Michelin Road Usage Lab – What’s the difference #2

Der Winter steht vor der Tür und das bedeutet, dass man auch im Straßenverkehr mit besonderen Herausforderungen zu rechnen hat. Selbst kurze Fahrten zwischen einzelnen Terminen nehmen mehr Zeit in Anspruch und Zeit ist Geld. Doch einige der vermeintlich größten Winterrisiken stellen sich anders dar, als oft vermutet. Wir nehmen das einmal als Anlass, Euch über fünf Mythen über das Autofahren in der kalten Jahreszeit aufzuklären.

Irrtum Nr. 1: Durch Schnee verliert man die meiste Zeit

Viele Autofahrer schreckt die Idee verschneiter Straßen ab, denn sie glauben, dass Fahren bei Schnee die meisten Risiken birgt. Dabei ereignen sich lediglich fünf Prozent aller Unfälle im Winter auf verschneiten Straßen. Das weitaus größte Gefahrenpotenzial bergen niedrige Temperaturen, selbst bei trockenem Belag. Denn Sommerreifen sind für Temperaturen nahe oder unter 0 °C einfach nicht geeignet. Schon bei 6 °C brauchen Sommerreifen erheblich länger zum Bremsen als Winterreifen. Nur mit der richtigen Gummimischung ist man bei jedem Winterwetter, nicht nur bei Schnee, sicher unterwegs.

Irrtum Nr. 2: Bergstraßen sind riskanter

Selbst versierte Fahrer nehmen im Winter oft lange Umwege in Kauf, wenn die kürzere Strecke durch die Berge führt. Dafür gibt es eigentlich keinen Grund, da sich 68 Prozent aller Unfälle im Winter nicht in den Bergen, sondern in der Stadt ereignen. Der starke Verkehr auf innerstädtischen Straßen steigert die Gefahr von Auffahrunfällen. Tatsächlich kann mit den richtigen Reifen die Bergstraße der schnellere und sicherere Weg zum Ziel sein.

„Discover the difference between a car with winter tyres and a car with summer tyre on snow.“

Irrtum Nr. 3: Winterreifen braucht man nur bei Schnee

Viele Autofahrer, die beruflich unterwegs sind, glauben, dass Winterreifen nur bei schneebedeckten Straßen notwendig sind. Dabei bringen Winterreifen unter allen kalten Bedingungen die beste Leistung – auch an trockenen oder regnerischen Tagen. Mit Winterreifen halbiert sich der Bremsweg auf Schnee bei 50 km/h von 60 Metern auf 30 Meter. Auf vereister Fahrbahn reduziert sich der Bremsweg bei 30 km/h von 46 Metern auf 26 Meter. Selbst auf nassem Belag ist bei 80 km/h der Bremsweg ganze vier Meter kürzer als mit Sommerreifen. Das allein ist Grund genug, auf Winterreifen zu wechseln.

Irrtum Nr. 4: Je kürzer der Fahrweg, desto geringer der Reifenverschleiß

Bei einem Skitrip sollte man immer beachten, dass man mit den richtigen Reifen deutlich entspannter unterwegs ist. Sommerreifen sind steilen Bergstraßen nicht gewachsen. Sobald Schnee liegt, büßt ein Sommerreifen schon bei einer Steigung von nur vier Prozent massiv Grip ein. Ein Winterreifen meistert hingegen auch noch 13 Prozent Steigung souverän.

Irrtum Nr. 5: Winterreifen machen das Auto langsam

Auch wenn Winterreifen etwas schwerer oder lauter sind, beschleunigen sie auf verschneiter Oberfläche dreimal schneller als Sommerreifen. Dafür gibt es folgende Gründe: Winterreifen bieten auf schwierigem Terrain mehr Traktion – sowohl bei frischer Schneedecke als auch bei Schneematsch, Regen oder Blitzeis. Dreimal so effektiv bedeutet auch deutlich kürzere Fahrzeiten. Aus diesem Grund sollte man auch bei der Reifenwahl professionell vorgehen. So ist sichergestellt, dass man pünktlich und sicher ankommt.

*Verkehrsunfallforschung (VUFO) an der technischen Universität Dresden: analysiert wurden 12.000 Verkehrsunfälle aus 12 Jahren (2002 – 2014).

Mehr Informationen über die Bedeutung von Winterreifen finden sich beim Road Usage Lab von Michelin: Der Reifenkonzern aus Clermont-Ferrand analysiert seit über 125 Jahren das Fahrverhalten und wie das Auto heute tatsächlich genutzt wird (siehe auch die Fakten weiter oben). Zu diesem Zweck beobachtet Michelin jedes Jahr europaweit Tausende Fahrer in Hunderten verschiedenen Fahrsituationen. Alles mit dem einen Ziel, das Autofahren so sicher wie möglich zu machen. Mehr auf michelin.de/michelin-total-performance

Clip:

„Discover the difference between a car with winter tyres and a car with summer tyre on snow.“

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[In Kooperation mit Michelin]

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