Welcome to the 90s: Das goldene Jahrzehnt der Hip-Hop-Kultur (Doku)

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Auf arte lief gerade die „Welcome to the 90s“-Reihe, in welcher es in vier verschiedenen Episoden um unterschiedliche, politische Themen ging. In der vierten Episode des deutsch-französischen Senders dreht sich alles um die Geschichte des Rap. Ausgehend von den USA, entwickelte er sich innerhalb von nur zehn Jahren auch in Deutschland und Frankreich zu einer der populärsten Jugendkulturen. Overseas bestimmen Acts wie Run DMC, N.W.A. und deren Gründer Dr. Dre als Solo-Artist die Kultur, in Deutschland kommen Acts wie wie Advanced Chemistry, Massive Töne, Die Fantastischen Vier, Fettes Brot, Absolute Beginner und Freundeskreis auf den Plan, der deutsche Musik-TV-Sender VIVA löst Ende der 90er Jahre einen regelrechten Nachfrage-Hype in der Musikindustrie aus. Spannende Doku, die mir eine Menge wundervoller Erinnerungen hervorruft – unbedingter Anguckbefehl:

„Die Saat der Hip-Hop-Kultur, die in den 80er Jahren in New York so eindrucksvoll aufgegangen war, wuchs in den 90ern in den Himmel. Der Erfolg des Gangsta-Raps schockierte und spaltete die amerikanische Gesellschaft. Während US-Soldaten zur Befreiung Kuweits in den zweiten Golfkrieg zogen, herrschten im eigenen Land Ausnahmezustände. Der Terror der Drogen-Gangs und die rassistische Polizeigewalt bestimmten den Alltag in den amerikanischen Innenstädten. Der Hip-Hop rückte die frustrierenden Lebensumstände weiter Teile der schwarzen Bevölkerung mit drastischen Worten in den Fokus einer breiten Öffentlichkeit.“

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Kommentare

3 Antworten zu “Welcome to the 90s: Das goldene Jahrzehnt der Hip-Hop-Kultur (Doku)”

  1. skFFM sagt:

    Also ich bin schon etwas überrascht, gerade auf diesem Blog von einem „unbedingten Anguckbefehl“ zu lesen, wenn es um diese Arte-Doku geht. Das Zeitfenster für eine repräsentative Darstellung ist mit knapp 60min. sicher sehr knapp ausgefallen, aber dass Beastie Boys oder Public Enemy, deren Karriere zwar schon früher begann, aber bis in die 1990er Jahre hineinwirkte, nicht mal erwähnt werden, ist schon grenzwertig. Aber spätestens wenn die Geschichte des deutschsprachigen Hip-Hop und dessen populären Anfangszeiten angerissen wird und dabei nicht mal das Rödelheim Hartreim Projekt themtisiert wird, egal ob man die Leute dahinter oder ihre Musik mochte, lässt einen schon etwas verwundert zurück. Arte hin oder her, hier ist meines Erachtens allenfalls ein „ganz okay“ angebracht.

    AntwortenAntworten
  2. […] auch bei Winkel weckt die Doku,Erinnerungen an viele unglaubliche Alben. Alben deren Wichtigkeit, Präsenz und […]

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