Recap: WHUDAT beim Virtual Reality Coaster Check @ Europapark + Gewinnspiel auf Testimotion

Achterbahn fahren an sich ist ja schon aufregend genug, aber jetzt stellt Euch mal vor, ihr würdet dabei auch noch in eine völlig neue Dimension eintauchen. Wie das funktionieren soll? Zwei Worte: Virtual Reality. Ich war am Wochenende im Europapark, um den neuen Virtual Reality Coaster von Coastiality auf den Zahn zu fühlen und um herauszufinden, ob dadurch vielleicht das Achterbahnfahren für jemanden wie mich (Höhenangst des Todes) angenehmer gestalltet wird.

Als ich erfuhr, dass es für mich in den Europapark geht und was ich da machen soll, war ich super aufgeregt. Als ich dann erfuhr, dass dafür eine 7 1/2 stündige Zugfahrt mit drei Mal Umsteigen auf mich wartet, hielt sich diese Aufregung erst einmal wieder in Grenzen. Aber was soll man machen, wenn man im Norden lebt? Ich vertrieb mir die Zeit mit Arbeiten, Serien gucken und Musik hören und sie ging tatsächlich schneller rum als erwartet. Ich fing schon fast an zu glauben, dass Zugfahren gar nicht so schlimm sei. Weshalb ich letzten Endes dann doch zu dem Entschluss gekommen bin, dass ich mich nie wieder in meinem Leben in einen Zug setzen werde, erzähle ich Euch später.

Auf den ersten Blick sah diese Nachbildung eines Ticketverkäufers beängstigend realistisch aus.

Angekommen im Europapark wurde ich direkt vom schlechten Wetter in Empfang genommen. „Bei dem Regen gibt es zumindest keine Schlange vor den Atraktionen!“ – so in etwa redete ich mir die Situation gut. Der erste Virtual Reality Coaster auf meiner Liste war der „Alpenexpress„. Zuerst bin ich die Bahn ohne VR-Brille gefahren, um einen direkten Vergleich zu haben und schon da war ich gut beeindruckt. Trotzdem kam das Gefühl während der Fahrt nicht ansatzweise an die Fahrt mit der VR-Brille ran. Ihr müsst es Euch ungefähr so vorstellen: ihr setzt die Brille auf und die Startbahn des Coasters ist in einer hochaufgelösten 3D-Grafik abgebildet. Die VR-Brille spielt dann eine Animation ab, die man sich im Vorfeld aussuchen kann. Ich habe mich für „Sky Explorers“ entschieden. Dann ging es los: während der Fahrtwind und die Fliehkräfte spürbar blieben, spielte sich vor meinen Augen ein Film ab, der mich auf einem Flugzeug durch futuristische und phantasievoll gestaltete Gebiete (alles in einer 4k-Auflösung) brachte. Mit jeder Kurve oder Beschleunigung spielte sich ein neues Abenteuer vor meinen Augen ab. Eine unglaubliche Erfahrung!

Auch beim nächsten Coaster, dem „Pegasus„, fuhr ich die Bahn zunächst ohne Virtual Reality Brille. Diese Fahrt war eher enttäuschend, weshalb ich mich schon mega auf die Brille freute. Auch hier wurde eine Animation abgespielt, die perfekt auf die Achterbahn abgestimmt war. Und schon wieder ging es mir so, als würde ich diese Bahn zum ersten Mal fahren. Ich war schockiert darüber, wie leicht das Aufsetzen einer VR-Brille eine mittelmäßig aufregende Achterbahn zu einer Unglaublichen macht. Diejenigen unter Euch, die auch an Höhenangst leiden, werden mich verstehen: dieser Moment, wenn die Achterbahn einige Meter langsam und steil nach oben fährt, um dann in rasender Geschwindigkeit wieder runterzufahren, ist wohl der Schlimmste. Tatsächlich blieb bei der Virtual Reality fahrt diese leichte Panik aus, da man während des Hochfahrens viel zu sehr in den Animationsfilm vertieft war, als dass man sich Gedanken um die Höhe machen kann. Ein weiteres Plus.

Was an Coastiality auch noch besonders hervorzuheben ist: die App, die einem solch ein Achterbahn-Erlebnis nachhause bringt! Für all die, denen der Freizeitpark-Besuch zu schnell vorbeigegangen ist und für all die, die noch Lust auf andere, spektakuläre Events haben, könnte die App ebenfalls etwas sein. Die fantastischen 360 Grad Aufnahmen sorgen für ein wirklich sehr realitätsnahes Abenteuer. Nicht umsonst wurden die Coastiality Rides und die Coastiality App (Appstore) am 26. April 2017 mit dem deutschen Computerspielpreis 2017 in der Kategorie „Beste Innovation“ ausgezeichnet.

Ich verließ den Europapark voller positiver Eindrücke und der Trip hätte wirklich perfekt werden können, wenn da nicht diese schreckliche Rückfahrt gewesen wäre. Nach jedem Umsteigen verpasste ich aufgrund von Verspätungen meinem Anschlusszug und durfte immer zwischen 30 und 60 Minuten warten. Der Höhepunkt war aber der Blitzeinschlag auf den Schienen: Gefühlte 10 Stunden hing ich mitten im Nirgendwo in einem Zug fest und hatte noch nicht ein Mal WLAN (#firstworldproblems). Insgesamt war ich über zehn Stunden unterwegs und kam zu dem Entschluss, dass ich beim nächsten Mal lieber zu Fuß gehe, als noch ein Mal mit dem Zug zu fahren.

Horrorfahrt hin oder her: für diese Erfahrung hat sich das Alles auf jeden Fall gelohnt! Falls ihr auch Bock habt, die VR-Coaster selbst zu testen, dann bewirbt euch hier. Es besteht aber auch die Möglichkeit ähnliche Events zu testen. Schaut euch doch einfach auf Testimotion.com um und guckt, was zu euch passt. Anmelden und bewerben und mit etwas Glück findet ihr Euch bei einem unvergesslichem Erlebnis wieder! Mein Fazit: Achterbahnfahren mit Virtual Reality Brillen ist der Shit und sollte in Zukunft für viel mehr Coaster angeboten werden! Gleich hier unten gibt es für Euch noch den Trailer zum VR-Coaster „Pegasus“.

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