‚Für ein neues Abschied nehmen‘ – Bestatter Eric Wrede – Ist das noch Handwerk? (Werbung)

Das Handwerk: Zuhause von Zukunftsmachern und Jungunternehmern. Ein Ort, an dem Inspiration entdeckt, Innovation gelebt und Wissen geteilt wird. Derzeit haben sich fünf Kampagnenbotschafter vorgenommen, uns vor Augen zu führen, wie international, digital und visionär das Handwerk schon heute ist. Einer von Ihnen ist Eric Wrede. In einem früheren Leben managte er erfolgreich Musiker wie Selig oder Marius Müller-Westernhagen, heute beerdigt er als Bestatter Menschen.

Der Tod. Er erwischt uns irgendwann alle. Aber wer weiß, wie das geht? Sterben, beerdigen und trauern. Erklärt hat es uns niemand. Im schlimmsten Fall treten die Kirche und die Bestattungsbranche als Gralshüter einer „Kultur“ auf, die vor allem ihnen selbst nützt. Als Eric eines verregneten Sommertages das Radio anschaltet und ihm die Geschichte vom Trauerbegleiter Fritz Roth entgegenschallt, macht es Klick. Eric entschließt sich Bestatter zu werden. Er ist aus seinem alten Beruf ausgestiegen, um seine Idee von einem persönlichen Bestattungsinstitut umzusetzen. Er will etwas ändern an der gängigen Trauerkultur.

Sein Handwerk erlernte er in einem traditionellen Berliner Bestattungshaus. Für die Hinterbliebenen ist er mit der erste Ansprechpartner bei und begleitet sie über den gesamten Prozess der Abschiednahmen, frei von Konventionen. Vom ersten Anruf bis zum abschliessenden Gespräch, das mehrere Wochen nach der Beisetzung stattfindet.

Niemand, schreibt Eric Wrede in seinem Buch ‚The End. Das Buch vom Tod‘, habe uns beigebracht, über den Tod zu reden: „Wir vermeiden es, wo es nur geht.“ Er kann lange darüber reden, wie viel Nachholbedarf in unserer Gesellschaft beim Thema Abschiedskultur bestehe. Wie würdelos das klassische Geschäft der Branche oft sei. „Ich stelle das Bestatterwesen in Frage“, sagt er. „Ich lebe nicht davon, dass ich teure Särge verkaufe. Sondern von viel Zeit, die ich bereitstelle.“ Reden, reden. Über neue Ideen. Über Wünsche. Jüngst hat er beispielsweise gemeinsam mit 18 Enkelkindern einen Sarg für ihren verstorbenen Opa gebaut.

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