4 Dinge, worauf man bei der Planung und dem Einbau von Treppen zu achten hat

Die Treppen sind ein wichtiger Bestandteil des Eigenheims, sie sollten daher frühzeitig in die Bauplanung einfließen. Denn je nach Gegebenheiten kommen verschiedene Konstruktionsarten und Materialien infrage, die abhängig von Einbauort, Fläche, Wohn- und Baustil sowie den optischen Anforderungen der Bauherren geeignet sind. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, worauf Sie bei der Planung der Treppe achten müssen.

Wer gerade dabei ist, sein Eigenheim zu planen, der sollte frühzeitig die Treppenplanung in die Bauplanung einfließen lassen. Je nachdem, wie Sie sich ihr neues Zuhause gestalten möchten, kommen unterschiedliche Konstruktionsarten aus verschiedenen Materialien infrage. Dabei spielt es eine Rolle, wo die Treppe eingebaut werden soll, wie große die entsprechende Fläche ist, wie der Wohn- und der Baustil ausschaut und ob besagte Elemente den optischen Anforderungen der Bauherren entsprechen. Hier haben wir nun die 4 wichtigsten Dinge, auf die man bei der Planung und dem Treppen bauen zu achten hat.

Punkt 1: Achten Sie auf eine möglichst zukunftsorientierte Planung der Treppe

Man sollte nach Möglichkeit darauf achten, dass die Treppe bereits in die Grundrissplanung einbezogen wird. Es wird nämlich äußerst schwierig, größere Veränderungen im Nachhinein vorzunehmen, meistens kommt da ein nicht unerheblicher Kostenfaktor auf den Eigentümer zu. Außerdem sollte unbedingt Sorge getragen werden, dass die online bestellten Fertigtreppen rechtzeitig geliefert werden.

Man sollte sich bewusst machen, dass eine Treppe intensiv genutzt wird. Wer nämlich erst im Nachhinein feststellt, dass die Konstruktion zu steil oder zu eng bemessen ist, kann kaum noch etwas daran ändern. Mühsam ist dies gerade dann, wenn regelmäßig die Einkäufe hinaufgetragen werden sollen. Befindet sich die Treppe in einem offenem Raum, wie beispielsweise in einer Maisonette-Wohnung, sollte unbedingt ein großes Augenmerk auf die Optik gelegt werden. Man sollte sich immer im Klaren darüber sein, wie die Räumlichkeiten um die Treppe herum genutzt werden sollen. So lassen sich auch zu stark platzeinnehmende oder ungenutzte Flächen verhindern.

Punkt 2: Achten Sie auf eine passende Konstruktion

Ganz egal, ob ihre neue Treppe selbst gebaut oder als Fertigtreppe daherkommt: die Form spielt hier eine entscheidende Rolle. Auf der einen Seite gibt es Spindeltreppen, die wahre Platzwunder sind. Da sind jedoch die Konstruktionen nicht ganz so gut geeignet, wenn es darum geht, sperrige Möbel in das obere Geschoss zu befördern. Einläufige Treppen hingegen benötigen zwar mehr Platz, sind jedoch deutlich komfortabler zu begehen, man kennt das vielleicht auch vom Handlauf Außentreppe. Außerdem lassen sich Treppenlifter hier eindeutig besser anbringen. Eine gerade, einläufige Treppe nimmt im Schnitt 12 Quadratmeter in Anspruch, viertel- und halbgewendete Treppen dagegen nur 50% davon.

Punkt 3: Achten Sie auf den genauen Standort der Treppe

Wer beim Verbauen Platz sparen möchte, sollte die neue Treppe in den Wohnraum integrieren. So lässt sich der Flur aussparen und es kann die gesamte Fläche als Wohnraum genutzt werden. Man achte hier aber auch auf einen entscheidenden Nachteil: Gibt es kein separates Treppenhaus, ist es später nur noch sehr schwer möglich, den Wohnbereich abzutrennen. Wenn zum Beispiel Kinder eine eigene Wohnung im Haus erhalten sollen, ist das nur mit großen Umbaumaßnahmen möglich. Wer hingegen ein Treppenhaus schafft, im besten Fall direkt im Eingangsbereich, kann später ohne viel Aufwand zwei eigenständige Wohnungen errichten.

Punkt 4: Achten Sie auf das Material

In sehr vielen Häusern werden Holztreppen oder Holz-/Stahl-Kombinationen genutzt. Möglich ist auch eine Treppe aus Beton, die später mit Fliesen verkleidet wird. Ausschlaggebend für die Wahl des Materials ist nicht selten der Preis. Während fertige Spindeltreppen aus Stahl, Holz oder einer Kombination aus beidem bereits ab 800 Euro erhältlich sind, kann eine Treppe aus Massivholz mit bis zu 10.000 Euro zu Buche schlagen. Noch teurer kann es werden, die Konstruktion beim Schreiner nach Maß anfertigen zu lassen. Um Kosten zu sparen, wäre die Treppe im Bausatz zum Selberbauen hier eine gute Alternative.

Außerdem spielt bei der Wahl des Materials der Pflegebedarf eine große Rolle. So empfiehlt sich Holz nur in Innenräumen, die nicht mit den Straßenschuhen betreten werden. Als Haustierhalter sollte man zudem berücksichtigen, dass die Krallen der Tiere Kratzer auf der Oberfläche hinterlassen können. Um dem vorzubeugen, kann eine regelmäßige Pflege mit entsprechendem Holzöl sehr wichtig sein. Stahl und Betontreppen hingegen lassen sich leicht reinigen und benötigen kaum Pflegeaufwand. Diese Materialien sind auch für Treppen geeignet, die häufig mit Straßenschuhen betreten werden.

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