
Sehr schönes Portrait über den aus Hawaii kommenden Künstler und Designer Jasper Wong, dessen Kunst hauptsächlich von der Popart-Kultur der 80er Jahre (meiner und seiner Kindheit) inspiriert ist. Er verbrachte einige Zeit außerhalb der Insel, um sich und seine Kunst weiterzuentwickeln, das Ausland zu studieren und Erlerntes mit zurück in seine Heimat zu bringen. Eines der Dinge war es, in einer zunehmend digitalen Welt weitestgehend analog zu bleiben, eine Idee, die er nun seinen Schülern lehrt – “The Simple Beauty of Just Coloring”, quasi. Bittesehr:
Jasper Wong is a Hawaiian-born artist and designer known for work that honors the day-glo vibes of 1980s America. After some time away from the island, he returned like a prodigal son to bring back some of the things he learned abroad. One of them is the importance of staying analog in an increasingly digital culture – an idea he explored in his pop-up Little Shop of Wonders where he invited school children to rediscover the “simple beauty of just coloring.”

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Auch wenn man Nordafrika am ehesten mit Tunesien oder Ägypten assoziiert: don’t forget about Morocco! Ich hab’ bisher wirklich nur Gutes gehört und wenn nichts dazwischen kommt, werde ich in absehbarer Zeit mal nach Marrakesch dietschern. “Watchtower of Morocco” ist auf jeden Fall ein schönes Länderportrait von Leonardo Dalessandri, die Mucke im Clip kommt von John Adams, “Grand Pianola Music”. Enjoy:
“Walking through the streets of Marrakech, Essaouira, Fes el Bali and Casablanca.. taking in the sights and sounds of this beautiful place. I just wish my camera had shown the true beauty of Morocco. Big thanks to Silvia delle Grottaglie.”

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Another one. Ja, ich weiß. Aber wir bekommen nicht genug, wenn wir über Städte sprechen: THIS! Ein schönes Portrait von Gareth Pearson, New Yor city in zweieinhalb Minuten herrlichst abgebildet:
“The public life of New York City. Music: Peaking Lights – Hey Sparrow”

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Der aus Hong Kong kommende Filmemacher Javin Lau schreibt über seine Stadt “I remember when I first arrived in Hong Kong almost a decade ago, I felt like I had walked into an actual movie set. It was a place that I had only seen on TV as a kid, with its strange red taxi’s, odd stop lights and driving on the other side of the road.” – und genau das dachte ich auch, als ich neulich für einen kurzen Zwischenstop hier Halt machte. Sofort kam mir die Idee, einen Kurzfilm, quasi ein Städteportrait von dem zu machen, was ich im Rahmen meiner knapp dreistündigen Sightseeing-Tour sehen werden würde. Sehr schnell fiel mir dann aber auf, dass das völliger Quatsch sei, weil ich in dieser kurzen Zeit niemals sowas wie das hier hinbekommen würde. Statt meines Amateur-Footages gibt es also jetzt mal etwas Ordentliches von, aus und über Hong Kong – eine Wahnsinns-Stadt:
“My intent with this project was to illustrate the grandeur of Hong Kong that most people would never get to see. When I had recently watched the movie Oblivion, it had somehow starkly reminded me of Hong Kong, with the feeling of being so insignificantly small – almost irrelevant to my surroundings. Hong Kong is an unbelievably dense city, where much of the world can be accessed at your fingertips. But in a city where you can access the material world in a matter of seconds, it also has the ability to isolate you from the 8 million people around you as well. With this piece, I hope that you are able to engage in this contradiction.”

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Die beiden französischen Fotografen Metra Bruno und Laurence Jeason kleben in Magazinen gefundene Teile von Gesichtern auf unterschiedliche Models und lassen diese somit so aussehen, als hätten sie sich einer schlechten Schönheitsoperation unterziehen lassen. Dabei entsteht ein schöner Kontrast zwischen dem Eigentlichen und dem Idealbild:
“France-based photographers Metra Bruno and Laurence Jeason are work partners who have created intriguing portraits of people who look like they have had cosmetic surgery done. In fact, the portraits show pieces of magazine photos pasted onto the models’ faces.”
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Can’t get enogh of this NY Timelapse Footage: ein wirklich großartiger Clip von Motionkicker, die diesen Film verteilt auf insgesamt 4 Trips in den Jahren 2011 und 2012 aus 100.000en von Einzelbildern mit einer Canon 7D und eienr T3i produziert haben. Just … enjoy:
“I shot this film over 4 trips to NYC 2011-2012. The time-lapse sequences you see here were made (mostly) from hundreds of thousands of still images. A Canon 7D and T3i were the main cameras, with backup from a couple of older Nikon Coolpix 5000 point and shooters. A few clips are sped-up video.”

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Ein Ausschnitt des Editorials der aus New York kommenden Lifestyle-, Mode und Werbe-Fotografin Silja Magg, die im Laufe Ihrer Karriere schon mit dem VS Magazine, der New York Post, dem Please, dem Bloomingdales und dem Twelv Magazine (uva.) zusammengearbeitet hat. Starke, authentische Arbeiten, egal ob Fashion Editorial oder Portrait Fotografie, mehr findet Ihr auf ihrer Website.
“Silja Magg – New York-based photographer. Shoots fashion and advertising photography. Collaborates with VS Magazine, New York Post, Please Magazine, Twelv Magazine, The National, Jalouse and etc.”

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Absoluter Anguck-Befehl meinerseits: hier ist eine schöne Doku über JR, einen meiner absoluten Lieblings-Artists (obwohl der aus Frankreich kommt!) in einem Portrait von Matt Black. JR betont erneut, dass er seine Werke mehr als Kunst denn als politisch ambitioniert versteht. Ich muss hoffentlich nicht mehr viel über JR erzählen (nur kurz: Riesen-Pastings an Häuserwände auf der ganzen Welt, TED-Prize-Gewinner 2011, Inside-Out-Aktion, hab ihn auf Kuba getroffen undundund) und für regelmäßige WHUDAT-Leser und Streetart-Freunde gibt es auch wenig Neues, dennoch ist das hier eine super großartige Zusammenfassung seines Schaffens. JRs Kunst, seine Vision und wie er es geschafft hat, Leute auf der gesamten Welt zum Mitmachen anzustiften – in der Doku von Matt Black – biddesehr:
Young people stare up at the sky from a Hong Kong bridge and a meters-long nude odalisque reclines along the banks of the Seine in artist JR’s infamous posters, explored in a new short from NOWNESS regular Matt Black. The massive, iconic images can be found hand-pasted to crumbling buildings, trains, garbage trucks and bridges, whimsically reclaiming the urban landscape. Now a TED Prize-winner, semi-aonymous JR grew up in the suburbs of Paris and began tagging and “exhibiting” on the streets as a teen. When he found a camera on the Metro, he started taking photographs. Now he’s shaking things up with a new system that allows everyone to print and post works in their own neighborhoods, all for free. “It’s true art. That’s why people want to participate,” says Black, who caught up with the self-described “photograffeur” as part of his Reflections series. Today JR, who views the city as “the biggest gallery in the world,” also shows in more traditional spaces, including Galerie Emmanuel Perrotin and the Centre Pompidou in Paris and the Los Angeles MoCA, collaborating with artists such as Jose Parlà and Takashi Murakami. “He’s creating this monster project,” reflects the director, “showing that we’re all human—all equal.”

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Es hört nicht auf mit guter Musik, nach den beiden Bomben vom Vortag hier jetzt schon wieder etwas, was Ihr auf gar keinen Fall verpassen dürft: Ich habe neulich ein kleines Portrait über den deutschen Ausnahme-Produzenten Figub Brazlevic entdeckt und spätestens seitdem bin ich riesiger Fan. Ganz unten habe ich es für Euch, bitte unbedingt gucken, der Typ ist wirklich super gechillt, macht überdope Beats und erklärt auch, wie es zu diesem Künstlernamen kam.
Die Herren Juke & Imun könntet Ihr ebenfalls kennen, Illo hatte hier mal ein Video gepostet, Ihr solltet Euch mal deren aktuelles Album “Der Erste macht das Licht an” anhören, produziert u.a. von Dexter, Brenk oder Fid Mella. Auf jeden Fall sind die beiden Produzenten Figub Brazlevic und S. Fidelity einmal über sieben dieser Tracks gegangen und haben sehr, sehr große Remixes gebaut – und diese EP gibt es jetzt hier, inkl. des Videos zu “B.S.E.R.” und inkl. des besagten Figub (ich muss jetzt immer an “F*ckup” denken, wait for it!)-Porträts. Alles doper Shit aus Deutschland mit Birne an:
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Ganz großartiges Hong Kong-Porträt, für welches Filmemacher Lester Jones mit ein paar einflussreichen, jungen Kreativen aus der Stadt gesprochen hat. Wir bekommen also einen authentischen Einblick, was diese bunte 7 Millionen-Menschen Metropole und Sonderverwaltungszone (gehört nicht mit zu China, wie man denken könnte) zu bieten hat, was die Menschen reizt, hier zu leben. Hong Kong, die schlaflose Stadt, ein Concrete Jungle, einige Einheimische behaupten sogar, das Leben hier sei schneller als in New York:
“This short feature offers what I hope is a fresh take on Hong Kong. By fusing my visuals with interviews from some influential young creatives all from Hong Kong, the series offers what I hope is a fresh take on this fascinating location.”

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