„Bitter Beats Boring“ – Auf einen Negroni mit Mirko Hecktor im Jaded Monkey // München (Sponsored Clip)

Die Zeiten, in denen zu Events, Feierlichkeiten oder sonstigen freudigen Ereignissen auch immer ein ganze Rutsche an alkoholischen Getränken gehörte, haben sich bei mir persönlich ziemlich gemäßigt. Gegen einen guten und hochwertigen Drink in passender Atmosphäre ist allerdings auch weiterhin nichts einzuwenden, Qualität schlägt hier jedoch Quantität mittlerweile ganz klar um Längen. Der Negroni beispielsweise ist ein absoluter Klassiker, welchen ich bei Gesprächen an der Bar mit interessanten Menschen oder guten Freunden, eher selten ausschlagen würde. Die außergewöhnliche Zutatenkombination aus Campari, Gin und Wermut verleiht dem Drink einen herrlichen bitter-süßen Flavor, welchen ich meinem Gaumen von Zeit zu Zeit durchaus gerne einmal gönne – Bitter Beats Boring!

Erfunden wurde dieser klassische Drink übrigens von Count Camillo Luigi Manfredo Maria Negroni, einem 1868 in Florenz geborenen Grafen, Lebemann und Frauenmagnet. Mit Ende Zwanzig zog es den guten Mann, im goldenen Zeitalter der Cocktails in die USA, wo er sich über mehrere Jahr hinweg unter anderem von der Barkultur in New York inspirieren ließ. Nach der Rückkehr in seine Heimatstatt Florenz, bestellte der gute Mann nach Überlieferungen im örtlichen Café Casoni einen etwas stärken Americano, was Barkeeper Fosco Scarelli dazu ermunterte den Sodaanteil des Drinks durch Gin zu ersetzen. Die Geburtsstunde des Negroni, einem Drink mit besonderem Charakter, wie wir ihn heute noch kennen und lieben.

Bitter Beats Boring könnte man durchaus als Lebenseinstellung definieren – ein Haltung, die Persönlichkeiten, wie Barkeeper, Künstler, Türsteher, oder Querdenker jeden tag neu aufladen. In der Reihe „Auf einen Negroni mit…“ teilen eben diese Menschen ihr Lebensgefühl mit uns. Erzählen von unbequemen Wegen, Hürden und Herausforderungen im Leben. Und dem, was passiert, wenn man die eigene Komfortzone verlassen hat. Mirko Hektor ist z.B. ist eine dieser interessanten Persönlichkeiten – Balletttänzer, Theaterwissenschaftler, Buchautor und DJ. Er ist in seinem Leben schon viel rumgekommen – und hat dementsprechend auch schon einige bittere Momente erlebt. Aber solange man Dinge mit Leidenschaft macht, steckt man alles weg. In seinem Buch „Mjunik Disco“ beschrieb Hektor unlängst die Geschichte der Münchner Clubkultur, begonnen mit der Eröffnung des berühmtesten Nachtlokals Deutschlands – des P 1 im Jahr 1949, das anfangs vor allem ein Treffpunkt der Jazzszene war. Vom Jazz in den 50ern über die legendäre Disco-Ära in den 70ern bis zur Post-Techno-Clubszene von heute, bekommen wir legendäre Geschichten aus Clubs wie dem Big Apple, Blow Up oder Sugar Snack präsentiert in den unter anderem auch Bands wie Rolling Stones oder Queen eine Rolle Spielen. Mit Fotografien, Flyern, Plakaten und Geschichten aus sechzig Jahren Nachtleben. Das Mirko Hecktor durchaus etwas zu erzählen hat, dürfte klar sein. An der Bar des Jaded Monkey in München kam der gute man kürzlich bei einem Negroni für die Reihe „Auf einen Negroni mit…“ etwas ins Plaudern. Den inspirierenden Clip dazu haben wir direkt hier unten – Solltet Ihr gesehen haben:

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=OD32KRFkvvk[/youtube]

Enjoy Responsibly!
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[In Kooperation mit Campari]

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