Jeans für jede Figur: darauf ist zu achten

Straight Cut, Flared Leg, High Waist – wer nicht gerade als Modeblogger arbeitet, verliert bei der Flut aktueller Jeans-Schnitte beinahe den Überblick. Doch das breite Angebot hat einen Sinn: Verschiedene Formen machen es jeder Frau möglich, die perfekte Jeans für die eigene Figur zu finden. Wie das funktioniert, wird im Folgenden erklärt.

Abbildung 1: Nach wie vor im Trend: Skinny Jeans erfreuen sich mittlerweile dauerhafter Beleibtheit.

Material ist nicht unwichtig

Früher bestand eine Jeans zu hundert Prozent aus reiner Baumwolle. Hosen aus dickem Gewebe fühlten sich deshalb nach dem Waschen oft steif an und wurden erst nach mehrtägigem Tragen richtig bequem. Heutzutage ermöglicht es der Anteil von Elasthanfasern im Gewebe, dass die Trägerin ihre Jeans direkt nach der Wäsche bequem über den Po ziehen kann und sich darin bewegt, ohne sich abgeschnürt zu fühlen. Die Stretch Jeans umspielt darüber hinaus eine kurvenreiche Figur eleganter als eine unflexible Hose und verhindert, dass der Stoff ins Fleisch einschneidet und Pölsterchen offenbart. Für die ideale Stretch Jeans gelten folgende Regeln:

  • Die richtige Größe wählen: Ganz gleich, wie hoch der Elasthan-Anteil im Gewebe ist – auch eine Stretch Jeans sollte in der passenden Kleidergröße gewählt werden. Zu kleine Hosen verstärken ansonsten den „Presswurst-Effekt“.
  • Optimaler Stretch Anteil: Der ideale Anteil an Elasthan im Stoff liegt bei 2 Prozent. Das garantiert eine gewisse Flexibilität des Stoffes und verhindert, dass die Jeans ausleiert.

Esprit bietet dabei als bekannte Marke zahlreiche verschiedene Modelle, so dass sich am Ende sagen lässt: perfekte Passform: Jeans von Esprit. Ob Slim, Straight, Bootcut oder Skinny – Esprit bietet jeden dieser Schnitte auch noch in unter schiedlichen Varianten, so dass hier wirklich jede modebewusste Frau die passende Jeans finden kann. Soll es im Sommer einmal lockerer sein, lassen sich auch gleich ansprechende Kleider in der neuesten Kollektion finden.

Für jeden Körper der passende Typ

Grob gesagt unterscheiden sich die aktuellen Jeans-Schnitte vor allem in der Bundhöhe und der Beinweite. Doch welcher Schnitt passt zu welchem Figurtyp?

  1. Straight Cut
    Der Begriff „Straight“ oder „Regular Cut“ bezeichnet den geraden Schnitt einer Jeans zwischen Knie und Knöchel. Diese Jeansform ist prinzipiell für alle Figurtypen geeignet, wenn sie in einer Größe gewählt wird, die nicht zu knapp ausfällt. Vor allem rundliche Frauen profitieren von der geraden Jeans mit hohem Bund – sehr schlanke Damen, die sich mehr Rundungen wünschen, sollten eher zu Skinny oder Cropped Jeans greifen.
  2. Boot Cut
    Hier verrät der Name, dass das Hosenbein so weit ausgestellt ist, dass sich bequem Stiefel und Stiefeletten tragen lassen. Kombiniert man mit einer Bootcut Jeans hohe Absätze, streckt sie optisch das Bein und kaschiert kräftige Waden. Wer zusätzlich die Aufmerksamkeit von breiten Oberschenkeln ablenken will, sollte eine Jeans im Marlene-Stil wählen. Sie umspielt die Beine bereits ab der Hüfte in einem weiten Schnitt.
  3. Flared Leg
    Die Hippie-Variante der Jeans ist am Bein noch stärker ausgestellt als eine Bootcut Jeans und lässt sich ideal mit verspielten Oberteilen im Boho-Style kombinieren. Tragen können diesen Schnitt am besten große, schlanke Frauen – im Sommer auch mit Flipflops oder Ballerinas. Wer eher klein ist, sollte die Schlaghose mit hohen Absätzen kombinieren und eine Variante mit hohem Bund wählen – beides streckt optisch die Figur. Mollige Damen wirken in Flared Jeans dagegen eher gedrungen und schmeicheln ihrem Typ eher mit einem Straight oder Boot Cut.
  4. Skinny Jeans
    Die Trägerin dieser Jeans muss nicht zwingend „skinny“ sein: Hier bestimmen die Details darüber, wie der körpernahe Schnitt die Figur in Szene setzt. Helle Skinny Jeans mit niedrigem Bund und auffälligen Waschungen sind tatsächlich eher für schlanke Typen geeignet. Sie geben Po und Oberschenkel Volumen, sodass auch zierliche Damen optisch feminine Kurven bekommen. Skinny Jeans in dunklen Farben mit hohem Bund können auch mollige Jeansliebhaberinnen gut tragen. Idealerweise kombiniert mit einem luftigen Top, das – wenn gewünscht – die Hüftpartie umspielt.
  5. Cropped Jeans
    Diese Saison wird die Hochwasser-Jeans häufig als „Cropped Flare“ mit ausgestelltem Bein getragen. Ihr charakteristisches Merkmal ist das Bein in 7/8-Länge. Da ein Hosensaum auf halber Wadenhöhe das Bein optisch verkürzt, sollten in erster Linie große Frauen zur Cropped Jeans greifen. Durch das ausgestellte Bein werden weibliche Rundungen suggeriert – davon profitieren schlanke Damen besonders.
  6. Boyfriend Jeans
    Der lässige Schnitt funktioniert sowohl mit sportlichem Schuhwerk als auch mit High Heels. Da sie überall locker geschnitten ist, schmeichelt sie jeder Figur. Lediglich sehr kleine Damen wirken in der weiten Jeans in Kombination mit flachen Schuhen gedrungen. In diesem Fall empfehlen sich hohe Absätze.
  7. High Waist Jeans
    Dieser Oberbegriff bezeichnet Jeans in den unterschiedlichsten Beinformen, die ihren Bund auf Höhe der Taille haben. Bekanntes Beispiel dieser Saison ist die sogenannte Mom Jeans mit bequemen Oberschenkeln und schmalen Knöchelpartien. High Waist Jeans setzen eine Sanduhr-Figur perfekt in Szene. Sie kaschieren durch den hohen Bund einen kleinen Bauch und betonen die schmale Taille.
  8. Low Waist Jeans
    Diese Hosen sitzen tief auf der Hüfte und verzeihen kaum ein Gramm zu viel. Richtig gut wirkt die Hüfthose nur an sehr schlanken Trägerinnen; andernfalls schneidet ihr Bund unschön in die Flanken ein und offenbart Speckröllchen, die andere Schnitte diskret kaschieren würden. Wer allerdings unter einer zu mageren Figur leidet, ist mit einer hellen Low Waist Jeans mit Gesäßtaschen bestens bedient. Sie verleiht sogar einer extrem zierlichen Trägerin weibliche Formen.
  9. Push Up Jeans für den Po?
    Ob das Gesäß in einer Jeans flach oder rund wirkt, bestimmen in erster Linie die Taschen. Hosen ohne Gesäßtaschen lassen den Hintern generell weniger voluminös wirken. Auch breite Taschen, die weit außen sitzen, und ein hoher Bund lassen den Po platter erscheinen. Wer seinem Hintern optisch mehr Rundungen und Volumen schenken will, sollte kleine Gesäßtaschen wählen, die tendenziell eng zusammenstehen.

Abbildung 2: Bootcut-Jeans sind wieder im Kommen – natürlich in unterschiedlichen Variationen.

Fazit

Beim Jeanskauf lohnt es sich, verschiedene Schnitte auszuprobieren. Manchmal verblüfft es, wie die Beinform und die Bundhöhe die Figur der Trägerin optisch verändert. Hier stimmt endlich die Devise: Es gibt keine falschen Körperformen, nur falsche Kleidung. Wer erst einmal den idealen Jeanscut für sich gefunden hat, greift automatisch zu passenden Modellen. Das garantiert mehr Selbstbewusstsein und weniger Frust vor dem Spiegel.

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