Recap: WHUDAT unterwegs mit @Shell beim „Drive On“ Event in Marseille #DriveOnEuro #ShellHelix

Schon als kleiner Junge träumte ich davon, eines Tages mal mit einem richtigen Rennauto zu fahren. Ich hätte mir bis zuletzt niemals vorstellen können, dass sich dieser Traum erfüllen wird. Wie gewohnt konntet ihr euch bereits in unserem Facebook-Posting einen kleinen Eindruck davon verschaffen, was mich auf meiner Reise nach Marseille erwartete. Shell lud mich nämlich gemeinsam mit vielen anderen, fahrbegeisterten Bloggern nach Frankreich zum interaktiven „Drive On“-Event ein. An der Côte d‘Azur, genauer gesagt in Marseille, demonstrierte Shell die Performance des Premium-Motorenöls Shell Helix Ultra und liess ebendieses von uns testen. Dabei erfuhr ich innerhalb von 48 Stunden mehr über mein Fahrverhalten als damals in meiner gesamten Fahrschulzeit.

Ringelshirts, Camembert und reichlich Baguette. Zugegeben, so ganz frei von Vorurteilen war ich nicht, als ich über Frankreich nachdachte. Ich erinnere mich noch ganz genau daran, wie meine ehemalige Schulfreundin von der Schönheit Marseilles schwärmte, bevor es sie dorthin zog. Nun bekam ich die einmalige Gelegenheit, mir ein eigenes Bild davon zu machen. Glücklicherweise stand am Tag meiner Anreise nichts weiteres an, sodass ich bis zum nächsten Morgen die Zeit für ein kleines Sightseeing nutzen konnte.

Mein Hotel lag direkt am „Vieux-Port de Marseille“, dem ältesten Handelshafen Marseilles. Von dort aus startete meine kleine Erkundungstour. Bereits beim Verlassen des Hotels machte ich große Augen. Marseille war gar nicht so typisch französisch, wie ich es zuvor in meinem Kopf konstruiert hatte. Statt schnauzbärtiger Baskenmützenträger kamen mir massenweise Menschen vieler verschiedener Nationen und Kulturen entgegen. Auch das Wetter war deutlich heißer als erwartet. Das mediterrane Feeling, sowie die Architektur der Gebäude erinnerten mich stark an meine Heimat in der Türkei. Selbst die vielen verschiedenen Straßenstände und Restaurants schienen sich zu ähneln. Es wirkte fast schon so, als würde Marseille bewusst gegen das Klischee des nationalistisch veranlagten Franzosen vorgehen und der Welt sagen wollen: „Hey! Wir sind alle genauso international wie ihr.“

Auf dem Rückweg zum Hotel dachte ich viel über das Land und dessen Menschen nach. Dabei erinnerte ich mich an eine Story von vor knapp einem Jahr. Damals war ich gemeinsam mit ein paar französischen Journalisten auf einem Event in St. Petersburg. Als wir beim Thema Fremdsprachen landeten, sagte einer der Franzosen „Also wenn du dich eines Tages einmal in Frankreich verlaufen solltest, dann wirst du es wirklich schwer haben, nach dem Weg zu fragen, sofern du kein französisch sprichst! Nur die wenigsten Franzosen können nämlich englisch!“. Zum Glück funktioniert mein Navigationssystem auch im Ausland, sodass es unmöglich für mich sein sollte, mich zu verlaufen. Kurz darauf war es dann ausgerechnet ein einheimischer Franzose, der mir die Krönung des Abends verschaffte: Tatsächlich hatte er sich ein wenig verlaufen und fragte mich nach dem Weg in eine ortsansässige Bar und das auch noch auf englisch! Schnell zauberte er mir mit seiner Frage ein breites Grinsen ins Gesicht. Meine alte Schulfreundin hatte recht. Marseille ist gar nicht mal so übel.

 

Hyundai Motorsport Co-Drive Experience

Der nächste Tag sollte für mich unvergesslich werden. Nach einem typisch französischem Frühstück, gefolgt von einer kurzen Planbesprechung im Hotel, begaben wir uns alle zum „Circuit de Fontange“. Auf der 3.5 km langen Rennstrecke fühlte sich jeder wie ein Kind in einem Spielwarenladen voller schöner Autos. Mit ihren Kooperationspartnern BMW und Hyundai ist es Shell gelungen, für eine gute Atmosphäre zu sorgen. Während wir in zwei verschiedene Teams unterteilt wurden, durfte Team 1 die BMWs genauer unter die Lupe nehmen und Team 2 sich für die Rallye bereitmachen. Ja ihr habt richtig gelesen! Shell erfüllte uns den Traum als Co-Driver neben dem belgischen Ralleyfahrer Thierry Neuville mitzufahren. So fuhren wir nun also ans andere Ende der Rennstrecke und schlüpften bei gefühlt 40 Grad im Schatten in unsere Rennfahrer Jumpsuits. Was will man machen? Sicherheit geht nunmal vor. Mit Helm und GoPros ausgestattet warteten wir, bis unsere Namen aufgerufen wurden. Nachdem der erste startklar war, wurde mir erst bewusst, mit was für Dimensionen ich es hier zu tun bekommen würden. Bis zuletzt nahm ich das ganze Spektakel auf die leichte Schulter. Doch als dann der Motor zu dröhnen anfing, bekam ich Respekt vor der Maschine. Meine Aufregung stieg bis ins Unermessliche. Ich war nicht einmal mehr in der Lage, still zu sitzen. Wenige Augenblicke später gab es auch für mich kein zurück mehr. Ich saß neben Thierry Neuville in einem Ralleywagen, der von 0 auf 100 in gefühlten 0,01 Sekunden beschleunigte. Über ein im Helm integriertes Mikrofon war er zudem noch in der Lage, mit mir während der gesamten Fahrt Smalltalk zu führen. Hier zeigte sich sein wahres Talent. Ich habe mich in einem Wagen noch nie so gefürchtet und gleichzeitig so sicher gefühlt. Dieser Mann hatte seinen Wagen komplett im Griff. Leider dauerte die Fahrt nicht länger als 8 Minuten – und es waren die bis jetzt unvergesslichsten Minuten meines Lebens.

An der Circuit de Fontange diente der getunte Hyundai i20 als Ralleywagen für die Hyundai Driving Experience.

Doch bevor es losgehen konnte mussten diverse Sicherheitschecks durchgeführt werden. Währenddessen hatten wir die Zeit uns für die Ralley umzuziehen.

Shell Tech Zone

Nach dem Adrenalin-Kick ging es für mich weiter zur Präsentation des neuen Motorenöls Shell Helix Ultra. Hier erklärten und veranschaulichten uns ausgewählte Spezialisten die vielen Vorteile des neuen Schmierstoffs. Demnach basieren die Shell Helix Ultra Motorenöle mit PurePlus Technology auf innovative Produktionsverfahren, bei denen Grundöle als wichtigster Bestandteil von Motorenölen mithilfe der Synthesetechnologie aus Erdgas hergestellt werden. Das Ergebnis einer solchen Verbindung ist besonders dünnflüssiges Motorenöl. Und hier versteckt sich auch der Clou des Ganzen. Dank des dünnflüssigen Öls entsteht weniger Reibung. Die verringerte Reibung wiederum wirkt sich positiv auf die Fahrperformance aus und sorgt für einen geringeren Kraftstoffverbrauch. Weitere Infos dazu findet ihr hier.

Experten des Shell-Teams erklärten uns in der Shell Tech Zone die genauen Vorgänge im Motor. Hierbei nutzten sie kleine Kaffeebereiter zur Verbildlichung.

Im Media Round Table konnten wir den Rennfahrer allerlei Fragen zum Thema Motorsport stellen.

 

BMW Driving Experience / Hot Lap

Der letzte Tag startete genauso Adrenalingeladen wie mein Erster. Dieses Mal stieg ich in einen der getunten BMWs. Gemeinsam mit einem Driving Instructor fuhren wir an einem für uns vorbereiteten Hindernisparcour. Unsere Aufgabe bestand darin, bei einer Geschwindigkeit von knapp 100 kmh auf kleine Leitkegel zuzufahren und im letzten Augenblick durch eine kleine Öffnung an der Seite auszuweichen. Zum Glück bin ich daheim ein bekannter Kieler Raser, sodass mir diese Übung besonders leicht fiel. Ganz anders sah es jedoch in der zweiten und letzten Übung aus. Hier galt es so schnell wie möglich Slalom zu fahren, ohne dabei ein Hütchen umzustoßen. In Schrittgeschwindigkeit ist das natürlich kein Problem. Aber mein Ehrgeiz sorgte stets für ein ansehnliches Tempo. Ich werde zwar in meinem Leben wahrscheinlich nie ein professioneller Slalomfahrer werden, aber aufs Gaspedal drücken kann ich!

Erneut an der Circuit de Fontange angekommen, lächelten mich diese netten Karossen an.

Natürlich krallte ich mir umgehend einen zu mir farblich passenden BMW und ließ mich damit ablichten.

Die Sicherheit hat bei Shell oberste Priorität. Ein BMW Instructor erklärte uns vor jeder Übung den folgenden Ablauf.

Augusto Farfus hat mich nach seiner Hot Lap Demonstration zum wahren Motorsportfan gemacht.

Mein Abenteuer in Frankreich endete mit einer rasanten Fahrt durch die Circuit de Fontange. Erneut in einem BMW als Beifahrer von Augusto Farfus. Der brasilanische Autorennfahrer zeigte mir, was es wirklich heißt, zu rasen. Nie im Leben ahnte ich, dass es möglich sei, mit 100-150 km/h um die Kurven zu driften. Nach schwindelerregender Fahrt sicherte ich mir gleich ein Autogramm des besagten Rennfahrers. Ein Motorsportfan war ich zwar noch nie, aber Farfus hat mich definitiv zu einem gemacht. Stolz wie Oscar trug ich meine signierte BMW Cap bis zu meiner Ankunft in der Heimat. Leider kam ich nicht mehr dazu, meine Schulfreundin während meines Aufenthalts zu besuchen, aber dafür hat wenigstens das Kapitel Marseille in meinem Leben nun einen krönenden Abschluss erhalten.
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[Vielen Dank an Shell für die Einladung]

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