Recap: WHUDAT @ Boston, Massachusetts mit #airberlin #visitMA

In den meisten Beiträgen, die ich hier für Euch schreibe, geht es größtenteils um Events oder Produkte. Heute wird es ein wenig anders. Air Berlin hat WHUDAT nämlich nach Boston/Massachusetts eingeladen. Eine Stadt, über die ich vorher tatsächlich nicht besonders viel wusste – doch das sollte sich in den kommenden Tagen ändern.

Direkt nach der Landung des entspanntesten Langstreckenfluges überhaupt in der etwa 620.000 Einwohner großen Stadt an der Ostküste Amerikas erwartete mich all das, was ich vorher nur aus dem Fernseher kannte: große Autos, hohe Gebäude, grüne Straßenschilder und dunkle Seitenstraßen. Aber Boston kann noch viel mehr, denn die Hafenstadt gilt als Bindeglied für die USA und Europa. Damit ist gemeint, dass sie sowohl die typischen, amerikanischen Charakteristika als auch die europäischen Standards aufweist. Dazu gehört unter anderem die Tatsache, dass praktisch alles zu Fuß zu erreichen ist. Gefühlt haben wir, die beiden anderen Blogger Willy und Jasper, Siri, unsere Begleiterin von Air Berlin (hier bei facebook) und meine Wenigkeit das auch getan. Der Schrittzähler zählte vom ersten bis zum letzten Tag knapp 45.000 Schritte (=36km).

Als erster Programmpunkt stand ein Besuch im um die Ecke vom Hotel gelegenen Tavern Road Restaurant an. Ein traditionell amerikanisches Restaurant, welches von zwei Brüdern gegründet und seit Jahren geführt wird. Viel Charme und gute Stimmung gehören abgesehen vom guten Essen zum Angebot des im industriellen Stil gehaltenen Etablissements.

Am nächsten Morgen ging es nach einem sättigenden Frühstück und einem Coffee und Honey-Tasting in der George Howell Roastery, welcher als Kaffee Pionier zählt, zum Stadtkern, dem State House Bostons, wo uns schon Elizabeth erwartete. Elizabeth ist eine Schauspielerin aus Boston, die mit uns die Film Tour machte. Sie führte uns durch die Straßen der historischen Stadt und zeigte uns an welchen Orten, welche Szenen aus welchen Filmen gedreht wurden. Beispielsweise das Set von Ted, The Town oder einem meiner Lieblingsfilme Departed.

Apropos historische Straßen: Uns wurde im Anschluss danach nämlich noch eine weitere Stadttour geboten. Der sogenannte Freedom-Trail. Alle für die Geschichte Amerikas relevanten Ereignisse und Persönlichkeiten wurden uns näher gebracht und bis ins kleinste Detail erklärt. Endlich habe ich verstanden, wieso man es „Boston Tea Party“ nennt. Aus Widerstand gegen die britische Kolonialpolitik wurden im Hafen der Stadt am 16. Dezember 1773 unzählige Kisten Tee ins Wasser geworfen. Dies gilt als entscheidender Auslöser der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten.

Nach dem Freedom-Trail und dem starken Gefühl der Leere im Bauch besuchten wir das Envoy Hotel, welches ähnlich wie unsere Heimat in Boston, das Residence Inn by Marriott im Seaport District liegt. Der entscheidende Unterschied ist aber die Aussicht, welche man aus diesem Hotel genießen kann. Man bekommt nämlich von der Rooftop-Bar einen Ausblick auf die Skyline Bostons, die es so nirgendwo zu sehen gibt. Für mich als USA-Jungfrau war dieser Ausblick vermutlich das Schönste, was ich auf dem gesamten Trip gesehen habe. Mir hat es sogar so gut gefallen, dass ich am letzten freien Abend, den wir in Boston hatten, nochmals auf eigene Faust zum Hotel ging, um Euch diese Aussicht im Dunklen zu präsentieren. Der Hotelmanager Joe lud uns anschließend zu einem Dinner im hoteleigenen Restaurant ein und zeigte uns, was für Vorzüge es hat, direkt am Wasser zu liegen. Neben Jakobsmuscheln, Scampis und Hummer gab es herrliche Desserts und eine coole Atmosphäre.

Ein weiteres Highlight war das Orchester Konzert mit Queen Latifah in der Boston Symphony Hall. Eine Frau, die ich aus Serien wie Der Prinz von Bel-Air oder Filmen wie Juice und New York Taxi kenne. Dass die Dame aber auch noch so gut singen kann, war mir gar nicht bewusst. Überwältigt und überglücklich kann ich heute sagen, dass ich nur wenige Meter von Queen Latifah entfernt saß.

Am nächsten, dem zweiten Tag in Boston, hatte sich mein Körper an die Zeitverschiebung gewöhnt und wir fuhren gemeinsam zum Massachusetts Institute of Technology, kurz; dem M.I.T. Schon irgendwie krass, dass diese Institution eine der renommiertesten der gesamten Welt ist und wir eine Tour in die Räumlichkeiten bekamen. Fokus lag bei unserem Besuch aber vielmehr auf dem künstlerischen Aspekt als auf der Technologie. Das M.I.T ist nämlich bekannt für die Beherbergung einiger sehr hübscher Werke.

Da wir schon von hübschen Werken sprechen: Ein weiteres Ziel unserer Tour durch den schönen Staat Massachusetts war das MASS MoCA Museum in North Adams, was etwa 160 Meilen (250 km) von Boston entfernt liegt. Ein Museum, wie ich es ehrlich gesagt noch nie sah. Unfassbar simpel gehaltene Bilder treffen teilweise auf spektakuläre Umsetzungen, die einem die Luft zum Atmen rauben. Mein persönliches Highlight war das Werk „Until“ von Nick Cave, welcher einige Kunstwerke im MASS MoCA hat.

Nach einigen Besuchen in tollen Restaurants, wie dem Volturno und einer entspannenden Nacht im Porches Inn Hotel ging es wieder zurück nach Boston um das Baseballspiel sowie die VIP-Tour im Fenway Stadion nicht zu verpassen. Die Tampa Bay Rays kamen, um es mit den Boston Red Sox aufzunehmen. Nachdem Willy und ich nach erst etwa einer Stunde die Regeln des Spiels verstanden haben, wurde das Ganze auch richtig lustig. Man merkte sofort, wieso dieser Sport in den USA zu den beliebtesten gehört. In den kurzen Pausen zwischen den Sets und Innings ging die Kamera im Stadion herum und erwischte entweder verdutzte Sportfans oder begeisterte Tänzer, die sich die Chance nicht nehmen ließen, um einige Moves zu präsentieren. Die Amerikaner wissen halt, wie man sich inszeniert. Nach dem Sieg der Boston Red Sox (seitdem auch meine Lieblingsmannschaft) und einer tollen Darbietung beider Teams beschlossen wir den Rest des Nachmittags auf Shopping Tour zu gehen.

Wir sind so ganz zufällig über den allerersten Converse Store überhaupt gestolpert. Im oberen Stockwerk, des zweistöckigen Ladens, konnte man sogar seine eigenen Chucks personalisieren. Einige Malls, noch mehr Shops, sowie dem verstecken Bodega Store und viele viele Schritte später fanden wir uns am Residence Inn Hotel wieder.

Der letzte Punkt auf der Agenda war der Besuch im New England Aquarium, in welchem ich die wohl größte Schildkröte der Welt sah und das erste Mal in meinem Leben einen Rochen streichelte. Dieser Besuch rundete einen wirklich sehr schönen Trip ab, den ich ganz sich nicht so schnell vergessen werde.


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[Danke an Air Berlin und das Massachusetts Office of Travel & Tourism für die Einladung]

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