Recap: WHUDAT @ BACARDÍ Legacy Cocktail Competition in London

Am 08.November war es endlich soweit. Wie auf unserem Facebookpost schon angekündigt, fand am Abend die BACARDÍ Legacy Cocktail Competition in London statt. Ich war für euch live dabei. Die Vorfinalisten aus allen nordeuropäischen Ländern traten gegeneinander an und servierten den Gästen ihre schmackhaftesten Cocktailkreationen, die nicht nur geschmacklich überzeugten, sondern auch was fürs Auge waren. Die Gewinner der jeweiligen Länder bekamen die Chance im nächsten Jahr beim großen globalen Finale in Berlin teilzunehmen und sich gegen die Internationale Konkurrenz zu beweisen. Unter den Teilnehmern waren auch fünf talentierte deutsche Barkeeper vertreten, bei dem sich einer von ihnen ins Finale mixen konnte.

Was wahrscheinlich nur die wenigsten von euch wussten ist die Tatsache, dass dies mein erster Außeneinsatz in London war. Daher hatte ich Glück tagsüber anreisen zu dürfen und die wunderschöne Innenstadt bei Tageslicht erkunden zu können. Mein erster Eindruck von London war durchaus positiv. Die Menschen sind sehr freundlich und zuvorkommend, die Stadt ist wunderschön und die Gebäude sowie die Architektur sind rustikal und schlichtweg typisch britisch. Ein weiterer, nicht zu vernachlässigender Faktor überraschte mich jedoch sehr: Das englische Wetter war gar nicht mal so schlecht, wie man es ihm nachsagt. Außerdem war die Luft dort deutlich wärmer als noch vor der Abreise in Hamburg.

Nach einer angenehmen Städtereise und einer nicht ganz so britischen Mahlzeit beim lokalen Burger King, ging es am Abend mit dem Shuttle zur besagten Veranstaltung von BACARDÍ. Schon bei der Ankunft und dem Betrachten des Eingangstores wurde mir bewusst, dass dieser Abend etwas ganz besonderes werden würde. Der Außeneingang war schön beleuchtet und fulminant dekoriert. Schnell umschloss mich ein Cocktail-Party Vibe und die Aufregung stieg. Nach Betreten des Eingangstores konnte ich auch weiterhin meine Begeisterung kaum in Zaun halten: Der Saal war durch und durch liebevoll dekoriert und das Licht war perfekt gedimmt. Die Musik war passend zum Anlass ausgewählt und lud zum Tanzen ein. Mit 19 Uhr fing die Veranstaltung relativ früh an, was nicht verkehrt war – umso früher ging nämlich auch die Party los. Innerhalb weniger Minuten füllte sich der gesamte Saal mit Cocktail Liebhabern, die Barkeeper liefen an ihren Ständen warm. Es wurde ein Drink nach dem anderen serviert, der BACARDÍ schien unbegrenzt vorhanden zu sein. Zugegeben: ich persönlich war bis zu meinem Aufenthalt mit BACARDÍ in London kein besonders großer Cocktail-Fan, eigentlich genieße ich meine Drinks lieber pur. Spätestens an diesem Abend wurde ich eines besseren belehrt. Das Schönste jedoch war für mich, dass alle Drinks etwas ganz Besonderes waren; sie hatten alle ihre individuelle Geschichte.

Auf der Suche nach Antworten nahm ich ein paar der deutschen Finalisten genauer unter die Lupe und sprach mit ihnen, bevor die Bekanntgabe der Gewinner stattfinden sollte. Angefangen bin ich mit Lee Daniel Hobbs Cocktail „Cubancheesecake“. Und wie der Name schon zu erkennen gibt, beinhaltet seine Version tatsächlich Grier Käse als Inhalt. Verfeinert wird dieser Cocktail mit Limette, Eiweiß und pürierten Erdbeeren. Sein Ziel war es, ein Cocktail zu kreieren, der besonders durch seine individuelle Zutatenauswahl heraussticht und dabei den typischen Rum Geschmack nicht übertrifft.

Weiter ging es mit Phum Sila-Takoons Getränk „MotherNature“. Phums Konzept liegt darin, lokale Produkte, die in Vergessenheit geraten sind, in den Vordergrund zu bringen und neu zu interpretieren. Er greift bewusst auf ungeliebte Zutaten wie Rote Beete und mixt sie mit Koriander, Limettensaft und Limonade. Dieses verschafft seinem Drink eine erdige und zugleich spritzige Note.

Zuletzt begab ich mich zu Maria Gorbatschova. Sie fasziniert die Cocktailtrinker mit ihrem „Tieupswizzle“. Die Barkeeperin greift dafür auf BACARDÍ Ocho zurück und mixt diesen mit Orgeat Mandelsirup, dazu kommt noch etwas Kokosmilch, Limettensaft und geswizzeltes Thai Basilikum. Alles in Einem möchte Maria mit dem Tieupswizzle die Einfachheit des Cocktailmixens zur Schau stellen. Denn so wie BACARDÍ überall auf der Welt bekannt ist, so sollen auch die Zutaten international verfügbar sein. Es müssen nicht immer die seltensten oder teuersten Zutaten verwendet werden, um köstliche Drinks zu zaubern.

Nach den Gesprächen mit einigen der deutschen Finalisten ging es auch gleich los mit der Preisverleihung. Gespannt begab ich mich zusammen mit den anderen Gästen und Barkeepern nach vorn zur Bühne, wo die einzelnen Finalisten noch einmal auf einer riesigen Leinwand vorgestellt wurden. Es dauerte ca. eine halbe Stunde, bis es zum Showdown der deutschen Finalisten kam. Unter den 5 besten deutschen Teilnehmern ging am Ende Cristoph Henkel mit seinem Getränk dem „Chapeau“ als Sieger hervor.

Natürlich fing ich ihn zuvor noch einmal ab und fragte nach dem Geheimnis seines Zaubertranks. Auch Christophs Intention war es, einen Drink mit Zutaten zu mixen, die überall auf der Welt leicht zu erwerben sind. Er erschuf eine innovative und köstliche Symbiose mit den Zutaten BACARDÍ Ocho, Black Currant Sirup, Aceto Balsamico, Licorice Dust und einer priese Lakritzstaub.

Bei der Namensgebung Chapeau („Hut ab!“) bediente Christoph sich aus dem Französischem. Er wollte mit seinem Gewinnercocktail allen Genießern den Respekt zollen und den Hut vor uns ziehen – dies tat er mit Erfolg. Hier seht Ihr ein paar der Bilder des Abends – viel Spaß:

Der Eingangsbereich macht schon Eindruck. Das sieht vielversprechend aus.

 

Der Saal war schnell gefüllt und die Stimmung war auf höchstem Niveau. Besonders die Deko mit der Belichtung schafften ein angenehmes Ambiente.

 

Diese edle BACARDÍ-Flasche sollte als Pokal für die Gewinner dienen – selbstverständlich auf Hochglanz poliert.

 

Diese drei bösen Jungs sorgten unter anderem für den richtigen Geschmack.

 

Kurz vor der Bekanntgabe der Finalisten stimmte ein Kurzfilm von BACARDÍ die Gäste auf die Siegerehrung ein. Die Massen waren gespannt.

 

BACARDÍ mit Lime Juice und Sprite (links). Mein persönlicher Favorit. Nicht zu süß und nicht zu sauer. Dazu noch dank Sprite etwas spritziger. Daraufhin folgte Laura Nissinens Eigenkreation: „Gogreen“ (rechts oben). Ein sehr süßer Drink gemixt BACARDÍ Ocho, Eiweiß und einem Hauch Minze. Und schlussendlich Geoff Robinsons Trio: „BarrioCola“

 

Und hier noch einmal die deutschen Finalisten:

Christoph Henkel mit seiner Kreation dem „Chapeau“. Er überzeugte die Jury mit seinem Drink und eroberte die Herzen Londons.

Maria Gorbatschova. Ihr Cocktail trug den Namen „TIEUPSWIZZLE“.

Phum Sila-Trakonns „MOTHERNATURE“ sorgte für ein prickelndes Geschmackserlebnis.

Lee Daniel Hobbs (links) mit mir auf der Aftershowparty. Sein „CUBANCHEESECAKE“ wurde unter anderem mit Grierkäse und pürierten Erdbeeren gefertigt.

Martin Bieringers „THESQUARE“. Er mixte seinen Drink mit Pink Grapefruit, Limette und Creme de cacao.

 

Der glückliche, deutsche Sieger des Abends heisst Christoph Henkel! Mit seinem Cocktail „Chapeau“ konnte er sich am Ende einen Platz im globalen Finale der BACARDÍ Legacy Global Cocktail Competition für das nächste Jahr in Berlin sichern. Glückwunsch noch einmal von uns!
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[Vielen Dank an BACARDÍ für die Einladung!]

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