Self Care: 6 Tipps zur Vermeidung von Angstgefühlen wegen des Corona Virus

Aktuell sind wir alle auf eine harte Probe gestellt. Durch den Ausbruch des hochansteckenden SARS-CoV-2-Erregers in China und dessen rasante Verbreitung rund um den Globus haben die meisten Regierungen strenge Verhaltensregeln erlassen, die das tägliche Leben sehr beeinflussen. Es wird noch Monate, wenn nicht Jahre dauern, bis die Maßnahmen, wie zum Beispiel das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes beim Einkaufen, gelockert werden. All diese Umstände haben dazu geführt, dass immer mehr Menschen unter Ängsten leiden. Sie fürchten eine Ansteckung mit dem gefährlichen Virus oder blicken ängstlich in die Zukunft. Da sich aus den Ängsten Angststörungen oder sogar Depressionen bilden können, sollte aktuell jeder genau auf sich achten und Maßnahmen ergreifen, um diese Gefühle einzudämmen.

1. Die Angstgefühle sollten auf keinen Fall lähmend wirken. Vielmehr ist es geraten, die Ängste in Aktionen umzusetzen. Das Einholen genauer Informationen über das Virus und dessen Ansteckungswege kann helfen, nicht die Kontrolle über die negativen Gefühle zu verlieren. Zudem sollte man vorausplanen und sich auf Situationen, in denen man sich unwohl oder ängstlich fühlt, vorzubereiten.

2. Ein weiterer Tipp zur Linderung der Angstgefühle ist die Reduzierung des Medienkonsums. Auf Social Media und in den Nachrichten werden fast stündlich neue Hiobsbotschaften verkündet, die zu Ängsten führen können. Meist sind die Thesen und Behauptungen sehr direkt formuliert und klingen sehr reißerisch, um Publikum einzufangen. Es reicht vollkommen, einmal am Tag die neuesten Entwicklungen zu studieren, und man sollte keinesfalls ständig die neusten Beiträge zu Corona studieren.

3. Um Ängste zu vermeiden, sollte man versuchen, im Hier und Jetzt zu leben. Es macht keinen Sinn, darüber zu spekulieren, wie sich die aktuelle Lage entwickelt und ob es zu weiteren Einschränkungen kommen wird. Wer sich auf die aktuelle Lage konzentriert und versucht, trotz der Einschränkungen jeden Tag produktiv und glücklich zu verbringen, entwickelt deutlich weniger Ängste.

4. Zur Steigerung des eigenen Wohlbefindens ist es auch sinnvoll, sich genauer mit dem eigenen Lebensstil zu beschäftigen. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung sowie regelmäßige sportliche Aktivität sorgen für ein besseres Körpergefühl und die Ausschüttung von Glückshormonen. Ungesunde Angewohnheiten wie Rauchen und der übermäßige Konsum von Alkohol sollten hingegen vermieden werden.

5. Es macht auch Sinn, den Geist zu „trainieren“. Regelmäßige Entspannungsübungen wie Yoga, Meditation oder autogenes Training können helfen, Stress und Ängste abzubauen. Schon 5 Minuten der Ruhe und Konzentration auf den Körper können Wunder bewirken. Inzwischen gibt es Dutzende Apps, die einen durch diesen Prozess begleiten können.

6. Viele, die unter Ängsten leiden, können versuchen, durch Nächstenliebe positive Emotionen zu schaffen. Ein freundliches und hilfsbereites Auftreten gegenüber bekannten und auch fremden Menschen kann positive Gefühle auslösen und Ängste deutlich reduzieren. So ist es sinnvoll, in der aktuellen Lage den Bedürftigen, die besonders hart von der Corona Pandemie betroffen sind, zu helfen.

Wer unter dauerhaften Angstproblemen leidet, sollte sich professionelle Hilfe holen. Da es vielen schwerfällt, mit dem Hausarzt über ihre Ängste zu sprechen, kann hier Telemedizin eine gute Alternative sein. Da die Arztkonsultation virtuell über eine räumliche Distanz stattfindet, entsteht eine gewisse Anonymität zwischen Arzt und Patient und es fällt diesen leichter, offen über ihre Ängste zu sprechen.

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