Alan Watts: Denke nicht so viel nach // Don’t Think Too Much

Ein sehr großes Problem in der westlichen Gesellschaft ist, dass wir irgendwann einmal einen Satz des französischen Philosophen, Mathematikers und Naturwissenschaftlers René Descartes leider ernstgenommen haben: „cogito ergo sum“, aka „ich denke, also bin ich“, was leider sogar noch quatschköpfiger als Reality TV ist. Wie so oft ist genau das Gegenteil der Fall, was Alan Watts in dieser weiteren, achtminütigen Rede eindrucksvoll erklärt.

„Selbstgespräche sind der erste Schritt in den Wahnsinn“ (Omma)

Im Grunde erzählt er genau das, was auch andere Consciousness Teachers als Essenz in all ihren Lehren zu berichten wissen: Das Maß für den Fortschritt auf dem spirituellen Weg ist der Grad der Abwesenheit von Denken. Oder wie Herr Watts es in diesem Video hier umschreibt, wir kennen es doch alle aus Erzählungen von Menschen älterer Generationen, die sich alle einig sind, „Selbstgespräche sind der erste Schritt in den Wahnsinn“. Gemeint ist das Denken, das ewige Zu-sich-selbst-sprechen, es muss noch nicht einmal laut passieren.

Okay, und wie jetzt nicht denken?

Hinsetzen und meditieren, so einfach ist das. So, als würdest Du Musik machen. Oder tanzen. Es ist kein Gebet, Du musst nicht wie in der Religion üblich ein Opfer bringen. Meditation ist wie das Leben selbst, 100% joy. Aber das kannste den Leuden ja 1.000x sagen, nach 4 Tagen hat man es eh wieder vergessen und naja, Reality TV ist eben guilty pleasure. Dicker, Deine Mutter ist guilty pleasure, red‘ Dich nicht raus nur weil Du zu schwach bist Dir selbst treu zu sein. Guck ruhig weiter, lenk‘ Dich weiter mit Schwachsinn ab, auch wenn Du es selbst weisst – die Fragen werden kommen. Alan Watts, meine Damen und Herren, einen traumhaften Wochenstart!

Don’t Think Too Much:


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[Wenn ich nur machen könnte, dass alle das so verstehen, wie es gemeint ist.]

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