Recap: WHUDAT @ Jaguar / Land Rover Ice Academy in Arjeplog #ArtofPerfomance #IceDrive #AWD #4×4

Welcher Autoverrückte hat noch nicht davon geträumt, mit einem PS-starken Sportwagen auf freiem Gelände die Sau rauszulassen? Wie viele von uns konnten sich diesen kleinen Wunsch erfüllen, ohne dabei dem Pampersbomber von Frauchen zu schrotten? Leider nur den Wenigsten. Ich gehöre nun aber zu diesen Leuten und durfte diese Erfahrung nun bereits zum zweiten Mal machen.

Jaguar und Land Rover haben es wieder getan: mich an einen der kältesten Orte eingeladen, die ich bisher erleben dürfte: Arjeplog im Norden Schwedens. Als sei es in Kiel mit einigen Grad über Null nicht bereits kalt genug, genoss ich fast eine ganze Woche Temperaturen, die eher an einen Gefrierschrank als an einen Ort zum Entspannen erinnern. Aber nun gut – wir wollen uns ja auch nicht sonnen, sondern mit V8 Boliden wie dem Jaguar (hier bei Facebook) F-Type R AWD über Schnee und Eis donnern! Darum habe ich mir an dem Tag meiner Landung in Schweden vorgenommen, mich nicht bezüglich des Wetters zu beschweren. Nach meiner Ankunft im rund 2.000 km nördlich von Kiel gelegenen Arjeplog wurde uns zunächst erklärt, was uns erwartet. Nach meiner letzten Ice Driving Experience in Gstaad/Schweiz dachte ich zu wissen, was kommt. Allerdings war dieser Trip mit dem Letzten überhaupt nicht zu vergleichen. Stärkere Autos, mehr Platz und – wenn ich das mal so nebenbei einfügen darf – nettere Mitfahrer. Mein spanischer Kompagnon Jordi (Instagram: jsaragossa) und ich peitschten mit den anderen Teilnehmern die Raubkatzen förmlich über das knapp 70cm dicke Eis des zugefrorenen Sees.

Dienstag – Der erste Fahrtag

Nach einem guten Frühstück im 4-Sterne SilverResort fuhren wir die Jaguar F-Paces und die Land Rover (hier bei Facebook) Sports zum eigens für die Ice Academy gebauten Haus, welches direkt am See liegt und wo ein weiteres, kurzes Briefing folgte.

Nun aber los ans Fahren. Wobei, zuerst war ich Beifahrer im Range Rover Sport, welcher von Jordi gelenkt und mehr als nur ein Mal um 180° und sogar 360° gedreht wurde. Aber gut, einen riesigen Geländewagen auf Eis zu fahren ist schon nicht so einfach. Hinzu kommt, dass die Range Rover Sports aus England kamen und demnach „Rechtslenker“ sind. Habe ich schon erwähnt, dass darüber hinaus die elektronischen Stabilitätsprogramme ausgeschaltet blieben?
Aus diesem Grund habe ich es auch geschafft, die Nobelkarosse in eine Schneebank zu setzen, aus der wir von Alex, dem Abschlepper, geborgen werden mussten. Etwas, was in Zukunft noch allen anderen Teilnehmern des Events passieren sollte.

Es folgte die Fahrt im Jaguar F Pace 30d mit Allrad und stolzen 300 PS. Dem Jaguar, welchen wir bereits letztes Jahr in der Schweiz sehen, aber leider noch nicht auf dem Eis fahren durften. Ich freute mich damals bereits auf die erste Fahrt im ersten Geländewagen von der Marke mit der Raubkatze auf dem Kühlergrill. Nach den ersten Runden und Slalompassagen tauschten wir die Dieselversion gegen den nochmals 80 PS stärkeren F-Pace S AWD aus, welcher anders als sein Diesel-Bruder nicht über zwei Turbolader, sondern Bi-Kompressor verfügt, die gemeinsam mit dem Klang des V6 Motors die Radios stumm ließen. Bei diesem Klang kann kein Lied dieser Welt mithalten.

Mittwoch – Das Gelernte vom Vortag einsetzen

Nachdem in der Nacht nochmals 20cm Neuschnee die Eisschicht bedeckten und dafür sorgten, dass die Autos mehr Grip bekamen, fuhren wir zunächst mit dem F-Pace zum „Big Circle“. Im Prinzip nichts Anderes als eine überdimensional große Kreisverkehrsinsel. Hier sollten wir zeigen, wie gut wir die Geländewagen im Drift halten können. Eine Aufgabe, von der ich nie dachte, sie jemals gestellt zu bekommen. Über Walkie-Talkies kamen von den Instruktoren Befehle wie: „Gas, Gas, Gas!“ oder „Wieso so langsam, Ammar? Hau ordentlich rein!“ – nichts lieber als das.

All das war nämlich nichts mehr als eine Vorbereitung auf das Finale des zweiten Fahrtages: Die Jaguar F-Type S AWD! Kurz für die Autofreaks: 3 Liter Hubraum, Kompressoraufladung, 380 PS, 460 NM Drehmoment, 0-100 in knapp 5 Sekunden. Für die Autolaien: ein echt schnelles Auto! Abgesehen von den Fahrleistungen und dem Klang des Motors, welchen wir ja aus dem Jaguar F-Pace kennen, begeistert dieses Auto durch die Fahrdynamik. Ob auf Eis oder Asphalt – der Wagen macht einfach nur Spaß. Selbst mit einer Körpergröße von über 1.90m sitzt man in diesem Auto wie die Hand im Handschuh.

Donnerstag – „You´re professional drivers now“

Als ob uns der liebe Gott am dritten und letzten Tag belohnen wollte, schien die Sonne im sonst so grauen Arjeplog. Nach einem zweiten Auffrischen des am Vortag gelernten Fahrwissens kamen endlich die Autos, welche von uns allen wie der Weihnachtsmorgen erwartet wurden. Der Jaguar F-Type R AWD. Mein alter Freund aus dem letzten Jahr. 8 Zylinder, 550 Kompressor PS, 680 NM Drehmoment, eine vom Werk angegeben Zeit von 0-100 in 4,2 Sekunden, was ich übrigens auf dem Eis überprüfte – stimmt!

Der traumhafte Klang des V8 Motors übertrifft so ziemlich alles, was es momentan auf dem Automarkt gibt. Und als sei das nicht schon genug, fährt sich das Auto auch noch wie ein Traum. Drifts auf dem Eis mit Tempo 140 km/h sind für die Katze überhaupt keine Herausforderung. Die Instruktoren feuerten uns zusätzlich über Funk an und ermutigten uns die Autos an ihre Grenzen zu bringen – gesagt, getan.

In meiner Snapchat Compilation (add: ammar3o1) seht Ihr noch einige weitere Impressionen in Bild- und Videoform. Have fun:

An dieser Stelle möchte ich mich nicht nur bei Jaguar/Land Rover bedanken, sondern auch bei den tollen Instruktoren sowie den Organisatoren vor Ort. Ein großes Gracias nochmals an Jordi, welcher uns die tollen Fotos zur Verfügung gestellt hat. Es hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich sehr auf die nächste Einladung.

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[Danke an Jaguar und Land Rover für die Einladung]

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