A‘ Design Awards & Competition 2019 // Our Top 10 Winners

Über den A‘ Design Award (Website) haben wir Euch ja bereits im Februar und im Juni informiert, es handelt sich um einen der weltweit grössten Design-Wettbewerbe, beim welchem in mehr als 100 verschiedenen Kategorien die unterschiedlichsten Stilrichtungen modernen Designs gewürdigt und entsprechend ausgezeichnet werden. Und jetzt ist es endlich wieder so weit: die Gewinner aus 2019 stehen fest!

Wir haben hier unsere Top 10 der Gewinner aus den Bereichen Decorative Items and Homeware Design, Architecture, Building and Structure Design, Fashion, Apparel and Garment Design, Lighting Products and Projects Design, Digital and Electronic Devices Design, Interior Space, Retail and Exhibition Design, Vehicle, Mobility and Transportation Design, Interface and Interaction Design, Home Appliances Design, Graphics and Visual Communication und Photography & Photo Manipulation.

Ganz oben seht Ihr beispielsweise den Dhyan Chaise Lounge Concept Chaise Lounge von Sasank Gopinathan. Wenn man am Ende eines langen Tages am Abend nachhause kommt und einfach nur entspannen möchte – diese Chaiselounge wäre eine ideale Idee. Die Inspiration dieses Designs kommt vom Shiva Linga, dem Bodhi-Baum und japanische Gärten, ist somit auch etwas für unsere spirituellen Freunde und auf jeden Fall Meditations-geeignet.

Hier haben wir den „H Chair Chair“ von Xiaoyan Wei und natürlich ist der Name hier Prohramm – der Stuhl sieht seitlich aus wie ein kleines H. Der h Stuhl ist ein Stück der Möbelreihe „Intervall“. Das Design wurde von der Schönheit frei fließender Kurven und Formen in einem neutralen Raum inspiriert.

Aus dem Bereich des Verpackungsdesigns haben wir hier den „Chu Cellar Liquor“ von Yong Wu. Der gelbe Kranturmwein wird am Geburtsort der Chu-Kultur in China hergestellt, es handelt sich um ein Produkt, welches die lokale Geschichte und Kultur repräsentiert. Daher ahmt die Form der Flasche die von Glockenspielen nach, einem kulturellen Relikt der Chu-Kultur.

Endlich Architektur! Hier haben wir für Euch das „City Of Light Community Center“, entworfen von Kris Lin. Vor diesem Projekt steht ein Fluss und genau deshalb wollte man das Designkonzept aus dem Rhythmus des Wassers selbst unter Verwendung der flüssigkeitsähnlichen Blob-Architektur entwickeln. Die pure Inspiration ist somit der wellige Rhythmus des Wassers.

Auch sehr geil ist der Entwurf des „Warszawa Sports Stadium“ von Nuno Calado. Dieses Projekt wurde von dem Gefühl der Verbindung zwischen den verschiedenen Sportarten inspiriert, weil es quasi eines von vier Gebäuden war, die Teil des Entwurfs waren. Vor diesem Hintergrund hat man ein Design entwickelt, bei dem das Stadion das Hauptelement des Projekts ist und dieses Element merh oder weniger direkt aus dem Boden geboren wird. Die Wurzeln sind die Wege und die Pflanze, oder der Baum ist das Stadion.

Was haltet Ihr von der Pluto Task Lamp von Heitor Lobo Campos? Pluto wurde von Teleskopen inspiriert, die Stative und dynamische, aber stabile Formen verwenden. Stattdessen sollte ein Licht entworfen werden, welches sich auf die Erde anstatt auf die Sterne konzentriert.

Hier kommt der Entwurf für das Tuya Restaurant von Mihai Popescu and Ovidiu Balan. Es sollte ein Restaurant erschaffen werden, in welchem man eine wundervolle Zeit verbringen kann, egal woher man kommt. Vor diesem Hintergrund waren die 70er Jahre mit ihren eleganten Restaurants und Art-Deco-Elementen eine große Inspirationsquelle.

Thema des Jahres: das Home-Office. Endlich bekommt ein Modell, welches ich schon seit über 10 Jahren tagtäglich praktiziere, einmal etwas größere Aufmerksamkeit. Hier ist das „Light and Peace Office in Home“ von Hao Zhan. Die langen Tische und Schränke erstrecken sich mit dem langen und schmalen Raum vom minimalistisch-industriellen Stil. Es verwendet Schienenbeleuchtung und Standlicht, um den Raum zu schaffen, in dem sowohl Gefühle als auch Funktionen vorhanden sind. So wohnen und arbeiten – da hat vermutlich Niemand etwas gegen.

Auch ein Thema, um welches man heute nicht mehr umher kommt: E-Biking. Hier haben wir das „Electric Race Bike Racing Bike“ von Brian Hoehl. Die Inspiration kam tatsächlich direkt von der Rennsportbranche, wie sie aus der professionellen Radsportszene bekannt ist. Man liess sich von der Geometrie eines echten Rennrads inspirieren, um dieses spezielle Fahrzeug herzustellen und ja, so eines würde ich mir auch in die Wohnung stellen.

Als letzten Gewinner möchten wir auch noch einmal den Bereich der Streetart featuren, hier haben wir das „Tale About Fear“-Mural von Marta Zawieja. Die Stiftung erhielt von der Stadt Lodz ein Gebäude, um ein stationäres Hospiz für Kinder zu betreiben. Das Gebäude musste komplett renoviert werden und die Stiftung wollte nicht, dass das Hospiz wie ein Krankenhaus aussieht, man wollte stattdessen den quadratischen Block aus den 1950er Jahren in einen freundlichen Ort verwandeln und das ist hier vollumfänglich gelungen.

Und das waren sie dann auch, ein paar Impressionen aka unsere Top 10 der insgesamt über 2.000 Gewinner. Wer weitere Zahlen zum A Design Award haben möchte, kann hier gerne noch einmal gucken. Wir melden uns zeitnah mit Updates!
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[In Kooperation mit A‘ Design Award]

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