Recap: WHUDAT zu Gast auf der Telekom Electronic Beats Clubnight am IFZ in Leipzig

Nach Wochen des Regens und der Kälte in den eigentlichen wärmeren Monaten ist Deutschland endlich im Sommer angekommen Was das bedeutet, dürfte jedem klar sein: Sonnenbrille aufsetzen, Grill anzünden und ein eiskaltes Bier genießen. Ob wir nun im Garten, im Park oder doch am Strand unsere Zeit verbringen – das Wichtigste ist, dass wir diese leider viel zu kurzen Tage mit unseren Liebsten genießen. Dazu gehört für mich natürlich auch der Abend, weshalb ich das Pfingstwochenende dafür nutze, ein weiteres Mal ein Telekom Electronic Beats Clubnight Event zu besuchen.

Dieses Mal ging es für mich in die Kulturmetrople Leipzig. Ich bin ein großer Fan von kurzen Städtetrips innerhalb Deutschlands, vor Allem mag ich es, wenn eine Stadt so schön kompakt ist, wie eben Leipzig. Im Rahmen meiner Erkundungstour, die wohlgemerkt nur ein Paar kurze Stunden in Anspruch nahm, ist mir der tolle Renaissancestil einiger Gebäude aufgefallen, wovon ich überrascht war. Ich hätte nicht erwartet, in Leipzig so schöne, architektonische Bauten vorzufinden. Vom freundlichen Betreiber des Cafés, in dem ich mir eine kleine Pause gönnte, lies ich mir erzählen, dass Leipzig längst nicht mehr im Schatten der Vorzeige-Metropolen wie Berlin, Hamburg oder München stünde. Die Stadt sei auf einem aufstrebenden Ast und wird durch den jährlichen Zuwachs an jungen Menschen auch immer attraktiver.

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Am Abend fand ich mich im Institut für Zukunft (IFZ) wieder, dem meiner Meinung nach einzig wahren Techno-Club in Deutschland. Beim IFZ handelt es sich um eine fantastische Location, die von leidenschaftlichen Fans der Elektro-Szene durch ein Crowdfunding-Projekt ins Leben gerufen wurde. Sie fingen an mit Nichts und erschufen einen Club, der von vielen Menschen als „Leipzigs Berghain“ betitelt wird. Die größte Besonderheit ist, dass es sich nicht nur um eine gewöhnliche Location für Partys handelt. Das IFZ ist viel mehr eine Plattform, in der Künstler-Ateliers und Studios, Theater Aufführungen, Konzerte und natürlich auch Clubnights zelebriert werden können. Ich fand’s super, dass die Telekom Electronic Beats Clubnight an diesem Ort stattfinden sollte.

Von allen Acts des Abends hat mir Dollkraut + Band am meisten gefallen. Bei dem niederländischen Künstler handelt es sich um ein Talent in Sachen Elektromusik, der auch für mich kein Unbekannter mehr war. Als ich im vergangenen Sommer das Lowlands Festival in Amsterdam besucht habe, stieß ich auf seine Live-Performance auf einer eher bescheideneren Bühne. Trotzdem brachte er, genau wie auch im IFZ, die Crowd zum Beben. Es war ein wirklich einmaliges Gefühl. Hinzu kommt, dass ein weiterer Act namens Chinaski mit seinen 80er Jahre Beats eine einmalige Stimmung und Atmosphäre in den Club gebracht hat. Ich war so fokussiert auf die Musik, dass ich gar nicht realisiert habe, wie spät es war, als ich mir ein weiteres Bier an der Bar genehmigte. 05:00 Uhr in der Früh (!) und ich hätte noch locker weiter feiern können. Das ist es, was ich mir unter einer gelungenen Clubnacht vorstelle.

Ich bin immer wieder aufs Neue überrascht, wie viel einem gegeben wird, wenn man sich von seinen musikalischen Scheuklappen trennt und neuen Genres öffnet. Dank des Abends konnte ich meinen Playlists eine Vielzahl neuer Künstler hinzufügen. Wie zuletzt bereits berichtete, gibt es einen Telekom Electronic Beats Podcast, in dem die Moderatoren mit talentierten Künstlern über spannende Themen diskutieren. Unten binde ich euch das aktuelle Gespräch von Oliver Koletzki über das Thema Erfolg noch einmal mit ein. Viel Spaß!

TEB Podcast // Oliver Koletzki – Erfolg

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