Recap: WHUDAT mit dem Nissan Leaf zum UEFA Champions League Finale #GetMilanExcited #RoadToMilano #TakeMeToMilan

Der Leaf ist das neue Aushängeschild von Nissan in Punkto Umweltbewusstsein. Der voll-elektrische Flitzer brachte Daniel, einen Blogger sowie Profi für erneuerbaren Energie von Saving-Volt.de und mich von München über den Bodensee, mit einem kleinen Schlenker nach Lugano in der italienischen Schweiz, bis nach Mailand… und das Ganze ohne auch nur einen einzigen Euro auszugeben. Wie das klappt?

Ganz einfach, denn in immer mehr europäischen Städten gibt es freizugängliche und zusätzlich komplett kostenlose Lade-Stationen für Elektro-Fahrzeuge. Der 80kW starke Motor des Nissan Leaf lässt sich beispielsweise in nur 30 Minuten zu 80% aufladen. Für die restlichen 20% wäre in etwa eine weitere halbe Stunde einzuplanen. Laut der Restkilometeranzeige im digitalen Tacho stehen dann etwa 220km. Realistisch schafft man gut und gern etwa 180km mit einer solchen Ladung. Dafür ist dann aber auch bei Tempo 140 km/h Schluss mit der Beschleunigung. Auch Überholmanöver auf der Autobahn blieben im ECO-Modus aus. Wir wurden aber mit einem Durchschnittsverbrauch von 13,7 kWh belohnt. Von Nissan (Klick für facebook) werden hier 15 kWh angegeben. Beim Überqueren der Alpen wurde relativ schnell klar, dass die bergige Landschaft für unseren Trip im kleinen Elktro-Flitzer durchaus Fluch und Segen zugleich darstellen würde. Den Schwung beim Bergabfahren haben wir in jeden Fall gerne genutzt und freuten uns über beachtliche 140 km/h auf dem Tachometer.

Wundervolles Wetter und gute Musik, die per Bluetooth vom Handy über die Autolautsprecher tönte begleitete das lautlose gleiten über die Straßen Norditaliens. Gegen Aufpreis gibt es die Anlage auch von Bose. Das serienmäßige Navigationssystem führte uns zuverlässig und mit Warnsignalen bei Annäherung an Blitzern, bis ins 4* Klima Hotel Milano Fiere. Gegen 22 Uhr kamen wir schließlich an. Nach einem kurzen Briefing durften wir unsere Zimmer begutachten und beziehen. Samstag, der Tag des Endspiels, versprach bereits bei einem exzellenten Frühstück, einer der besten Tage meines Lebens zu werden. Um 9 Uhr bekamen wir unsere persönlichen Champions League-Tickets ausgehändigt und wurden wenig später in die Innenstadt Mailands gefahren. 29ºC und ein strahlend blauer Himmel, wie wir ihn nicht besser hätten bestellen können! Das Einzige, was an diesem Tage in Milano wirklich noch öfter anzutreffen war als edle Designer-Boutiquen, waren natürlich spanische Fußball-Fanatiker. Ob im Rot/Weiss-gestreiften Atlético Madrid-Trikot oder im strahlend weißen Real-Jersey – sie waren tatsächlich überall! Nach einem Aufenthalt in der Mailänder Innenstadt und laut iPhone 16.000 zurückgelegten Schritten, fuhren wir ins ehrwürdige Giuseppe-Meazza-Stadion aka San Siro. Jenem Stadion, welches einen meiner Lieblingsvereine beherbergt – Inter Mailand. Allen Spielern voran begeisterte mich damals besonders die Spielart eines gewissen Christian Vieri aka einer der weltbesten Mittelstürmer seiner Zeit. Wie es der Zufall an diesem Abend wollte, saß genau diese Kicker-Ikone tatsächlich nur drei Reihen vor mir im Stadion! Vor dem eigentlichen Finale stand noch ein Besuch des Champions Village auf unserem Program, in welchem Sponsoren ihre Gäste freundlich in Empfang nahmen. Nissan bot ein umfangreiches und sehr leckeres Buffet an. Darüber hinaus gab es einen DJ, der von einem Saxofon Spieler begleitet wurde – sehr coole Kombination!

Zum Spiel selbst brauche ich vermutlich nicht viel zu sagen. Ihr werdet es mit Sicherheit alle im TV verfolgt haben. Es war für mich eine wirklich ziemlich unglaubliche Erfahrung. Zum allerersten Mal in einem Stadion und dann ist es auch nicht irgendein 3. Liga Spiel von FC Hinterm Mond, sondern direkt das UEFA Champions League Finale! Für mich etwas ganz Besonderes – nicht zuletzt, weil mein All-Time-Favo-Spieler Zinédine Zidane nun Trainer bei Real Madrid ist. Für ihn habe ich mich besonders gefreut. Wenn man an das WM Finale 2006 in Deutschland und die Kopfnuss gegen den italienischen Nationalspieler Marco Materazzi denkt. Es war sein letztes Spiel und er ging mit gesenktem Kopf am Pokal in Richtung Umkleidekabine. Fußballgeschichte. Genau so wie dieses Ereignis am letzten Samstag in Mailand. Real Madrid wurde zum 11. Mal Sieger. So oft schaffte es noch keiner. Ich freue mich sehr ein Teil davon gewesen zu sein und werde sicherlich noch meinen Kindern von diesem Erlebnis berichten. Vielen dank an Nissan für diese Gelegenheit.


Der 80kW starke Motor des Leaf sitzt wie üblich vorne. Viel erkennen tut man als Fahrer eines Verbrenner-Autos aber nicht auf den ersten Blick.


Eine traditionelle Akku-Tankstelle an einer Raststätte kurz hinter München, auch hier war das Tanken gratis.


Ein kleines Poserbild vor dem Bodensee. Für mich eine kleine Premiere. So südlich war ich innerhalb Deutschlands noch nie unterwegs.


Das Befahren der Alpen war wirklich ein Highlight und ein unvergessliches Erlebnis. Durch die Bergauf-Fahrten büßten wir zwar Kilometer ein, gewannen sie aber bei den Bergabfahrten wieder.


Wir erreichten unsere erste Tankstelle in Österreich und waren sehr glücklich darüber eine gefunden zu haben. Sehr viele Rest-Kilometer hatten wir nicht mehr.


Die Tickets wurden uns mit den Worten „Passt gut darauf auf! In Mailand wird das wie Gold gewertet“ übergeben.


Daniel und ich vor dem Nissan Zelt im Champions Village. Wir lächeln zwar nicht, sind aber beide überglücklich.


Die Stimmung im Nissan Zelt des Champions Village war sehr gut. Insgesamt 600 Fußball- und Autofans genossen die Ruhe vor dem Sturm.

Links: Vor dem Finale wurde uns eine kleine Show Einlage vom Weltstar Alicia Keys geboten. Die klassiker „Empire State of Mind“ & „Girl on Fire“ wurden künstlerisch mit Pyrotechnik und Tanzenden Cheerleadern untermalt.
Rechts: Die Fans des Atlético Madrid Clubs.

Links: Die Fans der „Königlichen“.
Rechts: Gejubel nach dem Elfmeter-Sieg von Real Madrid. Gott sei Dank saßen wir nicht zu nah an den Atlético Fans.
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[Vielen Dank an Nissan für diese tolle Erfahrung.]

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