Recap: WHUDAT auf der ADOBE MAX 2017 in Las Vegas #ADOBEMAX

„Las Vegas looks the way you’d imagine heaven must look at night.“ – So beschrieb Chuck Palahniuk die Stadt der Sünde und nach meinem Besuch dort kann ich ihm nur zustimmen. Gewaltige, leuchtende Gebäude, die verrücktesten Houdini- und Elvis-Imitatoren und Oldschool Zuhälter-Kutschen soweit das Auge reicht; stellt es euch einfach wie in der Hangover-Trilogy vor. Nun, mein Besuch in Vegas hatte einen ganz bestimmten Grund: Ich hatte die große Ehre und wurde zur größten Kreativ-Konferenz der Welt, der Adobe MAX 2017, eingeladen.

Ein unvergleichbarer Sonnenuntergang vor dem Las Vegas Strip

The American Vibe

Im Laufe der letzten Monate hatte ich schon öfter das Privileg, an die tollsten Orte der Welt zu reisen, doch komischerweise war ich noch nie so aufgeregt wie vor meinem Flug in die Staaten. Wahrscheinlich lag das daran, dass dies mein erster Besuch in den USA werden sollte und ich mich schon immer irgendwie zum Land der unbegrenzten Möglichkeiten hingezogen gefühlt habe. Wenn man von klein auf mit amerikanischer Musik und den amerikanischen Filmen aufwächst, wird es irgendwann automatisch zum Wunsch, dieses Land einmal live zu erleben. Na schön, Las Vegas ist vielleicht nicht die erste Stadt, die man sich dafür als Ziel setzen sollte, aber dennoch hatte ich nun dank Adobe die Möglichkeit, den American Vibe so richtig kennenzulernen.

So fuhren wir am ersten Tag den Highway mehrere Stunden Richtung Arizona entlang. Viele von euch denken sich jetzt vielleicht, dass Autofahren nicht unbedingt das Aufregendste ist, was man so machen kann. Aber den Highway da entlang zu fahren, Nirvana im Hintergrund zu hören und einfach die Wüstenlandschaft, die Menschen und Autos zu genießen – das hatte schon etwas Magisches. In Arizona angekommen besuchten wir den berühmt-berüchtigten Hoover-Dam und danach eine typische Ghost-Town (eine verlassene, kleine Geisterstadt), wie man sie öfter in Arizona und Nevada findet. Danach ging es zurück zum beeindruckendsten Hotel, in dem ich je wohnen durfte: Das Venetian. Ein gigantischer Palast mit über 4.000 Zimmern, 18 Restaurants und zahlreichen Geschäften und Boutiquen. Dort fand dann auch die langerwartete Adobe MAX statt.

Die Adobe MAX 2017

Was genau passiert eigentlich auf der Adobe MAX? Auf der MAX wurde die neuste Generation der Creative Cloud, eine intelligente und vernetzte Plattform für Kreativität, vorgestellt. Die Cloud umfasst alle Adobe Kreativ-Programme wie Photoshop, Illustrator und InDesign. Nicht nur, dass alte Anwendungen in den Genuss eines neuen Updates kommen konnten, es wurden auch gleich vier neue Anwendungen veröffentlicht, darunter auch Adobe XD CC für Experience Design, Adobe Dimension CC für 2D-zu-3D-Kompositionen und Character Animator CC für 2D-Animation.

Besonders cool ist, dass sämtliche Neuerungen und Funktionen auf Basis von Adobe Sensei, Adobe Plattform für künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, in sämtlichen Neuerungen und Funktionen seine Finger im Spiel hat. Sinn der ganzen Innovationen von Adobe ist es, den kreativen Köpfen ihre Arbeit um einiges zu erleichtern. „Adobe setzt die kreative Revolution fort und treibt Modernisierung und Innovation voran, die den kreativen Prozess über alle Plattformen und Geräte hinweg beschleunigen werden“, so Bryan Lamkin, Executive Vice President und General Manager Digital Media bei Adobe. „Heute haben wir eine neue Generation von Creative Cloud mit einer großen Bandbreite an aktuellen Funktionen vorgestellt: von Experience Design über 2D-Animation und 3D-Rendering-Apps bis hin zu einem komplett neuen Cloud-basierten Fotodienst. Diese Tools sollen Profis, ebenso wie Hobbyanwendern helfen, ihrer Kreativität Ausdruck zu verleihen und ihr gesamtes Potenzial jederzeit, überall und geräteübergreifend zu entfalten.“.

Die Newcomer unter den kreativen Anwendungen

Adobe XD CC wurde von Designern für Designer entwickelt und bietet die nötige Geschwindigkeit, Präzision und Qualität, um in nur wenigen Minuten aus statischen Komponenten oder Wireframes vollständig interaktive Prototypen anzufertigen. Adobe Dimension CC war vorher noch bekannt als „Project Felix“. Dimension ermöglicht es Grafikdesignern fotorealistische 3D-Bilder schnell und einfach zu erstellen, sodass beispielsweise Marken- und Verpackungsdesigns unter realitätsnahen Bedingungen erzeugt werden können. Der Adobe Character Animator CC ist meine persönliche Lieblingsanwendung. Damit lassen sich hervorragend Standbilder und Grafiken, die mit Photoshop oder dem Illustrator kreiert wurden, zum Leben erwecken. Es funktioniert ganz einfach: Du lässt dein Gesicht von der Webcam beim Sprechen filmen und die Illustration gestikuliert dir sozusagen nach. Erstmals zum Einsatz kam der Character Animator bei Satiriker Stephen Colbert, Homer Simpson und bei Jim Cramers Mad Money. Adobe Sensei ist hier eine deutlich verbesserte Lippensynchronisation zu verdanken.

Der Las Vegas Strip bei Tageslicht

Die Neuerungen der bisherigen Anwendungen

Und wie geil wäre bitte ein Fotoservice zur Bearbeitung, Organisation, Speicherung und Freigabe von Fotos von überall aus? Der neue Adobe Lightroom CC macht genau das möglich. Ob du nun ein Hobbyanwender oder ein Profi bist, der neue Lightroom bietet dir eine noch intuitivere Oberfläche, leistungsstarke Bearbeitungsmöglichkeiten und eine automatische Synchronisierung von Änderungen über mobile Geräte und Desktop-Rechner.

Wie ich zu Anfang bereits erwähnt habe, gibt es neben den neuen Anwendungen auch Aktualisierungen der Bisherigen. So kann man sich freuen über Innovationen und Leistungsverbesserungen bei den beliebtesten Anwendungen wie Adobe Photoshop CC, Adobe Illustrator CC, Adobe InDesign CC, Adobe Premiere Pro CC und Adobe After Effects CC.

Die Informationen zu den Neuerungen für die Creative Cloud waren noch längst nicht alles: wir Besucher hatten die großartige Chance, uns von einigen der kreativsten Menschen der Welt inspirieren zu lassen. Designer Jonathan Adler, der Schauspieler und Regisseur Jon Favreau („Iron Man, „The Jungle Book“), die Fotografin Annie Griffiths und der Musikproduzent und DJ Mark Ronson hielten motivierende Reden über ihre künstlerischen Werdegänge.

Die Adobe MAX war wirklich der Wahnsinn. Es wurde nicht nur geschafft, eine 13.000 Mann starke Konferenz perfekt zu managen, es gab auch eine Überraschung nach der Anderen. Die größte Überraschung war allerdings der MAX Bash, die Abschluss-Party auf dem Hotelgelände. Ich hatte das Gefühl, als wäre ich auf einem Musikfestival angekommen – Foodtrucks, eine Stage, auf der niemand Geringeres als Mark Ronson aufgetreten ist und ein unvergleichbar geiles Publikum. Außerdem kann ich sagen, dass die Adobe MAX das kreativste und inspirierendste Erlebnis meines bisherigen Lebens war. Ich durfte eine ganze Reihe neuer cooler Leute kennenlernen und hatte das Glück, in Sin City ein mal so richtig abzufeiern. Eins steht definitiv fest: Das war ganz sicher nicht mein letzter Besuch auf der Adobe MAX – ich kann die nächste Konferenz kaum erwarten.

Natürlich wurden auch wieder die Adobe Sneaks vorgestellt, auf die ich demnächst in einem extra Beitrag noch genauer eingehen werde. Seit gespannt auf ein paar tolle und neue Innovationen aus dem Hause Adobe!
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[In Kooperation mit Adobe]

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