Recap: WHUDAT zu Gast auf der Telekom Electronic Beats Clubnight im PAL in Hamburg

Wir alle kennen es: Die Woche war anstrengend, das langersehnte Wochenende steht vor der Tür und es fehlt eigentlich nur noch die richtige Party zum Abschalten. Diese Laune hatte ich am vergangenen Samstag und zu meinem Glück hat es die Telekom Electronic Beats Clubnight in den Norden nach Hamburg geschafft! Co-Blogger Mert und ich mussten gar nicht lange überlegen und einige Stunden später saßen wir auch schon im Auto Richtung Hansestadt.

Die Veranstalltung fand im PAL statt, einem Club, wie ich ihn zu vor noch nicht erlebt habe. Aber mehr dazu später. Schon während der Autofahrt wärmten wir uns mit feinster Elektro- und House-Musik auf. Ich für meinen Teil stelle Hip-Hop Partys zwar über alles, bin allerdings auch der Meinung, dass die Musik eigentlich sekundär ist. Viel wichtiger sind die Atmosphäre und die Menschen, mit denen man im Club ist. Deshalb entschieden wir uns, den Klängen elektronischer Musik eine Chance zu geben und waren wirklich mehr als beeindruckt. Tatsächlich wurden wir mit jedem Kilometer aufgeregter auf das Event. Vielleicht lag das aber auch an meiner Liebe zu Hamburg. In keiner norddeutschen Stadt kann man so gut feiern wie hier! Sämtliche Geschmäcker der Nightlife-Szene scheinen Komplett abgedeckt zu sein. Dass es Abends nicht immer um „Party machen“ gehen muss, wissen Clubs auf dem Kiez schon lange. Wer das Konzert seines Lieblingskünstlers ein Mal live erleben möchte, ist auf der legendäre Partymeile an der richtige Adresse. Könnt ihr mir einen Musiker nennen, der noch keinen Auftritt auf dem Kiez  hatte? Ich meine Clubs wie das Molotow und das Übel & Gefährlich wurden nicht umsonst für ihr Live-Programm und ihre Bookings gekrönt.

Das PAL kannte ich vorher noch nicht. Der Club machte zunächst einen unscheinbaren Eindruck, doch bereits an der Abendkasse bemerkten wir, dass etwas seltsam ist. Wir wurden darum gebeten, die Kameralinsen unserer Smartphones abzukleben, weil das Fotografieren im PAL strickt verboten ist. Da ich ohnehin nicht der Typ für Selfies bin, war mir das recht. Im Club ging es kurz nach Einlass schon so richtig zur Sache. Die Leute genossen ihr Astra und waren gut gelaunt. Begnadete DJs wie Luke Slater, Harre und Faerber heizten mit ihrer Musik ein und brachten mit ihren Tunes selbst mich zum Tanzen. Meine Bedingungen an den Abend waren bereits erfüllt. Mein absoluter Höhepunkt war allerdings, als die Frau mit der ich mich unterhielt, darauf hinwies, dass ein ganz berühmter deutscher Promi gerade hereingekommen sei. Leider kannte ich den Herren nicht, weshalb ich wenig begeistert war. Ganz im Gegenteil zu meiner Gesprächspartnerin, die war nämlich hin und weg. In diesem Moment verstand ich den Sinn der Foto-Verbots im PAL. Hier soll sich einfach jeder wohlfühlen und ungestört feiern können. Ihr glaubt gar nicht, wie viel Anziehung die Stars verlieren, wenn man nichts dabei hat, um sie zu fotografieren.

Wenn man bedenkt, dass es die Telekom Electronic Beats Clubnights schon etwas länger gibt, ist es schon ziemlich schade, dass diese Partys mich jetzt erst erreichen. Ich war begeistert von dieser einmaligen Atmosphäre im Saal und habe sogar Electro- und House-Musik neu für mich entdeckt. Auch gefallen mir die Dinge, die mit der TEB einhergehen, wie zum Beispiel der Podcast. Dieser beschäftigt sich mit dem gegenwärtigen Nachtleben der Deutschen und bietet unterhaltsame Interviews mit DJs und weiteren Legenden der Klubszene. Falls ihr auch Interesse habt an diesem Event teilzunehmen, bietet sich die nächste Chance für alle aus Darmstadt und Umgebung und die, die schon immer ein Mal Darmstadt einen Besuch abstatten wollten. Unten könnt ihr euch noch den aktuellsten Podcast anhören. Viel Spaß!

TEB Podcast // Cookie – Älterwerden im Nachtleben:

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