
Tyler und ich, das ist seit Jahren schon so eine Hassliebe. Ich finde den Typen genauso asozial wie genial, so überbewertet wie talentiert, er hat keine besonders ausgeprägten Skills als MC und seine Beats sind oft so anstrengend, dass ich sie keine dreieinhalb Minuten aushalte. Seine ganze OddFutureWolfgangKillThemAll-Bewegung steht für “Kill People Burn Shit Fuck School”, was natürlich nicht ernstgemeint ist, vielleicht aber doch. Seine Live-Auftritte sind eine Zumutung und seine Fans interessieren ihn nicht sonderlich, Tyler ist der fleischgewordene Zynismus, sein ganzes Schaffen ist so over-the-top mokant (he said: mokant) und dennoch möchte man ihn gern haben, für all das, was er mit seinen nur 22 Jahren im HipHop ausgelöst hat und natürlich für Videos wie dieses hier unten (hatte Illo gestern schon im Roundup) zu “IFHY”.
Unterm Strich ist Tyler ein Wahnsinnger, nämlich ein wahnsinnig kreativer Motherf*cker und ob ihr seine Musik mögt oder nicht, könnt Ihr hier jetzt herausfinden: hier ist der komplette Stream zu “Wolf”, dem neuen Album von Tyler The Creator, welches nächsten Dienstag erscheinen wird. 18 neue Tracks mit Features von Frank Ocean (“Slater”), Erykah Badu (“Treehome95″), Pharrell (auf “IFHY”, siehe Video) und dem Rest seiner OFWKTA-Crew. Ich werde mir das jetzt über die Ostertage ein paar Mal anhören, um dann wieder festzustellen, dass ich Tyler nicht mag, weil ich ihn eigentlich mag. Oder so.
“Tyler, the Creator will unleash his third album Wolf on Tuesday. The Odd Future frontman kicks off Easter weekend by giving his fans an early listen to the 18 tracks, which feature Pharrell (“IFHY”), Erykah Badu (“Treehome95?), Frank Ocean (“Slater”), and the rest of the Odd Future gang.”
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Eigentlich schreien mich die Models Teresa Oman und Kai Hillebrand regelrecht an: DU bist zu alt für diesen Scheiss! Aber ach was soll’s, Jugend kommt, Jugend vergeht – was hier bleibt ist der Look. Und der ist, meiner Meinung nach, richtig dope! Außerdem bin ich mir sicher, in der kalifornischen Sonne und mit der richtigen Brennweite seh’ ich auch noch aus wie 20. Am Venice Beach in Cali zu shooten ist wahrlich nichts Neues, trotzdem ist das Lookbook charmant, natürlich und macht Lust auf Sommer. Das kommt vor allem im Video gut rüber. Solide urban street basics, bisschen psychedelischer Print, bisschen Tiger, nette Sommerkleidchen und sonnengeküsste, faltenfreie Haut. Thumbs up für dieses angenehm unaufgeregte Lookbook. Und mal ganz ehrlich, wer will schon ewig 20 sein…
“Wasteland delivers yet a next rad collection for its Spring 2013 “California Daze” February lookbook featuring teenage models Teresa Oman and Kai Hillebrand. The collection consist of mixed prints, mesh, and denim.”

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Am Sonntag ist es soweit, die 85 Verleihung der Oscars wird im Dolby Theatre in Los Angeles stattfinden. Als kleinen Appetizer gibt es hier nun dazu die großartige Compilation der Oscar-Gewinner aus der Vergangenheit von Nelson Carvajal und das wahnsinnig gute, offizielle Poster für dieses Jahr mit dem Goldjungen der letzten 84 Jahre, eine Arbeit der Academy in Zusammenarbeit mit der Gallery1988. Durch den Abend führen wird übrigens Seth MacFarlane und heißester Kandidat ist “Lincoln” von Steven Spielberg, der insgesamt 12x nominiert wurde, alle Nominierungen findet Ihr hier.
“Retrospective in anticipation of the 85th Academy Awards – Conceived and Edited by Nelson Carvajal – Music: “November” by Max Richter”
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Endlich darf ich auch mal wieder ein Video der Orsons ankündigen und weil es mein Lieblings-Track des Albums “Das Chaos und die Ordnung” ist, bekommt es ein Einzelposting, hier ist: Lagerhalle. Ein ziemlich melancholischer Track mit einem singenden Tua (das tut er ja recht gerne, wie wir auch schon auf “Horst&Monika” hören durften), der sich langesam aufbaut, eine schöne Melodie mitbringt und ab 0:54 Min. zu einem Tua-typischen elektro-hiphop’oiden Opus aufbricht. Auch inhaltlich wieder Wahnsinn, “Wir waren so hoch oben, wie waren schon drüber hinaus. Unsere Tage vergehen so als gäb’ es sie nicht, wenn man zu lange auf Dinge starrt bewegen sie sich.” – diese Kombination aus zeitgenössischen HipHop-Beats und unendlich tiefgründiger und interpretationsfähiger Lyrik, vorgetragen von vier sympathischen, intelligenten und selbtironischen Menschen – das ist der verdammte Deutschrap den ich hören will, das ist große Kunst! Und weil wir Fans sind, haben wir Tua gebeten, uns seinen musikalischen Jahresrückblick zukommen zu lassen, und den gibt es – genau wie das Video – nach dem Jump:

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Vor ein paar Monaten hab’ ich den netten Menschen von “Sofa & Soda“, einer Podcast-Serie aus Kiel, ein Interview gegeben (vor mir saßen dort u.a. Feridun Zaimoglu oder Peter Harry Carstensen). Das Ganze fand in einem schönen Umfeld statt, nämlich im leerstehenden Lessing-Schwimmbad, ich erzähl’ in 20 Minuten so ein bißchen was über’s Bloggen, über Werbedeals, über meine Vergangenheit als “Vollmond” (me and my big mouth!) und aus Kiel-Mettenhof, über meine Entscheidung, nicht mehr “Wetten, dass…?”-Moderator werden zu wollen, über Streetart und sehe dabei fantastisch aus. Wobei, geht so – die Nahkamera-Perspektive ist nicht meine favorisierteste und falls einer findet, ich hätte zugenommen – das änder’ ich ja gerade. Für die, die das erste Mal auf’s Blog gekommen sind: Moin! Die angesprochenen Videos gibt es hier zu sehen. Meine Damen und Herren – MC Winkel minus 20%:
“Vom Jacuzzi-Tester zu DEM Lifestyleblogger Deutschlands und noch immer der kleine Junge im Süßwarenladen: Mathias Winks alias “MC Winkel”, Lieblings-Kieler, Sänger bei “Büro am Strand (BaS)” und der Mann hinter den Kulissen und vor den Kameras von www.whudat.de”

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Täglich bekomme ich besorgte E-Mails, Anrufe, heute erreicht mich sogar ein Einschreiben eines nervösen WHUDAD-Lesers – wo denn nun endlich mein Video aus Asien bleiben würde?! Hier ist es, zumindest der erste Teil. Ich war erneut unterwegs, diesmal lud Thai Airways ein, die gerade frisch ins Programm aufgenommenen A380 Flugzeuge (das sind die Großen, 72,3m lang, fast 25m hoch, Leergewicht = 275t (!), bis zu 850 Passagiere passen in so eine Kiste und der Tank fasst 320.000L). Sechs dieser Maschinen wurden von Thai Airways bestellt, die Ersten kamen in Asien zum Einsatz, ab Sonntag (16.12.2012) wird es dann zusätzlich möglich sein, mit Thai Airways direkt von Frankfurt nach Bangkok zu fliegen (um das gebührend zu zelebrieren verlost Thai Airways übrigens ein paar Flüge – macht mit!).
Um die Maschinen in Asien erleben zu können wurde eine kleine größere Rundreise geplant, es ging zunächst nach Macao und von dort aus über Hongkong nach Singapur, später noch nach Bintan und Bangkok, das Alles übrigens in nur 7 Tagen! Heute seht Ihr mich in den ersten beiden Städten, in Macao übernachtete ich im Banyan Tree Macau (mit Swimmingpool im Zimmer!), eine Nacht später dann im Fullerton Hotel Singapur. Beides unglaubliche Unterkünfte, you know my steez. :) Holt Euch Chips und öffnet den Champagner – es geht nach Asien! Gute Unterhaltung:

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Die Damen und Herren von Beck’s haben sich was Nices für die Leude ausgedacht, die bei dem einmaligen Beck’s Live Event mit Bloc Party und Kid Simius zum Abschluss der Art Label Edition nicht dabei sein konnten bzw. für die, die diese großartige Party noch einmal Revue passieren lassen wollen: hier ist ein interaktiver Player, mit welchem Ihr Euch ein paar verschiedenen Highlight-Momente des Abends nochmal in ganz besonderer Form ansehen könnt (facebook Seite). Erlebt einen Song aus dem Auftritt aller Künstler als 360 Grad Video, Ihr könnt entscheiden, wohin die Kamera gesteuert werden soll und Euch so einen ganz persönliches Live-Gefühl schaffen! Einfach das Video starten und warten, bis der 360 Grad Film startet. Dort könnt Ihr Euch schon in der Halle umschauen und von dort “Positive Tension” von Bloc Party und einen Ausschnitt aus dem DJ-Set von Kid Simius anklicken. Über die Maus steuert Ihr die Kamera und so quasi der Regisseur Eures eigenes Konzertvideos sein – viel Spaß!
“Some impressions of the Beck’s Live Event with Bloc Party and Kid Simius – check out this interactive Player!”

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Die “Windy City” Chicago gilt ja bekanntlich als die Architektur Hauptstadt der Vereinigten Staaten. Besonders bei Nacht erstrahlen die fullminanten Bauwerke wie der Willis Tower, der Buckingham Fountain oder das Board of Trade Builiding in vollem Glanz. Eric Hines hat über 30.000 (!) Fotografien zu diesem Timelapse Video zusammengefügt, der den Zauber der Stadt beeindruckend einfängt.
“Cityscape Chicago is a personal timelapse piece consisting of over 30,000 still photographs shot on the Canon 5D Mark III incrementally between July and October 2012 around downtown Chicago, Illinois. The inspiration of this piece was my fascination with the city of Chicago, particularly at night. For me, there has always been a mysterious sort of feeling to Chicago at night, so I decided to explore and capture it.”

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Hand auf’s Herz: hättet Ihr’s gewusst? Ich nicht. Bisher bin ich in meinem Leben eigentlich immer ohne Fliege ausgekommen, was vielleicht auch einfach daran liegt, dass ich sie niemals hätte knoten können. Aber das hat sich gerade geändert, so schwer sieht das hier auf jeden Fall nicht aus. Ein toll gemachter Animations-Clip von The Hill-Side, der ganz ohne Hände, allerdings nicht ganz ohne Kragenschmutz auskommt – enjoy:
“A concise, magical movie for aspiring bow-tie-wearers and everyone else. Through the sleight of hand of stop-motion animation, The Hill-Side’s indigo chambray bow tie comes to life and teaches you how to tie itself, in a few simple steps. Best of all, there aren’t any clumsy human hands to get in the way!”
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Beim Schneiden am Sonntag hatte ich so ansatzweise wieder den Maldives-Vibe im Abdomen-Bereich und ich hoffe, ich bekomme ihn mit diesem Clip auch in Euer Gemüt transporteirt, weil: es ist halt das Paradies. Ich bin mir sicher, dass wenn ich weiterhin an mein Karma glaube und nett zu den Menschen bin, ich mit 100 Jahren anstatt zu sterben im Velassaru (optional im Kurumba) aufwache, im Körper von mir mit 32 und das dann für immer. Wie berichtet war ich mit ein paar anderen, lieben Menschen vor ein paar Tagen auf einigen Korallenriffen in der Nähe der Südspitze Indiens unterwegs, habe unglaublich derbe Resorts gesehen, habe gekocht, war Schnorcheln, hatte eine olfaktorisch interessante Spa-Massage, war Jet-Ski fahren (liebe Sponsoren: stellt mir so ein Ding hier in die Ostsee, ich wohne direkt an einem Anlegeplatz!), hab’ 320kg Sushi gegessen undundund – seht doch selbst, Mensch:

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