
Sehr schönes Portrait über den aus Hawaii kommenden Künstler und Designer Jasper Wong, dessen Kunst hauptsächlich von der Popart-Kultur der 80er Jahre (meiner und seiner Kindheit) inspiriert ist. Er verbrachte einige Zeit außerhalb der Insel, um sich und seine Kunst weiterzuentwickeln, das Ausland zu studieren und Erlerntes mit zurück in seine Heimat zu bringen. Eines der Dinge war es, in einer zunehmend digitalen Welt weitestgehend analog zu bleiben, eine Idee, die er nun seinen Schülern lehrt – “The Simple Beauty of Just Coloring”, quasi. Bittesehr:
Jasper Wong is a Hawaiian-born artist and designer known for work that honors the day-glo vibes of 1980s America. After some time away from the island, he returned like a prodigal son to bring back some of the things he learned abroad. One of them is the importance of staying analog in an increasingly digital culture – an idea he explored in his pop-up Little Shop of Wonders where he invited school children to rediscover the “simple beauty of just coloring.”

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Da hat sich aber mal jemand Mühe gegeben, die Fans sind eben immer noch die besten Rechercheure & sein Sohn: hier ist “Where The Lonely Kids Go When The Bell Rings”, eine Fanmade Doku, die wirklich Kanyes gesamten Werdegang aufzeigt, von seinen ganz frühen Anfängen als Producer über die offizielle Bekanntgabe inklusive Jaz-Z Ritterschlag onstage bis hin zum aktuellen Status (Stand = “My Beautiful Dark Twisted Fantasy” Album). Was soll ich sagen, ich feier’ Kanye West seit Tag 1 (“College Dropout”), er ist ein überheblicher, egozentrischer, grössenwahnsinniger Künstler, polarisierend aber am Ende unhatebar, weil seine Leidenschaft für die Musik und sein Talent am Ende immer überwiegt. Keiner macht diese Beats, keiner hat diese Energie, ich hoffe, der Typ zieht noch ein paar Jahre durch und sollte das mit dem Album im Juni stimmen, bin ich ein sehr glücklicher Mensch. Guckt “Where The Lonely Kids Go When The Bell Rings”:
“My goal was to capture something from every solo album, and the video is basically chronological. Starting with CD and ending with MBDTF. I entitled it Where The Lonely Kids Go When The Bell Rings (I know that’s not the actual line in Eyes Closed), because I feel like that sums up Kanye’s career – The outsider. The misunderstood genius.”

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(2 years old)
Habt Ihr noch all Eure Kritzeleien aus Kindheitstagen? Ich glaube (und darüber bin ich eigentlich auch echt froh), meine Malbücher wurden irgendwann mal weggeschmissen. Der Künstler Marc Allante hat da besser aufgepasst, der hat nämlich sämtliche Bilder von sich aufbewahrt, von seinem zweiten bis zu seinem fünfundzwanzigsten Lebensjahr – und hier haben wir sie! Das Ganze macht natürlich nur Sinn, wenn der Künstler wie hier irgendwann auch wirklich mal gut zeichnen kann, seine Bilder würde ich mir jetzt nicht irgendwo aufhängen, aber man kann ganz sicher von einem Talent sprechen. Ein Talent, was im zarten Alter von 2 Jahren wie hier oben begann – viel Spaß:
“Marc Allante shares his progression as an artist with a picture from most years since he was two.”

(3 years old)
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Dem aufmerksamen WHUDAT-Leser werden die Artworks vom britischen Streetartist Phlegm hier bereits aufgefallen sein, jetzt gibt es neuen Stuff vom Meister, der zum Jahresende in London verweilte, um dort ein paar seiner typischen Signature-Pieces an die Wände zu bringen. Unter anderem malte er ein Mural in der Holywell Lane in Shoreditch (Bilder 1-6, Bilder 7-11 sind in der Great Eastern Street zu bewundern) und wenn man schonmal hier ist, dann mal man natürlich auch noch etwas an einen für London typischen Doubledecker-Bus (Bild #12). Dope as hell:
“Phlegm starts off the new year with a series of new pieces he painted in London. The British artist painted the mural above in Shoreditch on Holywell lane, and also painted a double-decker bus and complemented a previous mural by Steve Powers.”
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Neue Artworks von dem aus London stammenden Künstler Joe Fenton, den wir im November 2011 das erste Mal hier gefeatured haben. Hier handelt es sich um die Arbeiten “The Arrivals” (das neueste Artwork, Bilder 1-3), “The Herd” (Bilder 4-6) und “Soma” (Bilder 7-9). Wie immer hat sich der Künstler (hier auf facebook) am jungen Surrealismus orientiert, er nennt zum Beispiel Hieronymus Bosch als eine seiner Inspirationsquellen. Das Ganze kombiniert er mit Elementen der fernöstlichen Philosophie und Architektur, gezeichnet wie immer mit Bleistift, Tinte und Acryl:
“Joe’s art work is influenced by many of the early surrealists. Embracing the grotesque by his employment of Hieronymus Bosch like figures that are gangly, writhing and cramped. Joe also uses motifs that suggest Eastern philosophy and Middle Eastern architecture whilst maintaining a feel for European Baroque and Rococo with complex frame ornamentation and plant like details. A common theme in all his works which recurs again and again is that of death and the fear of death. The fanciful and even freakish nature of his images seem to spring from the need to distance himself from the fear while at the same time acknowledging it.”
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Neues von der MelloMusicGroup, Ihr wisst schon, die Damen und Herren, die nur den guten Shice droppen und immer wieder neue Talente finden; die Jürgen Klopps des Rap, quasi. Das hier ist Substatial, ein weiterer DMV Rapper, der schon mit Größen wie DJ Kool Herc, Bootsy Collins, Chew Fu oder den Cunninlynguists zusammengearbeitet hat und mit “Home Is Where The Art Is” endgültig in die erste Reihe kommen möchte. Das Album wurde größtenteils von Oddisee produziert und gemischt, es gibt keine Features, getreu Samys Motto “für andere Rapper auf meiner Platte rap’ ich zu lang” – he can do this – hört’s Euch an. Unter dem Player noch ein Accapelle-Video, in Shanghai aufgenommen:
“For his newest album “Home Is Where The Art Is” (Mello Music Group) Substantial enlisted the help of executive producer Oddisee who also mixed the record and contributed a large portion of the production. And that’s just the start, no wonder they call him Substantial.”
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["Hold Me"]
Roman Libbertz ist ein Maler aus München, er ist Schriftsteller (hat 3 Bücher veröffentlicht), Blogger und für mich das Wichtigste: ein guter Freund. Ich kenne Roman seit 2007, war zwei mal mit ihm im Rahmen einer Blog-Lesereise in ganz Deutschland unterwegs, seitdem sind wir in ständigem Kontakt. Als ich 2007 das erste Mal in seiner Münchener Wohnung war, fielen mir ein paar seiner Gemälde auf, ich war seinerzeit jedoch eher Feierei-orientiert unterwegs und habe mich nicht weiter gekümmert. Viele dieser Artworks hier habe ich also bereits live bestaunen dürfen, ich kenne daher noch so einige, interessante Einzelheiten zu den Bildern. Beispielsweise weiß ich genau, was Roman mit Bild #1 hier oben (meinem Lieblingsbild von ihm) ausdrücken möchte, ich kenne die Hintergründe zum Bild mit der Flasche (#4), ich weiß, warum das Bild darunter “Watts” heisst (ziemlich lustig, btw) und ich weiß, um was es ihm in Bild #11 (“Zusammen Langsam Wachsen”) geht. Es ist mehr als überfällig, dass ich Euch Romans Bilder hier einmal vorstelle, allein weil sie – genau wie er – vor Energie nur so strotzen. Ende des Jahres hat Roman Libbertz in München seine erste, wirklich große Ausstellung, zu der ich ihn auf jeden Fall mal wieder besuchen werde. Meinen guten Freund, dem Münchener mit dem großen Herzen und den wundervollen Bildern:
“My name is Roman, I was born 1977 in Munich and at the age of thirteen I became a painter. I can remember the exact moment as if it were yesterday. All of the sudden, following an irrepressible urge, I started tearing the posters from the walls of my room and then proceeded to cover the blank space with scribbles, paint and graffiti. And even though I had no plan when I began filling the walls, the result was astonishing: the flowing of the colors and images from one wall to another created a harmonious whole that seemed to be an extension of my innermost self. Up to the present day I never know where each work of mine is going when I begin, but what I do know is that the moment I step back from the finished piece the world seems whole again and everything is at its place. This is the best way I know how to explain what is going on when I paint. It is the most fulfilling creative experience of my entire life.” – Roman Libberz

["Hand Lines"]
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Endlich das schon länger angekündigte Portrait eines meiner absoluten Favo-Künstlern, Anthony Lister, aus Australien kommend und jetzt in New York lebend. Ich habe hier ein paar repräsentative Artworks für Euch zusammengesammelt, auf Page 2 gibt es noch ein paar Bilder von Anthony bei der Arbeit an einem Mural in Los Angeles (anlässlich des BluRay-Launches von “Rise of the Planet of the Apes”) und einen sehr guten Fünf-Minüter, in welchem der Australier über seine Inspiration, die Entstehungsprozesse seiner neuesten Werke, über die Streetart-Kultur in L.A., über Techniken im Allgemeinen und seine sehr einzigartige Technik im Speziellen spricht (gemacht von Fotograf und Filmemacher Carlos Gonzalez).
Lister wurde 1979 in Brisbane/Australien geboren, hat als Maler und Installations-Künstler seit 2001 bereits Solo-Ausstellungen überall in Australien, den USA und Europa gehabt. Seine Arbeiten sind beeinflusst von Elementen aus diversen Genres, darunter Streetart, Expressionismus, Pop Art und zeitgenössischer Jugendkultur. Vor allem die Popkultur hat es ihm angetan, er beschäftigt sich häufig mit sozialkritischen Themen wie z.B. “falsche Vorbilder durch’s Fernsehen”, er verwendet eine Vielzahl von Medien, um seine Ideen wie Malerei, Zeichnung, Installation, Film und Musik zu kommunizieren.
Mir gefällt sein wirklich einzigartiger Style, Bilder von Lister erkenne ich anhand seines Strichs inzwischen mit einer unheimlich guten Trefferquote, wenn sie mir im Web über den Weg laufen. Wie versprochen hier eine kleine Auswahl, ein paar dieser Gemälde von Page 1 habt Ihr ganz sicher auch schonmal irgendwo gesehen:
Anthony Lister (1979 – present) is an Australian-born painter and Installation artist. He has had solo exhibitions across Australia, United States, Europe and UK. [...] He currently resides in Brooklyn, New York City. [...] Lister was born in Brisbane, Australia. He graduated from the Queensland College of Art in Brisbane in 2001. He has travelled extensively throughout the world exhibiting his work both in the gallery and on the streets. His wife and two children are featured in his “Have You Seen Them? The Listers” stickers. Photos or videos of his children are often seen in the “New” Section of his official website. (via)

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Mellow Music Group im Haus, meine lieben Freunde: one of WHUDATs most favorized (NDF und ich sind große Fans!) MC & Producer, geboren in Washington DC und am stetigen Pendeln zwischen Brooklyn, Washington DC und London, Low Budget Crew- und Diamond District-Mitglied, der Typ mit den einzigartigen Produktionen – hier ist ODDISEE! Das neue Album heisst “People Hear What They See” und dreht sich um Einflüsse, Inspiration, Auffassungskraft und Realität. Oddisee wird hier seit Tag 1 gefeatured, wer dieses Album wie wir fühlt, der versteht, warum. Support the artist:
“This album is about influence, inspiration, perception & reality. Every song was written in an outside environment, so that I could observe the subjects that would become my subject matter. All too often in Hip Hop, reality is limited to that of the artists own, actual experiences. People Hear What They See is my attempt to liberate the MC from those constraints & allow reality to be penned other than my own. Listening to congressmen & lawyers converse on the steps of the supreme court inspired ‘American Greed’, Watching a couple argue over the phone in a bar inspired ‘Maybes’. By having a visual representation of my subject matter, my hopes are that the listener will see them through the worlds & melodies of my songs.”
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Lange Zeit war es ruhig um den “King of Streetart”, vermutlich hat er sich zurückgezogen, um zu arbeiten. Seit gestern sind nämlich endlich mal wieder ein paar neue Artworks von ihm aufgetaucht, ich habe hier einmal alles zusammengetragen, was ich seit gestern an (m.E.) bisher unveröffentlichtem Material von ihm gefunden habe. Erneut sind da wieder ein paar herrliche Kunstwerke mit dem unnachahmlichen, sozialkritischen Banksy-Humor dabei, besonders gut gefallen mir Bild #4 (zur aktuellen Urheberrechts-Debatte), Bild #10 (“Police-Brutality”) und das politisch sehr unkorrekte Artwork #11 (“I Hate Mondays”). Enjoy:
“Here we have the latest (Street-)Artworks by Banksy, popped up the last few days all over the web. This buildup contains pretty much all of them, enjoy discovery!”

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