Aktienhandel auf dem Smartphone: So geht’s

Interessiert man sich für eine gewinnbringende Veranlagung, so spielen Tages- wie Festgeld oder das Sparbuch keine Rolle mehr. Selbst die Kapitallebensversicherung sollte hier ignoriert werden. Am Ende bleibt der Aktienmarkt als empfehlenswerte Alternative. Doch worauf ist zu achten, wenn das Geld in Aktien investiert wird?

Besonders ratsam ist der Handel mit dem Smartphone. Denn so kann man sofort auf marktverändernde Ereignisse reagieren. Aber auch wenn ein langfristiger Anlagehorizont verfolgt wird, der es nicht unbedingt erforderlich macht, innerhalb von Minuten reagieren zu müssen, ist es bequem, über das Smartphone die Entwicklung des Depots beobachten zu können.

Die Alternative Aktienmarkt – selbst für sicherheitsorientierte Anleger

Die Europäische Zentralbank, die EZB, hat sich entschieden, an der Nullzinspolitik, die bereits vor Jahren eingeführt wurde, festzuhalten. Das heißt, der Kreditnehmer freut sich über ausgesprochen günstige Finanzierungen, der Sparer wird hingegen kein Vermögen mit klassischen Produkten mehr aufbauen können. Denn berücksichtigt man die auf das Sparbuch gewährten Zinsen, die oft im Bereich der 0,01 Prozent liegen, so kommt es sogar zum realen Geldwertverlust, wenn man noch einen Blick auf die Inflation wirft.

Der Aktienmarkt ist eine Alternative – selbst für eher sicherheitsorientierte Anleger. Wer besonders „mutig“ ist, der kann es natürlich auch mit Kryptowährungen versuchen. Denn als Bitcoin Trader sind hohe Gewinne möglich, jedoch aber auch entsprechende Verluste, wenn man die Marktentwicklung falsch einschätzt. Wichtig ist, dass man beim Handel mit Bitcoin und Co. immer nur frei verfügbares Kapital einsetzt. Also niemals Geld investiert, das man für die nächste Leasing- oder Kreditrate bzw. Mietvorschreibung benötigt.

Warum ein Aktieninvestment erfolgversprechend ist

Ein langfristiges Aktieninvestment ist dann empfehlenswert, wenn man für seine Rente vorsorgen will. Wer über 10, 20 oder gar 30 Jahre in Aktien investiert, erzielt mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit einen ausgesprochen attraktiven Cost Average Effekt. Eine Durchschnittsrendite von um die 7 bis 8 Prozent mag nach ein paar Jahren keine Seltenheit sein.

Wichtig ist nur, dass man die Nerven bewahrt, wenn es einmal nach unten geht. Denn Aktienpreise müssen nicht immer steigen, sondern können aufgrund diverser Ereignisse auch fallen. Das beste Beispiel mag hier die Coronavirus-Krise sein. Konnte sich der DAX noch im Februar 2020 über ein neues Allzeithoch freuen, folgte wenig später der Absturz.

Doch wer einen Sparplan verfolgt, also Monat für Monat denselben Betrag investiert, der kauft immer zu einem anderen Preis – das heißt, einmal gibt es um das investierte Geld mehr Anteile, einmal wieder weniger.

Besonders interessant sind hier etwa Fonds – so etwa der börsengehandelte Indexfonds. Dieser bildet einen Index nach. Das kann unter anderem der DAX sein. Letztlich ist man so gut (bzw. schlecht) wie der Markt. Bei einem Investmentfonds ist ein im Hintergrund agierender Fondsmanager für Erfolg bzw. Misserfolg zuständig – die Kosten, die hier oft entstehen, sollten aber nicht unterschätzt werden.

Apps nutzen

Wer aktiv mit Aktien handelt, also mit der Wertentwicklung spekuliert und mitunter am Morgen kauft, damit am Abend gewinnbringend verkauft werden kann, verfolgt die Taktik des Daytraders. In diesem Fall sollte man unbedingt mit seinem Smartphone arbeiten. Denn hier kann eine Minute bereits den Ausschlag geben, ob man einen Erfolg einfährt oder einen Verlust verbuchen muss.

Wichtig ist, dass man sich für die entsprechenden Apps entscheidet, wenn man über das Smartphone handeln will. So gibt es mitunter eine spezielle App des Brokers, aber auch Apps von Nachrichtenportalen, sodass man immer einen Überblick hat, wie sich die Finanzmärkte entwickeln.

Mit der passenden App kann nicht nur im Wartezimmer beim Arzt, sondern auch in der Bahn oder beim Spazierengehen mit Aktien gehandelt werden. So kann man stets auf Ereignisse reagieren und Gewinne einfahren bzw. Verluste verhindern.

Wer unsicher ist, welche Apps besonders empfehlenswert sind, sollte sich mit den im Internet zu findenden Test- wie Erfahrungsberichten befassen und in weiterer Folge einen Vergleich durchführen.

Jedoch ist ein Vergleich nur interessant, wenn man für sich selbst geklärt hat, was einem wichtig ist – also ob es rein nur um Nachrichten geht, oder man auch aktiv mit Aktien handeln will.
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Bilder:
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