WHUDAT auf der Mein Schiff 4 von TUI Cruises – Mittelamerika Ahoi! Part 2 #Meinschiff4 #Meinmittelamerika #tuicruises

Mein Schiff 4 karibik_bb_whudat

Jamaika, Mexico, Belize, Costa Rica, Honduras, Panama, Kolumbien und die Dominikanische Republik – acht Länder, die mich alle auf Ihre eigene Art und Weise überzeugt und begeistert haben. Wie im ersten Teil bereits angekündigt folgt nun der zweite Part meiner Berichterstattung bezüglich der Reise durch Mittelamerika auf der Mein Schiff 4 von TUI Cruises.

Bevor die Kreuzfahrt losging, versuchte ich mit allen Mitteln nichts über meine Reiseziele zu googlen oder mich irgendwie anders über Pros und Cons des jeweiligen Landes zu informieren. Ich wollte ohne Vorurteile losfliegen und mir mein ganz eigenes Bild dieser acht Orte machen. Na gut, das eine oder andere Vorurteil kennt man natürlich, zum Beispiel diese Sache mit Jamaika und dem Marihuana… aber bestimmt hat die Insel auch noch etwas anderes zu bieten.

Jamaika – Ocho Rios & Montego Bay

Bei dem ersten Reiseziel handelte es sich um ein Land, welches sich in meinen Top Ten der noch zu bereisenden Länder befand – Jamaika. Gute Laune, Dreadlocks, Reggae-Musik und Weed-Wolken so weit das Auge reicht. Angelegt haben wir in der schönen Stadt Ocho Rios. Dort entschied ich mich dazu, einen Trip zu den Konoko Falls, einem kleinen Park mit Wasserfällen und einer bunten Auswahl an Pflanzen und Tieren, zu machen. Auf diesem Trip lernte ich auch die beiden Schwester Susi und Christina kennen. Bevor wir auf Erkundungstour durch den Tierpark gingen, erklomm ich mit ein Paar anderen meiner Reisegruppe den Wasserfall. Dort zeigte uns der Reiseführer den Fleck, an dem Bob Marley regelmäßig zum Baden vorbei kam – Wahnsinn! Wenn wir schon ein Mal bei Bob Marley sind: Nach der Tierbesichtigung kamen wir an eine Gedenkstätte für Jamaikas Nationalhelden, zu denen sich die Reggae-Legende auch zählen darf. Hinterher gab es Drinks und einen typisch jamaikanischen, kulinarischen Genuss namens Jerk-Chicken. Sehr Lecker.

Am nächsten Tag besuchten wir Montego Bay. Dort war es mir überaus wichtig, einen Strand zu sehen, schließlich ist die Insel bekannt für seine zahlreichen, weißen Sandstrände. Ich machte mich gemeinsam mit der Reisegruppe also auf den Weg zum Bloody Bay. Legenden zufolge kommt der Strand durch die zahlreichen Piratenschlachten, in denen reichlich Blut vergossen wurde, zu seinem Namen. Dort angekommen sah ich genau das, was ich von der Karibik erwarte: Das Wasser war so klar, dass man seinen Schatten im Sandboden gesehen hat. An den Bars wurde gelacht und getanzt und an so gut wie jeder Ecke des Strandes spielten einige Jamaikaner Gitarre und sangen dazu. Der musikalische Einfluss in diesem Land ist unglaublich groß, sodass Musikverrückte wie ich direkt im Einklang mit den Leuten und der Kultur sind. Nach dem Strandaufenthalt fuhren wir zum benachbarten Ort Negril. Dort besuchten wir das orginale „Ricks Cafe“, welches sich auf einer Klippe befand, von der aus professionelle Klippenspringer einen Sprung ins Meer wagten. Zu einigen Drinks und toller Live-Musik genossen wir diesen unvergleichlich schönen Sonnenuntergang. Ein perfekter Abschluss für ein solch perfektes Land.

 México – Cozumel (Chichén Itzà)

Mexico hielt eines der sieben Weltwunder für mich bereit: die Maya Ruinen in Chichén Itzà. Ob Ihr es glaubt oder nicht, die knapp drei Stunden fahrt waren es tatsächlich wert! Ein Reiseführer brachte uns von Monument zu Monument und erzählte die jeweilige Geschichte dazu. So habe ich zum Beispiel gelernt, dass die Maya eine Art Ballspiel um Leben und Tod hatten, in dem es darum ging den Ball (vergleichbar mit einem Medizinball) in ein Loch zu werfen, welche sich in knapp sechs Metern höhe befand. Das Bizarrste dabei: Einige Archäologen glauben, dass nicht die Verlierer, sondern die Sieger des Spiels den Göttern geopfert wurden, da der Tod für die Maya nicht das Ende war, sondern viel mehr eine Übergangsphase ins neue Leben. Es war somit eine große Ehre den Göttern geopfert zu werden. Verrückt. Am Ende der eindrucksvollen Tour fühlte ich mich sehr platt und ausgepowert. Ein Fluch der Maya? Womöglich lag es aber auch an dem 32 Grad heißen, puren Sonnenschein, der auf mich niederbrannte. Nach meinem ersten Sonnenbrand kam nun der erste Sonnenstich, super. Ich konnte mich aber schnell wieder erholen und genoss die lange Rückfahrt im klimatisierten Bus.

Belize – Belize-City

Belize-City hatte einen Tenderhafen, somit mussten wir mitten auf dem Meer den Anker legen und uns von kleinen Booten abholen lassen. In Belize trieb ich mich ein wenig am Hafen herum und erfreute mich über die gute Laune der Einwohner. Ich wurde das erste Mal Zeuge von einem Fischfang (sehr peinlich als Kieler, ich weiß). Ich verließ den Hafen, um mir einen kleinen Strand, der ganz in der Nähe war, anzusehen. Nach einigen Stunden begab ich mich zurück zum Hafen und hatte für einen Moment Panik, als der Hafenpolizist mich nicht durch die Pforten lassen wollte. Ich weiß bis heute nicht, was ihn dazu motiviert hat, mich anzuhalten und mir diesen Schrecken zu verpassen – aber ich war heilfroh, dass er es sich anders überlegt hat. Denn seien wir mal ehrlich: von heut auf morgen ein Leben ausgesetzt in Belize zu führen ist sicherlich kein Kinderspiel. Das benötigt dann doch ein bisschen Vorbereitungszeit.

Ein Prachtexemplar, welches der Herr hier gefangen hat.

Ein Prachtexemplar, welches der Herr hier gefangen hat. [Photo © by Susanne Wysocki (Instagram @susannewysocki_travels)]

Ein wunderschöner weißer Sandstrand und türkis blaues Meer - so stelle ich mir die Karibik vor.

Ein wunderschöner weißer Sandstrand und türkis blaues Meer – so stelle ich mir die Karibik vor. [Photo © by Susanne Wysocki (Instagram @susannewysocki_travels)]

Honduras – Roatàn

Auf Roatàn habe ich mich besonders gefreut, weil ich mir für diesen Trip eine Wanderung durch den Regenwald gebucht habe. Unsere Reiseführerin war eine gebürtige deutsche, die im Alter von 20 Jahren nach Honduras ausgewandert ist, um ihr Leben von Grund auf zu verändern. Schon auf dem Weg zum Regenwald kamen wir aus dem Staunen nicht mehr raus. Überall um uns herum atemberaubende Landschaften voller tropischer Pflanzen.

Der Hafen von Roatàn war mit der schönste Hafen, an dem wir angelegt haben.

Der Hafen von Roatàn war mit der schönste Hafen, an dem wir angelegt haben. [Photo © by Susanne Wysocki (Instagram @susannewysocki_travels)]

Im Regenwald selbst begegneten wir dem ein oder anderen Kapuzineräffchen und noch eine Menge weiterer, aufregender Tierarten. Besonders cool war, dass überall im Wald verteilt ein bisschen Maya-Kultur versteckt war. So sind wir auf unserer Wanderung dem Mond und Sonnenkalender der Mayas über den Weg gelaufen. Zum Abschluss sind wir in die Innenstadt gefahren und hatten ein bisschen Freizeit für uns. Eine tolle Gelegenheit, den berühmten und leckeren, einheimischen Kaffee zu genießen. Ich muss schon sagen, Roatàn hat mich so dermaßen überzeugt, dass ich dort unbedingt wieder hin möchte.

Nach nur 7 Tagen hatte ich durch die Kreuzfahrt schon vier verschiedene Länder gesehen und das war gerade Mal die Hälfte der Reise. Im nächsten und letzten Teil meines Berichts erzähle ich Euch alles über meinen Erfahrungen in Costa Rica, Panama, Kolumbien und der Dom Rep. Im Anschluss gibt es wie immer eine kleine Snap-Compilation. Viel Spaß damit!

SnapChat-Compilation

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[In Kooperation mit TUI Cruises]

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