Mein Weg zum Understatement – Das neue AXE BLACK #wenigeristmehr

Das Durchstöbern von alten Fotoalben ist immer eine bilaterale Sache, wie ich finde. Auf der einen Seite freut man sich über alte Erinnerungen. Man schaut sich alte Fotos an und hat sofort die passenden Assoziation dazu im Kopf – ein kleines Bild, tausende von Details. Kindergeburtstage, welche die Eltern seinerzeit dankenswerterweise auf Analog-Film festgehalten haben, Hashtag #wirhattenjanichts. Die alten Klassenkameraden, an die man sich gerne erinnert, die ja irgendwie auch grundlegende Bausteine der frühesten Persönlichkeitsentwicklung waren. Das Bild von Marco und mir, zusammen im Baum, in welchem sich unser Fußball verfangen hatte. Kurz nachdem ich damals den Baum verlassen hatte, fing‘ Marco hängend an einem Ast plötzlich an durch das Hosenbein seiner Sporthose zu pinkeln – wovon es glücklicherweise keine Fotos gibt. Aber eben die Erinnerungen.

Schlimm wird es, wenn wir dann zu den Fotos aus dem Abschnitt des Lebens kommen, den Oma immer mit „Sturm- und Drangzeit“ titulierte. Die Zeit, in der man keine Termine, aber genau wie Till Schweigers Fahrer immer einen Kleinen Sitzen hatte. Die Zeit, in der man weder über Ahnung, noch Respekt oder Lebenserfahrung verfügt. Der Weltchef ist. Niemand könnte einem etwas antun können, man selbst ist gefühlt aber Jedem überlegen und genau mit diesem Swagger geht man dann auch durch’s Leben. Wobei gehen an dieser Stelle ein Euphemismus ist, ich schlurfte eher. Als HipHopper hängen halt selbst die Anzughosen tief und auch sonst war man so icecold, dass das Supermarkt-Bier in wenigen Sekunden auf adäquate 4°C runterkühlt, wenn man es nur anschaut. Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen, von was für einer Zeit ich rede – von dieser hier:

MC_Silvester_1999

Wir fassen zusammen: der Bart war eher Flaum, ich weiß noch, dass sich Kinn- und Oberlippenbart damals auch nicht verbunden haben, was mich stark ärgerte. Die Haare wurden zunächst mit Haarschaum aufvoluminisiert, dann mit Gel behandelt und später noch mit Haarspray fixiert. Ein Drittel meines gesamten Lohnes ging seinerzeit für Haarpflegeprodukte aus. Natürlich musste die Krawatte glänzen, am besten in einem dezenten Gold-Ton und auch wenn ich seinerzeit den Aldi-Sekt mit dem Veuve Clicquot verwechselte, die Zigarre da im Maul machte mich unheimlich männlich, verlieh mir einen unfassbar intelligenten Gesichtsausdruck und so ein Plastikbecher ist natürlich auch etwas, worauf man 15 Jahre später reichlich stolz ist. Es ist wie es ist und auch wenn es peinlich war: ich bereue nichts. Wie sagte meine Hometown-Kollegin Cora E. seinerzeit schon: Es wäre nichts so wie es ist wär‘ es damals nicht gewesen wie es war – real talk. Solange man später über sich lachen kann… aber das konnte ich ja immer schon sehr gut. Auch wenn ich überhaupt keine Ahnung habe, wie es zu diesem Kragen hier kommen konnte:

mach_den_kragen_runter_03

Zum Glück haben wir das das Alles hinter uns, Understatement ist das Stichwort und der aktuelle AXE BLACK Kampagnen-Hashtag #wenigeristmehr passt daher wie die Faust auf’s Auge und passend dazu gibt es hier den Kampagnen-Clip:

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=8I6PjxpW_-o[/youtube]
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[In Kooperation mit AXE BLACK]

Kommentare

2 Antworten zu “Mein Weg zum Understatement – Das neue AXE BLACK #wenigeristmehr”

  1. Flo sagt:

    Schon immer harter Styler :D

  2. keen sagt:

    Ich halte es für ein Overstatement, dass du von dir sagst, dass du Understatement betreibst ;-)

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