Büro am Strand – “Durst ist schlimmer als Heimweh” (Official HD Video + Download)

MC Winkel · Abgelegt: Buero am Strand, Feature, MC's Filme, Musik, Musikvideos | 18.01.2013 um 09:31 Uhr

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Das hat jetzt aber auch gedauert: über ein Jahr lang gab es jetzt kein neues Video von mir und meiner Band “Büro am Strand“, dafür gibt es auch unendlich viele Gründe. Zum Einen sind wir inzwischen in anderer Besetzung unterwegs, zur Band gehören neben Nico (Gürtel) und mir jetzt auch Henrik an der Gitarre, Fred am Bass, Andi an den Keys und Martin am Schlagzeug. Auch stilistisch haben wir uns mehr in diese Richtung bewegt, es geht jetzt noch mehr in Richtung Pop/Funk (auf dem gesamten Album sind die Funk-Einflüsse noch deutlicher zu hören – kommt dieses Jahr!) und es wird auch etwas mehr gesungen und nicht mehr nur gerapt.

Was diese Nummer betrifft: alles begann in Vegas, ich sagte im Vegas-Vlog einen Satz, den Gürtels Opa immer gern benutzte – Durst ist schlimmer als Heimweh. Das wurde seinerzeit recht belustigt zur Kenntnis genommen und wir überlegten uns, daraus einen Song zu machen. Im Mai des letzten Jahres fingen wir mit dem Tüfteln und Texten an, im Oktober waren wir mit der Nummer bei Franz Plasa im Studio (an official Plasa-Production!) und im November haben wir dieses Video gedreht – also wieder jede Menge Arbeit, Schweiß und Herzblut reingesteckt, bis alles soweit fertig war.

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Durst ist schlimmer als Heimweh

MC Winkel · Abgelegt: Der junge MC, Feature | 19.12.2011 um 00:00 Uhr

Dass ich heutzutage so eine große Sympathie für eine ausgedehnte Nachtruhe hege, liegt vermutlich in den 90ern begründet, die Schlafloseste all meiner bisher durchlebten Dekaden. Die Anzahl der Stunden, die ich in den Neunzigern schlief, düfte irgendwo im unteren, dreistelligen Bereich angesiedelt sein. Besonders nach Wochenenden war ich massivst unausgeruht, ich weiß nicht, ob sich bis heute etwas daran geändert hat, aber bei Teenagern beginnt das Wochenende ja bereits am Donnerstag Abend, glücklicherweise war Montags immer Berufsschule.

Aber auch unter der Woche war es dramatisch, besonders so 1992/1993 herum. Ich hatte damals eine Freundin, deren Eltern nicht zuliessen, dass ich bei ihnen zuhause übernachtete, was nichts mit mir persönlich zu tun hatte, höchtens ein bißchen. Ähnliches bei mir zuhause. Meine Mutter signalisierte Bereitschaft, sich bezüglich einer nächtlichen Obhut meiner weiblichen Gäste einverstanden zu erklären. Jedoch erwartete sie im Gegenzug, dass die Nachtgäste sich aktiv mit in den Haushalt einzubeziehen hätten. Abwasch gegen Beischlaf, quasi. Staubwischen, was ja wesentlich extensiver zu verrichten war, hätte dann vermutlich nur ein Verbleiberecht bis Mitternacht zugelassen. Eine WC-Komplettreinigung dann höchstwarscheinlich AccessAllArea, will ich meinen – hab’ das aber niemals wirklich konkretisiert.
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Bin nur kurz Kippen holen

MC Winkel · Abgelegt: Diary, Feature | 05.09.2011 um 00:17 Uhr

Ich weiß, dass das ein weiteres Zeichen war, endlich mit dem Rauchen aufzuhören. Es hat auch nicht viel gefehlt, dass ich vor Wut bewusstlos geworden bin, für einen Moment sah ich wirklich schwärzer als Kinokartenfälscher und wenn der Typ mich… egal – von vorne:

Ich habe leider einen Zigarettenautomaten mit Geldscheinakzeptanz in Luftlinie von 120m. Es gibt also keine Ausrede mehr, nicht noch loszulaufen, wenn man kurz nach Mitternacht eine Rauchgut-Abwesenheit bemerkt. Einmal drüber nachgedacht gibt es kein Zurück mehr und fehlende Valuta liefert im Zweifelsfall der Scheinwerfer gegenüber. Komm, eine geht noch, regnet ja gerade nicht.

In dunkler Jogginghose und aufgrund einer Haarpracht, die schlechter saß als Hämorrhoiden-Patienten Ende November auf Stahlbänken, mit ebenfalls dunkler Mütze machte ich mich also auf den Weg. Aber er wollte nicht. Der Scheiß-Automat schluckte meinen Schein nicht, egal wie ich ihn eintunkte – in letzter Not sogar quer – nichts zu machen. Ziemlich genervt also in die Sparkasse gegenüber, deren Automat heute Nacht – natürlich – außer Betrieb war. Jeder normale Mensch wäre nachhause gegangen, hätte noch ein Stück Obst gegessen und wäre anschließend rauchlos eingeschlafen. Mein Weg aber führte mich in die Eckkneipe, nochmal 500m weiter.
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