Erste Prognosen für die Oscars 2019

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Who are you looking forward to seeing at tomorrow’s #OscarsLunch?

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Mit der Bekanntgabe des Moderators der Oscars beginnt bei vielen Fans wieder die Vorfreude auf die Academy Awards. Die Oscars werden dieses Jahr am 24. Februar in Los Angelas stattfinden. Dieses Jahr wird der Komiker Kevin Hart durch den Abend führen. Die Wahl eines schwarzen Komödianten ist zwar gewagt, allerdings gehen alle davon aus, dass Hart es mit seinen Gags nicht übertreiben wird und es somit hoffentlich eine skandalfreie Verleihung wird.

Neben der Bekanntgabe des Moderators veröffentlichte das American Film Institute eine Liste mit den zehn besten Filmen des Jahres 2018, die ein guter Indikator für die Nominierungen, die erst im Laufe des Januars bekannt gegeben werden, ist. Es kann auch mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass der Preisträger für den besten Film des Jahres darunter ist. Auf der Liste finden sich Filme, wie „Green Book“, „A Quiet Place“ und „A Star Is Born“, die schon länger zu den Favoriten gezählt werden. Filme, wie „Roma“ und „Vice“ fehlen allerdings überraschenderweise auf dieser Liste.

Mit „Werk ohne Autor“ ist auch ein deutscher Film nominiert. Das Werk von Florian Henckel von Donnersmarck zählt in der Kategorie „bester fremdsprachiger Film“ allerdings eher zu den Außenseitern. Deutschland hat eine lange Historie bei den Oscars. Seit 1990 ging Deutschland nur achtmal leer aus.

Wer welche individuelle Auszeichnung verliehen bekommt, ist schwerer zu deuten. Anhand der Nominierungen für den Golden Globe kann aber eingeschätzt werden, welche Schauspieler und Schauspielerinnen sich dieses Jahr besonders große Hoffnungen auf den Oscar machen können. Bei den Damen sind es Olicia Colman, Glenn Close und etwas überraschend Lady Gaga, die in „A Star Is Born“ ihre erste große Hauptrolle spielt. Als beste Hauptdarsteller werden Bradley Cooper, Willem Dafoe und Gristian Bale als Gewinner der Kategorie „bester Hauptdarsteller“ hoch gehandelt. Als Nebendarsteller haben sich dieses Jahr Adam Driver, Timothée Chalamet und Mahershala Ali hervorgetan. Als beste Nebendarstellerin werden Claire Foy, Amy Adams und Emma Stone gehandelt.

In der Kategorie Regie zählt Bradley Cooper neben Spike Lee und Alfonso Cuarón zu den Favoriten. Mit dem Film „A Star Is Born“ ist dem 43-jährigen US-Amerikaner ein sehr guter Film als Regiepremiere gelungen. Die Geschichte eines abgehalfterten Countrystars und einer junger talentierten Sängerin, die sich ineinander verlieben und zum Erfolg finden, wurde zwar schon vielfach verfilmt, konnte bisher aber nicht do gut die Stimmung einfangen und vermitteln, wie es der Film von Cooper tut. Er wurde bisher vom Publikum auf den Filmvorführungen sehr gut aufgenommen. So gilt der Film unter Experten jetzt schon zu den Topfavoriten der diesjährigen Academy Awards und viele rechnen damit, dass „A Star Is Born“ zum erfolgreichsten Film der 91. Oscarverleihung werden könnte.

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