit Ihren Kunden zusammen, um sicherzustellen, dass deren Vorstellungen erfüllt werden und sie ein Kunstwerk erhalten, das es wert ist, ihr Leben lang gezeigt zu werden.

Haben Sie das Zeug dazu, Tätowierer zu werden?

Zunächst sollten Sie eine ehrliche Einschätzung Ihrer derzeitigen Fähigkeiten vornehmen. Um ein erfolgreicher Tätowierer zu werden, sind Kreativität und künstlerisches Gespür unerlässlich. Ohne diese Fähigkeiten werden Sie Schwierigkeiten haben, die Designideen Ihrer Kunden in die Tat umzusetzen.

Neben einer natürlichen künstlerischen Begabung sollten Sie auch über Hingabe und umfassende Kenntnisse über das Handwerk verfügen. Selbst wenn Sie sich auf eine bestimmte Nische spezialisiert haben – wie z. B. Porträts oder Typografie – stellt das Tätowieren zahlreiche künstlerische Herausforderungen dar, die Fachwissen erfordern.

Dabei geht es nicht nur um Kreativität. Auf den Schultern eines Tätowierers lastet ein großer Druck. Sie tätowieren ständig fremde Leute, und die zahlen für Qualität. Wenn Sie allerdings Angst haben, eine schlechte Arbeit zu machen, könnte sich dies negativ auf Ihre Leistung auswirken.

Bauen Sie Ihr Portfolio auf

Um Tätowierer zu werden, brauchen Sie zunächst einen Mentor. Um einen Mentor zu bekommen, müssen Sie ihn beeindrucken und zeigen, dass Sie das Zeug dazu haben, Tätowierer zu werden. An dieser Stelle kommt Ihr Portfolio ins Spiel.

Ihr Portfolio sollte eine Präsentation Ihrer besten Arbeiten darstellen. Wenn Sie einem potenziellen Mentor Ihr Portfolio vorlegen, kann er schnell einen Blick darauf werfen und feststellen, ob Sie über den Kunststil verfügen, den er von einem Lehrling erwartet. Achten Sie daher bei der Zusammenstellung Ihres Portfolios darauf, dass es professionell zusammengestellt ist und eine Vielzahl Ihrer Originalarbeiten enthält.

Wählen Sie Ihre Utensilien

Unabhängig davon, ob Sie mit einem Mentor beginnen oder auf eigene Faust praktische Erfahrungen sammeln wollen, ist es sinnvoll, Ihre eigenen Utensilien anzuschaffen. Vermeiden Sie es dabei, immer die günstigere Variante zu wählen. Die Tätowiermaschine, die Sie verwenden, sollte von einer renommierten Marke sein, ebenso wie die Nadeln, Tinten und andere Gegenstände, die Sie für die Arbeit benötigen.

Wenn Sie sich für Qualität entscheiden, müssen Sie nicht unbedingt viel Geld ausgeben. Im Gegenteil, bei einem führenden Anbieter wie Barber DTS können Sie die gesamte benötigte Ausrüstung günstig erwerben.

Lernen Sie das Handwerk

Sobald Sie einen Mentor gefunden haben oder der Mentor Sie als Lehrling in seinem Tattoo-Shop angemeldet hat, ist es an der Zeit, das Handwerk zu erlernen. Im Rahmen dieser Ausbildung lernen Sie eine Reihe von berufsrelevanten Aspekten kennen, darunter:

  • Wie man Tattoos entwirft
  • Wie man eine Tätowiermaschine benutzt
  • Wie man mit Tinte auf der Haut arbeitet
  • Hygienische Arbeitspraktiken
  • Kundenbetreuung und kaufmännische Fähigkeiten

Denken Sie daran, dass Sie als Lehrling wahrscheinlich kein existenzsicherndes Gehalt erhalten werden. Stattdessen werden Sie etwa ein Jahr lang eine große Anzahl von kostenlosen Tattoos entwerfen und tätowieren. Darauf sollten Sie sich also finanziell vorbereiten, entweder mit Ersparnissen oder einer anderen Einkommensquelle.

Lizenz erhalten und loslegen

Sie haben eine Ausbildung genossen. Sie verfügen über die Ausstattung. Sie haben die Zulassung sowie die Zertifizierung erworben. Jetzt ist es an der Zeit, den mutigsten Schritt von allen zu gehen: tatsächlich ein professioneller Tätowierer zu werden.

Wenn Sie als Lehrling in einem Tattoo-Shop gearbeitet haben, kann es gut sein, dass Sie dort weiterarbeiten können. Wenn nicht, müssen Sie sich bei anderen Tätowierern bewerben oder auch die Möglichkeit prüfen, ein eigenes Tätowierstudio zu eröffnen.

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