Recap: WHUDAT @ Formula ePRIX Berlin with Jaguar

Im Rahmen des Formula ePRIX wurde WHUDAT vergangenes Wochenende von Jaguar eingeladen, um den eRPIX in Berlin live mitzuerleben. Richtig gelesen, Formel E, nicht Formel 1. Hier dreht sich alles um Rennboliden renommierter Hersteller mit Elektromotoren. Die Formel E ist die erste rein elektrische Rennserie der Welt und wird in 14 Rennen in 12 Großstadtkursen auf fünf Kontinenten abgehalten. Die Rennserie befindet sich bereits in ihrem dritten Jahr und hat sich laut Jaguar Ersatz-Fahrer Ho Pin Tung in dieser relativ kurzen Zeit rasant weiterentwickelt. Nach den Rennen in Paris und Monaco stand nun Berlin auf dem Saison-Plan. Austragungsort dieses Jahr: das Tempelhofer Feld.

Das Panasonic Jaguar Racing Team auf einen Blick (v.l.n.r.): James Barclay, Team Director. Die beiden Fahrer Mitch Evans und Adam Carroll, sowie Ersatz-Fahrer Ho Pin Tung.

Auch wenn der typische Motoren-Sound ausbleibt und man stattdessen nur ein fremdartiges Zischen vernimmt, wenn die Boliden an einem vorbei rasen, ist trotzdem für ausreichend Tempo gesorgt. Im Rennen selbst stehen jedem Fahrzeug 170 Kilowatt zur Verfügung, mit denen eine Geschwindigkeit von um die 220 km/h erreicht werden können. Beim Boxenstop, den es pro Rennen nur einmal gibt, wird direkt das ganze Rennauto getauscht. Naheliegender Grund: nach der Hälfte des Rennens sind die Batterien komplett aufgebraucht. (Bild oben und unten von instagram.com/alessiosanavio)

Doch viel wichtiger als die Geschwindigkeit ist bei der Formula E Rennserie das richtige Energie-Management. Per Funk müssen die Fahrer wichtige Daten an das Team in der Box durchgeben, welche wiederum dem Fahrer darüber Auskunft geben, wann er schneller oder langsamer zu fahren hat.

Sehr nices Fan-Feature, welches sicherlich in jeder anderen Rennserie ebenfalls Zuspruch finden würde: Zusätzlichen Boost bekommt der beliebteste Fahrer pro Rennen noch durch einen einmaligen Fan-Boost, bei welchem die Fans per Twitter für ihren Fahrer abstimmen können. Der Fahrer mit den meisten Votes hat damit kurzfristig einen Leistungsvorteil von 30kW.

Die Formula E läutet nicht nur die Zukunft des Motorsports ein, sondern dient den Herstellern auch als Spielwiese, um neue Technologien zu testen, die später auch auf Straßenfahrzeuge übertragen werden sollen. Jaguar geht hier mit großen Schritten voran und präsentierte uns exklusiv das sogenannte I-PACE Concept Car: das erste Fahrzeug von Jaguar mit reinem Elektroantrieb.

400 PS und in 4 Sekunden von 0 auf 100km/h lassen alle Skeptiker verstummen. Verteilt wird die Power auf zwei Motoren, die jeweils weniger als 40kg wiegen. Innerhalb von knapp 90 Minuten lädt das I-PACE Concept Car seine Power zu 80% wieder auf und kann bei voller Einladung locker eine Distanz von 500km zurücklegen. Die Markteinführung des I-PACE erfolgt 2018.
Auch wenn einiges davon noch Zukunftsmusik und ein elektrobetriebenes Fahrzeug im alltäglichen Straßengebrauch bisher die absolute Ausnahme ist, nähert man sich dieser Entwicklung mit großen Schritten. Jaguar wird mit dem I-PACE sicherlich ganz vorne dabei sein und auch in der Zukunft der Formula E einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Die Berliner Prominenz durfte beim vorabendlichen Get-Together des Jaguar Racing Teams natürlich auch nicht fehlen. Die beiden Schauspielerinnen Anja Kling und Alexandra Maria Lara in Begleitung von Dr. Ralf Speth, CEO Jaguar Land Rover und Gerd E. Mäuser, Jaguar Land Rover, Chief Marketing Officer.


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[Danke an Jaguar Deutschland für die Einladung.]

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