Kanada – Land für geografische und kulturelle Entdecker

Riesig, kalt und einwohnerarm – so stellen sich viele Menschen die Seele des großen Landes im Norden des amerikanischen Kontinents vor. Falsch ist dieses Klischee nicht. Allerdings beherbergt die kalte Weite Perlen verschiedener Art. Heute stelle ich euch meine persönlichen landschaftlichen und musikalischen Highlights vor. Vielleicht macht euch der Post Lust auf eine Reise nach Kanada?

Erfolgskonzept Musik bei kanadischen Musikgrößen

Kanada und Musikrichtungen wie Folk und Country, aber auch Rock oder Pop sind enger miteinander verflochten, als es international bekannt ist. Diese gebürtigen Kanadier haben die kulturelle Seele ihres Heimatlandes erfolgreich in die Welt der Musik getragen:

Neil Young, geboren in Toronto, schaffte es mit „Heart of Gold“ auf Platz Eins der US-Charts. Celine Dion, geboren in Charlemagne, wurde der „Ordre du Canada“ verliehen, obwohl sie 1988 für die Schweiz den Sieg beim ESC holte. Weltweit unvergesslich machte sich der 2016 verstorbene Kanadier Leonard Cohen aus Montreal mit seinem Song „Hallelujah“. Shania Twain aus Windsor schafft musikalischen Erfolg mit einer Mischung aus Country und Pop. Global bekannte Songs sind beispielsweise „That don’t impress me much“ oder der Ohrwurm „Come on over“.

Reisetipp für Lagerfeuerromantik: Gabriola Island

Keine Kanada-Reise ohne Musik! Ich habe eine Perle auf der kleinen Insel Gabriola Island gefunden. Gabriola Island ist eine kleine Nebeninsel von Vancouver Island im Westen Kanadas. Ein entlegener Ort, um Ruhe und Stille zu genießen. Rucksack auf den Rücken, die Füße auf die Mountain-Bike-Pedale, und schon bin ich entlang der Lachslaich-Gebiete, an Inselparks oder mitten im kanadischen Waldgebiet unterwegs. Vielleicht bin ich doch nicht für Lagerfeuer in der Abgeschiedenheit geschaffen. Macht nichts, denn die Insel ist ein Mekka für Künstler. Wenn mir danach ist, besuche ich einfach eine der zahlreichen Live-Performances. Den Abend lasse ich gemütlich in einer Ferienwohnung am Holzofen zu „Bound For Gabriola“ (Nathan Tinkham) ausklingen.

Auszeit allein in Kanada

In einer Gruppe zu reisen ist o.k. Nur manchmal habe ich andere Vorstellungen von meinen Entdeckungen in Kanada als andere Reisemitglieder. Als Alternative habe ich das Reisen allein entdeckt. Wandern zwischen imposanten Gebirgen und beinahe beängstigend tosenden Wasserfällen, vielleicht ein anderes Mal eine Sightseeing-Tour auf eigene Faust nach Toronto oder Vancouver – ich allein entscheide das nach jeder Nacht. Bei diesen Alleingängen kann ich vollkommen uabhängig die perfekte Auszeit in Kanada erleben. Maßgeschneiderte Reiseroute und Erlebnisse finden. Und nebenher bei mancher gemütlichen Pause mit den Einheimischen in Banff oder Canmore zu „Rocky Mountains High“ (John Denver) mitsummen.

Geheimtipps für Erkundungen in wenig bekannten Regionen

Noch hat der Tourismus viele Ecken und Fleckchen Kanadas noch nicht überrannt. Diese kanadischen Perlen stehen noch auf meiner Bucket List für den nächsten Flug:

  • Bowser ist ein winziges Dorf mit wenigen Einwohnern und voll von kleinen Häuschen. Übernachten kann ich hier im eigenen Cottage in vollkommener Abgeschiedenheit vom sonstigen Weltentrubel. Das ist die optimale Entspannungschance, gerne zu „More than words“ (Alias).
  • Squamish zwischen Vancouver und Whistler ist ein Szenetipp für Einheimische. Die kanadische Jugend trifft sich hier gerne auf ein Ale in den Pubs, auf einen Burger in den zahlreichen Restaurants oder Kunst- und Kultur-Cafés. Weniger quirlig laden die Berge auf einen Blick in den Sonnenuntergang ein.
  • Im Pacific Rim Nationalpark kreuzen Hängebrücken, der West Coast Trail und weite Wälder meinen Weg.

Fazit:

Kanada ist ein raues und weites Land. Umso warmherziger sind die Einheimischen. Inseln und versteckte Fleckchen lassen Träume von Freiheit groß werden.

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