Recap: WHUDAT @ Sixt presents: Jaguar Ice Driving Experience in Gstaad // Switzerland

Den Winter haben wir ja mittlerweile fast hinter uns gebracht. Doch was, wenn auf einer vermeintlich sicheren Straße das Auto ausbricht? Um genau auf solche Fälle vorbereitet zu sein hat uns Sixt in Kooperation mit Jaguar / Land Rover nach Gstaad in den Schweizer Bergen eingeladen.

Von Kiel nach Gstaad sind es ziemlich genau 1.080km. Um diese Strecke schnell, entspannt und vor Allem mit Spaß hinter mich zu bringen, haben mir die Herrschaften von Sixt (hier bei Facebook) einen Jaguar XE zur Verfügung gestellt. Neben dem umfangreichen Multimedia Paket, welches das Auto bietet, glänzt der 163 PS starke Diesel mit Komfort und Langstreckentauglichkeit. Nach etwa 12 Stunden, einem Tankstopp kurz vor der Grenze zur Schweiz und vier Pipi-Pausen kam ich im 1.200m über dem Meeresspiegel gelegene Gstaad an. Eine sehr nette, kleine Ecke der Schweiz, welche idyllisch von Bergen umgeben ist. Das 5-Sterne Grand Park Hotel Gstaad beherbergte abgesehen von meiner Wenigkeit auch die anderen Ice Driving Experience Teilnehmer.

So ging es nach einer zwar kurzen aber erholsamen Nacht zum Tag des eigentlichen Events. Wir wurden zum Feld am Fuße des Berges gebracht, wo die ganze Action abging. Ein Feld neben einer kleinen Landebahn wurde von November bis Februar täglich mit Wasser besprüht, bis eine etwa 20cm dicke Eisschicht unter uns entstand. Wie es die Wettergötter wollten, schneite es über Nacht nochmals. Perfekte Vorraussetzungen also. Die Ice Driving Experience wurde in drei Kurse unterteilt, welche aufeinander aufbauten.

Kurs 1: Wie man das Lenkrad richtig hält, den Sitz einstellt um den Überblick über das gesamte Fahrzeug auch bei extremen Neigungen nicht zu verlieren. Zuerst also Slalom und das altbekannte Reißverschlussverfahren üben. Gar nicht so einfach auf Schnee und Eis mit einem 340 PS starken Jaguar XF 35t. Das erste der Autos die ich im Laufe des Events fahren durfte. Nach einigen Runden gab es dann den Fahrzeugwechsel zum Jaguar F-Type AWD R. Für jeden, der nicht mit der neusten Ausgabe eines Automagazins unter dem Kopfkissen schläft – 550 PS, Allrad und ein V8 Sound zum Niederknien! Ich liebe meinen Job.

Kurs 2: Schnelles Ausweichen und anschließend wieder auf die Fahrbahn kommen. Was zunächst sehr einfach klingen mag, erwies sich für einige von uns Teilnehmern als eine der größten Hürden des Tages. Zuerst Tempo aufbauen und dann entweder rechts oder links an aufgebauten Pylonen vorbeifahren – ohne zu bremsen. Die Kunst liegt darin, erst beim Stabilisieren des Autos zu bremsen, damit dieses nicht auf der rutschigen Fahrbahn ausbricht. All das, was wir in der Fahrschule also lernten, wie zum Beispiel schnelles Bremsen und draufhalten, sollte also vergessen werden. Tempo 50 km/h war noch für alle relativ leicht zu meistern. Mit Fünfer-Schritten erreichten wir dann irgendwann Tempo 70 km/h plus ausgeschalteter Traktionskontrolle. Um es kurz zusammenzufassen: Eine rutschige Angelegenheit, welche aber von einigen problemlos geschafft wurde. Es folgte eine gemütliche Mittagspause im beheizten Großraumzelt, in welchem uns die beiden Neuheiten des Jaguar / Land Rover Hauses vorgestellt wurden. Der Jaguar F-Pace und das Range Rover Evoque Cabrio.

Kurs 3: Apropos Geländewagen. Wir durften mit dem Land Rover Discovery und dem Range Rover Sport ins vom Schnee bedeckte Gelände fahren. Für die meisten von uns ein absolut neues Gefühl. Bis zu 40% Steigung sind für die beiden SUVs überhaupt kein Problem. Kurz vor dem Schluss des Events und einem bis dahin unglaublichen Ritt in wunderschönen, britischen Fahrzeugen folgte das große Finale. Jeder durfte in die Autos, die er oder sie am besten fand und noch so viel quer fahren wie er oder sie mochte. Für mich fiel die erste Entscheidung nicht schwer. Ich sprang also als erstes in den Range Rover Sport SVR, den schnellsten SUV, den es momentan auf dem Markt gibt. 550 PS und 680 NM Drehmoment, welche gleichermaßen sowohl auf die Vorderachse als auch auf die Hinterachse übertragen werden. Hinzu kommt der Sound des V8 Kompressors. Ich bekomme Gänsehaut. Am Ende des Events wurden uns von Simon, einem Ingenieur von Jaguar / Land Rover Auszeichnungen für die bestandene Ice Driving Experience übergeben, bevor wir ins Hotel zurück geführt worden sind.

Am Freitag folgte die Abreise zurück nach Deutschland, welche ich wieder mit dem Jaguar XE machen durfte. Mir fiel sofort auf, dass die Erfahrungen die ich am Vortag machte, sich auf mein tagtägliches Fahren positiv auswirkte. Jeder der mal mit mir gefahren ist, weiß, dass ich ein sehr sicherer und vertrauenswürdiger Autofahrer bin, der seine Rückenlehne allerdings auch mal gern bis auf die Rückbank zurückfährt. Das hat sich seit meiner Erfahrung in der Schweiz aber geändert. Man hat viel mehr Kontrolle über das Auto, wenn man sich an den einen oder anderen kleinen Tick gewöhnt hat. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal bei Sixt und Jaguar / Land Rover bedanken!


Anfängliches Warmfahren der Autos auf einem abgesteckten Slalom Teil des Feldes.


Auf dem Beifahrerplatz des XF sitzt es sich auf jeden Fall angenehm. Vor allem wenn man weiß, dass man selbst gleich hinter das Steuer darf.


Nacheinander fuhren wir an der Geschwindigkeitsmessanlage (schwieriges Wort) vorbei, um bei einem festgelegten Tempo dem Hindernis aus dem Weg zu fahren.


Der Range Rover Evoque in Action. Ein richtig cooler SUV!


40% Steillage sind für richtige Geländewagen wie den Range Rover Sport überhaupt kein Problem.


Instruktionen gab es unter anderem von Rolf über das Funkgerät.


Der Land Rover Discovery macht auf dem Schnee eine überraschend gute Figur. Abrollen tut das Technikwunder nämlich sowohl Vorwärts als auch Rückwärts vollautomatisch.


First car of choice: Jaguar XF 35t. Trotz der gewöhnungsbedürftigen Farbe ein hammerhartes Auto.


Ein Auto, das wie kaum ein anderes über die Schneepiste driftete, der Jaguar F-Type AWD S.


Der Range Rover Sport SVR eroberte nicht nur durch die Optik die Herzen der Teilnehmer, sondern auch durch den brachialen V8 Sound.


„Hoch das Beinchen“ – Der Range Rover Sport mit intelligentem Fahrwerk beeindruckte uns alle.


Zum Schluss noch das obligatorische Gruppenfoto mit allen Teilnehmern, Veranstaltern und Instruktoren.
Wenn ich euch mit diesen Einblicken scharf auf das „Jaguar Fahren“ und die Ice Driving Experience gemacht haben sollte, könnt ihr euch über die Jaguar Homepage dafür anmelden.
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[Vielen Dank an Sixt und Jaguar/Land Rover für die Einladung.]

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