Recap: WHUDAT @ Braun Design Festival in London + Interview w/ Scott Schuman (The Sartorialist)

Was für tolle Produkte es von Braun gibt, haben wir Euch in der Vergangenheit bereits präsentiert. Nun folgte das Event, bei welchem uns zusätzlich beigebracht worden ist, was Man(n) alles damit anstellen kann. Das und noch weitere schöne Dinge durften wir für Euch mit Braun während des London Design Festivals erleben.

Wir wurden von Braun, wie letztes Jahr, wieder nach London eingeladen. Ins 5 Sterne Rosewood Hotel, direkt um die Ecke von der weltberühmten Oxford Street. Im wohl vornehmsten Hotel, in dem ich in meiner bisherigen WHUDAT Karriere residieren durfte, fanden auch die Workshops statt. Nach einem Einführungsessen im Restaurant des Hotels, dem Mirror Room, lernte ich Scott Schuman alias The Sartorialist kennen, einen der erfolgreichsten Fashion-Blogger der Welt. Alleine das wäre für mich die Reise wert gewesen. In seinem Workshop erzählte er uns etwas über seine Morning Routine, wie wichtig sie ihm in den letzten Jahren wurde, was für einen Einfluss sie für den Alltag bedeutet und welche Rolle die Rasierer von Braun (hier bei Facebook) dabei spielen. Weiter unten könnt Ihr übrigens das exklusive Interview lesen, welches ich mit ihm führen durfte.

Die Workshops von Ben Wilson (links) sowie dem „Sartorialist“ Scott Schuman (rechts) waren nicht nur äußerst informativ, sondern durch die sympathische und familiäre Stimmung sehr angenehm.

Neben Scott Schuman und einigen anderen Bloggern aus allen Teilen der Welt traf ich auch Benjamin Wilson wieder, der der Global Braun Scientific und Design Communication Expert ist. Auch Starfriseur Sascha Breuer war vor Ort. Er zeigte uns in seinem Workshop die Vielseitigkeit der Braun-Produkte. Wie man seinen Bart beispielsweise stutzt, trimmt, kürzt – ihn aber nicht ganz abnimmt.

Neben den Workshops, welche auch am zweiten Tag folgten, fuhren wir ins Victoria & Albert Museum. Was haben Rasierer von Braun mit Museen gemeinsam? Die Antwort: Was dort ausgestellt war, hätte nirgendwo besser reingepasst, als eben in ein Museum. Es war das „Foil“, welches den Kopf des Braun Series 9 in vergrößertem Ausmaß darstellen sollte. 50.000 kleine, dreieckige Edelstallplättchen wurden von Hand auf eine 20 Meter lange Platte geklebt. Das ganze Kunstwerk, als welches man das ruhig mal bezeichnen könnte, bewegt sich wie durch Geisterhand wellenförmig. Durch Spotlights wird dieser Effekt noch einmal unterstrichen. Es hatte etwas meditatives, dieser gigantischen „Folie“ zuzuschauen, wie sie durch die Lichter angestrahlt wurde und wie die Reflexion auf die mit Teppichen aus dem 13. Jahrhundert verzierten Wände fiel.

Die „Foil“ wurde im Victoria & Albert Museum ausgestellt und war während des gesamten Braun Design Festival zu bestaunen.

Am frühen Abend des ersten Tages wurden wir vom Hotel zu einem der Wahrzeichen Londons, der Tower Bridge gefahren. Dort erwartete uns ein Drei-Gänge Dinner. Es war wirklich sehr lecker und wurde mit einer unglaublichen Aussicht auf die Londoner Skyline serviert. Einen Abend, den ich so schnell nicht mehr vergessen werde. Und das nicht nur wegen der tollen View oder des guten Essens, mehr wegen der Erfahrung. An den Ort eingeladen worden zu sein, den ich vorher nur aus meinem Englisch-Buch oder von Postkarten kannte.

Zum Abschluss des ersten Tages in London wurden wir in die Tower Bridge zum Dinner eingeladen. Leckerstes Essen bei der schönsten Aussicht Englands!

Am zweiten Tag folgten dann noch weitere Workshops, u.a. mit dem oben bereits erwähnten Ben Wilson. Ben und ich trafen uns bereits im vergangenen Jahr beim „Braun – Same Job Faster“ Event. Er erklärte uns, wieso Braun Produkte so aussehen, wie sie nun mal aussehen. Was sie so besonders macht und wieso man bei Braun so viel Wert auf „Simplicity“ legt. Im Anschluss daran folgte mein Interview mit Scott.

Die schicken Braun Timepieces, welche zum Teil schon zu kaufen sind und zum Teil noch auf den Markt kommen werden. Das Modell rechts ist mein persönlicher Favorit. Ich mag das schlichte Design, welches sich auf das Wesentliche reduziert und dabei noch sehr elegant wirkt.

Das Interview mit Scott Schuman, dem Sartorialist

Ammar: The Sartorialist bedeutet übersetzt der Schneider, Pfleger. Kaufst Du Dir auch Kleidung von der Stange, oder lässt du alles schneidern?

Scott: Natürlich kaufe ich auch Kleidung von der Stange, aber ich liebe das Konzept der Schneiderei. Ich lasse sogar meine Boxershorts auf die richtige Länge schneidern. Ich habe auch in der Schule damals Näh-Unterricht gehabt und finde, dass Nähen einer Meditation nahe kommt. Wenn ich allerdings etwas für jemand anderes etwas nähen würde und dann sehen würde, dass es ihm nicht gefällt, würde ich ihn vermutlich töten. (lacht)

Was glaubst Du, was wir in den nächsten Jahren in der Mode Industrie sehen?

Das ist momentan noch schwierig zu sagen. Aber genau aus diesem Grund besuchen wir ja die Fashion Shows. Wir werden es wissen, wenn wir es sehen. Es wird offensichtlich sein, wie es damals mit Tom Brown und den „geschrumpften“ Anzügen war, die wir heute noch sehen. Ich persönlich denke, es wird entweder in Richtung der farbenfrohen 70er Jahre gehen oder in die 80er, wo vieles oversized war. Ich bin neugierig.

Hattest du jemals einen großen Mode Fauxpas?

Nein. Ich habe zwar einige verrückte Mode-Phasen durchlebt, wie zum Beispiel die parachute-pants in den 80ern, aber ich trug nie etwas Verrücktes. Ich glaube, das einzige was in die Richtung ging, waren diese nylon-mesh ähnlichen Shirts Anfang der 90er. Aber ich war damals in ziemlich guter Form, also schäme ich mich nicht wirklich dafür. (lacht)

Ich habe gerade hier dein Buch auf dem Tisch entdeckt, in welchem man, genau wie auf deiner Homepage, „Streetstyler“ finden kann. Was müsste ich dafür tun, um in der nächsten Ausgabe zu sein?

Scott: Sei am richtigen Ort zur richtigen Zeit. Wo wohnst du?

In der Nähe von Hamburg, Deutschland.

Ich war schon mal in Hamburg. Aber auch ich weiß nicht wann der richtige Zeitpunkt sein könnte. Ich mache einfach viele Fotos. Allerdings nur, wenn ich mich gut fühle, das Licht stimmt und alles um mich herum es erlaubt. Ich erzwinge es nicht, wie viele Andere.

Letzte Frage: Birkenstocks, ja oder nein?

Definitiv ja. Ich selber habe drei Paare zu Hause und ich finde sie außerordentlich bequem.

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[In Kooperation mit Braun]

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