Recap: WHUDAT @ BACARDÍ Legacy Cocktail Competition Finale in Berlin

Das große Finale der Bacardí Legacy Global Cocktail Competition fand vom 22.-24. Mai in Berlin statt. 38 Nationen mit je einem nationalen Vertreter traten in diesen Tagen gegeneinnander an und präsentierten ihre spektakulären Mischgetränke. Unter den Teilnehmern befand sich auch der deutsche Barkeeper Christoph Henkel, der bereits letztes Jahr in London mit seinem Drink „Chapeau!“ überzeugen konnte. Seine diesjährige Performance haben wir hier auf facebook für euch in voller Länge bereitgestellt. Wie ihr vielleicht schon in unserem Facebook-Posting gesehen habt, scheute Bacardí auch dieses Mal keine Kosten und Mühen, ihre Gäste auf höchstem Niveau bei Laune zu halten.

Tag 1 Semi-Finale

Schon bei meiner Ankunft in Berlin war ich mehr als gespannt darauf, was mich beim diesjährigen Finale so erwartet. Nach einem kurzen Check-in im schönen AMANO Grand Central Hotel führte mich der Weg direkt ins Radialsystem, wo alle Wettbewerber nacheinander auftraten, um ihre Cocktails vorzustellen. Was mir bei den Präsentationen direkt auffiel war das etwas strengere Regelwerk: die Teilnehmer hatten keinen eigenen Stand mehr, sondern nur noch eine Bühne, bei der sie vor Publikum und Jury ihre Cocktails mixen mussten. Dabei hatte jeder Drink seine eigene vom Wettbewerber entworfene Geschichte zur Entstehung, die sie während des Mixvorgangs vortrugen. Während die Einen auf  unterhaltsamere Art und Weise die Hintergründe zu ihren Getränken erzählten, setzten Andere eher auf Dramaturgie. Beide Arten der Präsentation waren jedoch sehr unterhaltsam. Selbstverständlich gab es zwischen jeder Vorstellung auch einen kleinen Break, um die vorgestellten Drinks zu verkosten und das schöne Wetter Berlins im Hinterhof zu genießen. Nachdem wir nun alle 38 Präsentationen sahen, fand am selben Abend noch die Bekanntgabe der acht Finalisten statt. Unglücklicherweise war unser Favorit und Landesvertreter Christoph Henkel nicht mehr mit dabei.

Der Eingangsbereich des Radialsystems sah zunächst noch relativ unscheinbar aus.

Die competition area jedoch überzeugte. Hier präsentierten alle Bartender ihre Drinks vor Publikum und Jury.

Ich nutzte die schöne Kulisse für einen kleinen Schnappschuss mit unserem deutschen Teilnehmer Christoph Henkel.

Hier sehen wir die glücklichen Finalisten. Leider hatte es unser deutsche Vertreter und Favorit nicht in die Top 8 geschafft.

Tag 2: Finale

Der letzte Tag meiner Reise fing mit einer gemütlichen Stadtbesichtigung an. Da das finale Event erst später startete, organisierte Bacardí eine kleine Schiffstour durch die Spree. Auf dem Schiff versorgten sie uns nebenbei mit vielen kleinen Leckereien und diversen Getränken. Glücklicherweise spielte das Wetter wieder super mit. Für diejenigen unter uns, die sich aber schon an Berlin sattgesehen hatten, boten sich die zahlreichen Liegen auf dem Sonnendeck an. Hier konnte sich jeder ganz entspannt zurücklehnen und unter klarem Himmel entspannen. Auch ich nutzte die Gelegenheit während der angenehmen Fahrt, um an meiner Bräune zu arbeiten. Vollgepumpt mit Vitamin D legten wir nach einer gefühlten Stunde wieder am Hafen an. Nach kurzer Verschnaufpause und einem Garderobenwechsel im Hotel war die Zeit für den finalen Showdown gekommen. Mit dem Shuttle fuhren wir direkt ins berühmt-berüchtigte E-Werk, wo das Grand Final stattfand. Der Vorhof war passend zum Anlass dekoriert und der Innenhof wurde in einem warmen, gedimmten Ton beleuchtet, sodass man sofort den Eindruck bekam, man säße in einer sehr edlen Bar irgendwo in Kuba. Zudem beherbergte der Innenraum mehrere Tresen, hinter denen ausgewählte Barkeeper Spirituosen servierten. Da selbst ich seit meinem letzten Bacardí Event ein großer Fan der Mixgetränke geworden bin, erlaubte ich mir das ein oder andere Glas, bevor das Finale losging.

Im Grand Final wurde von den Konkurrenten alles abverlangt. Wie am Tag zuvor lag die Präsentationszeit bei ca. 7 Minuten. In dieser kurzen Zeitspanne musste wirklich jeder Handgriff sitzen. Unsauberes Arbeiten oder fallengelassenes Werkzeug wurde umgehend mit Punktabzügen bestraft. Gleichzeitig durften die Wettbewerber in ihrer Konzentration nicht vergessen, sich immer mal wieder der Jury sowie den Zuschauern zuzuwenden. Der Belgier Ran Van Ongevalle bewies, dass er das Gleichgewicht zwischen Entertainment und professionellem Barkeeping am besten beherrschte. Dank seiner herausragenden Leistung gewann er die diesjährige Bacardí Legacy Global Cocktail Competition. Im Anschluss der Siegerehrung lud der Gastgeber ein letztes Mal ein, den Sieg des Belgiers im E-Werk zu feiern.

Der glückliche Sieger der Bacardí Legacy Global Cocktail Competition 2017 mit seinem verdienten Pokal.

Abschließend haben wir hier noch einmal die besten Cocktailrezepte für Euch zum Nachmixen. Inklusive der Rezepte des deutschen Teilnehmers Christoph Henkel und des Siegers Ran Van Ongevalle:


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[Vielen Dank an BACARDÍ für die Einladung!]

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