Craftwerk Brewing: Tangerine Dream, Hop Head IPA7 und Holy Cowl (6 Pictures)

Ich erzähle Euch bestimmt nichts Neues, wenn ich verkünde: ja, ich bin Bier-Fan. Ich liebe Bier. Ich trinke es seit 20 Jahren und bin auch heute immer wieder erfreut, wenn ich ein kühles Bier zur Erfrischung bekomme. Ich hab‘ dieses Jahr schon so einiges erlebt, zu den herausragendsten Momenten in 2013 gehört aber auf jeden Fall mein Brauerei-Besuch inklusive der Bier-Probe in Südaustralien. Dort habe ich nach langer Zeit mal wieder ein sogenanntes „Pale Ale“ getrunken, also ein relativ trockenes Bier mit ausgeprägterem Hopfenaroma.

Zurück in Deutschland trank ich dann wie gewohnt mein favorisiertes Pilsener, teilweise sogar als Light-Bier. Bis mich letzte Woche ein Paket von Craftwerk aus Bitburg erreichte, Inhalt: 6 Biere. Der erste Blick auf das Label ließ vermuten: Starkbiere. Es handelte sich um jeweils zwei Biere der Sorten (und jetzt passt auf:) Tangerine Dream Single Hop Pale Ale (5,8%), Hop Head IPA7 American India Pale Ale (8%) und Holy Cowl Belgian Style Tripel (9%). Zugegeben: ich war skeptisch. Ich erinnerte mich an ein unschönes Ereignis mit Elephant-Bier (7,5%), seitdem konnte ich mir nicht mehr vorstellen, dass ein Bier mit einem eher hohen Alkohol-Gehalt schmecken kann.



Kann es aber. Ich habe mich am Abend hingesetzt und zunächst ein gekühltes Hop Head IPA7 getrunken. Ein „American India Pale Ale“, ein etwas stärkeres und herberes Ale. Man sagt, es sei eine Hommage an den American Way of IPA. Ein wundervolles Hopfen-Aroma, super fruchtig, man hat sofort die Idee von Maracuja oder Zitrone im Hinterkopf, mit einem leichten Hauch von Honig. Das liegt an den sieben verschiedenen Hopfensorten, wie ich lernte. Ein obergäriges Bier, welches in den USA bevorzugt in der Area rund um die West Coast getrunken wird – für mich ein großer Genuss und wie sich später herausstellen sollte – mein favorisiertes Bier von Craftwerk Brewing.

Am Tag drauf probierte ich dann das Tangerine Dream, ein Single Hop Pale Ale. Mir fiel sofort der helle Schaum auf, außerdem ein Aroma, welches mich sofort einen riesigen Schluck nehmen liess: this is Getreide! Ebenfalls sehr fruchtig, mit leichter Mandarinennoten, sehr süffig und leicht – was vermutlich an dem im Vergleich zum IPA reduzierten Alkohol-Gehalt lag. Trotzdem: wenn ich die Wahl habe zwischen IPA und Single Hop – ich würde das IPA bevorzugen.

Als letztes Bier aus der Craftwerk-Reihe (hier bei Pinterest) probierte ich das Holy Cowl, ein sogenanntes „Belgian Style Tripel“. Erneut: ein feines Honig-Aroma, würzig und im Abgang mit einer leichten Gewürznelken-Note. Es ist unglaublich, was Hopfen alles kann. Die Belgier pflegten was Ihr Ale betraf in der Vergangenheit einen regen Austausch mit dem Engländern, so dass einige der belgischen Biere Züge eines englischen Einflusses zeigen. Braumeister Stefan von Craftwerk ist großer Fan belgischer Biere und so erfand er „Holy Cowl“, mit zwei verschiedenen Hopfensorten gemäß originaler Brauart, selbstverständlich aber auch nach deutschen Reinheitsgebot. 9% klingt zwar ziemlich rough, man merkte es aber kaum.

Natürlich handelt es sich hier um drei ziemlich außergewöhnliche Biere. Dennoch kann ich alle drei empfehlen, das Hop Head IPA7, das Tangerine Dream und das Holy Cowl – in dieser Reihenfolge. Wer mehr wissen möchte guckt sich nochmal auf der Craftwerk-Homepage um – Euch Allen einen Guten Durst!


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[In Kooperation mit Craftwerk Brewing]

Kommentare

4 Antworten zu “Craftwerk Brewing: Tangerine Dream, Hop Head IPA7 und Holy Cowl (6 Pictures)”

  1. Ruth sagt:

    Bier trinkst du erst seit 20 Jahren? Muss es nicht eher 25 Jahre heißen? (paderborner-ruler-gang???)
    ;-)
    Tangerine Dream hört sich gut an!
    LG
    Ruth

  2. Tarek sagt:

    klingt gut…

  3. Andreas sagt:

    Wie zur Hölle hast Du das Kondenswasser auf die Flasche bekommen? Sieht so unglaublich lecker aus. Ich glaube ich probiere das mal.

  4. MC Winkel sagt:

    @Ruth: Ich hab‘ recht spät angefangen. Und jetzt mach‘ mich nicht noch älter, als ich schon bin.
    @Tarek: … und schmeckt ebenfalls so! :)
    @Andreas: … hab die Flaschen extra für 2 Stunden in den Kühlschrank gelegt. Das Auge trinkt doch schließlich auch mit.

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