Ich will das nicht wissen!

MC Winkel · Abgelegt: Diary, Podcasts, U & J | 23.03.2006 um 00:11 Uhr


Drei weitere Kurzgeschichten aus der Ungeduldig & Jähzornig Bewegung. Haltet Euch mal schön fest, heute wird´s wieder zünftig! Und laut. Denn er sitzt gerade wieder tief in mir, der Zorn.

Wie oft kommt es vor, das man Briefe dringend auf Termin verschicken muss? Ich glaube, ich hatte sowas bisher nur 2-3 mal, immer so Bußgeldsachen. Schnell nochmal einen Widerspruch einreichen, bevor die Frist vertstreicht. Nun weiss ich ja durch ebay, dass Briefpost innerhalb Deutschlands – und sei es von Flensburg nach Oberstdorf – in der Regel nur einen verfluchten Tag braucht. Es hat aus Postbüddeldusseligkeits- oder Klimagründen auch schon mal 2 Tage gedauert. Aber hey, ist in Ordnung, in der Ruhe liegt die Kraft.

Am Montag hatte ich dann aber wieder mal einen Brief für einen Agenten, der dringend am nächsten Tag in Berlin sein musste. Ich verschickte eine beglaubigte Kopie einer Urkunde und liess das Ganze somit als Einschreiben laufen. Gestern Abend rief ich dann also mal bei der Sendungsverfolgungs-Hotline der Deutschen Post an. “Oh, ich sehe gerade, dass es Verzögerungen gab. Der Brief befindet sich noch in der Zustellung, sollte aber morgen oder am Freitag eintreffen.”, berichtete die mundgerüchigte Posttante am Telefon. Woher ich das mit dem Mundgeruch weiss? Fragt nicht, ich höre sowas eben. “Wie, was morgen oder Freitag, EIN Tag wurde mir versprochen. Das wäre Dienstag – nicht Freitag!”, entgegnete ich Ihr leicht schwerst echauffiert. “Ja, so ist das ja auch eigentlich. Sie müssen wissen, über 90% der Briefpost kommt auch wirklich pünktlich beim Empfänger an!”. Ich will das nicht wissen! Und so hört sich das an:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Dann bestellte ich am Wochenende die neue Ghostface Killah-Platte “Fishscale”. Ja, ich bin 34 29 und höre Musik von Leuten, die “Geistgesicht Umbringah” heissen. Aber das ist auch gut so, denn Wu Tang ist nunmal definetely back in the heezey, bitch! eine Rap-Truppe, die ich sehr verehre und dessen Mitglieder solo einfach alle der Shit sind. Muss ich also noch vor meinem Urlaub haben. Mein Plattenhändler war zuversichtlich: “Dieser Vertrieb ist sehr zuverlässig und schnell!”, so seine Aussage. Ich besuche Ihn zur Mittagspause und will die Platte abholen. “Sorry MC. Diese Woche hat das nicht geklappt. Die Scheibe dürfte dann nächsten Dienstag mitkommen. Aber glaube mir, sonst klappt das immer!”. Ich will das nicht wissen! Und so hört sich das an:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Dann muss ich mir das halt runterladen. Auch wenn man dafür jetzt in den Knast kommt, wie man so hört.

Eine hab´ ich noch. Zusatz-Gimmick: Neues Mitglied im Gym, kenne ich von früher. Ein Arschloch. Sohn reicher Eltern, das sind ja bekanntlich die allergrößten Arschlöcher, ausnahmslos verachtenswert. Er so: “MC, cool, Du auch hier?! Dann sehen wir uns ja jetzt öfter. Ich kenne übrigens den Manager, der konnte mir einen Vertrag mit einem Monatsbeitrag von 25€ ermöglichen. Hey, das dürfte weniger als die Hälfte von dem sein, was Du so bezahlst!”. Ich will das nicht wissen! Und so hört sich das an:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

[EILMELDUNG] Bitte alle mal hier klicken, und dann dort auf meine Fratze. Bringt Ruhm. Wer das nicht möchte, kann auch hier klicken.



Revolution: Die Ungeduldig & Jähzornig Bewegung

MC Winkel · Abgelegt: Diary, U & J | 06.02.2006 um 00:01 Uhr

Es war einmal an einem kalten Januartag in Deutschland, als sich die zwei bestaussehendsten Typen der deutschen Bloggerszene, also known as The Allergeilsten, ein Problem zur Brust nahmen, das die Nation seit Jahrzehnten, wenn nicht seit Jahrhunderten erschüttert: die Trödelei.

MC: Ayo Burns, ich halte es einfach nicht mehr aus. Ich bin kurz davor, schwarz zu sehen. Ich drehe gleich durch wie Sommerreifen im Harz… So viel Ungerechtigkeit auf der Welt, es muss etwas passieren…
Burns: Righty right, Embop. Der Lauf der Dinge wird behindert von Langzeit-Langweilern, Kleingeldvergräbern und überflüssiger Warterei. Dieses Warten, immer dieses Warten, es macht mich zum Werwolf. Ich schlag lieber andere, als die arme Zeit tot.
MC: Die Leute haben offensichtlich keine Ahnung, was dem Bruttosozialprodukt flöten geht, wenn wir unnötig aufgehalten werden. Die Revolution wird von Strich-50-Fahrern, nach-17-Uhr-einkaufenden-Rentnern und hirnlahmen StaatsdienerInnen behindert. Der Nil ist eine Glasfaser gegen meine Halsschlagader…
Burns: Und ich explodier ins Weltall hinaus, wenn ich meine kostbare Zeit noch weiter auf irgendwelchen Ämtern, in Wartezimmern oder Warteschlangen zubringen muss. Mann ich bin so unlocker, mit mir könnte man die Mauern von Jericho umrammen.
Burns & MC: Es wird Zeit für die offizielle Lancierung der Ungeduldig & Jähzornig Bewegung!!!

oder

The Allergeilsten present: Ungeduldig & Jähzornig

MC Winkel in
“Ein Passbild für ein Hallelujah!”

Wie einige von Euch ja schon wissen: MC Winkel fliegt Ende März für 3 Wochen nach Asien. Es geht von Singapur über Vietnam nach Bangkok. Das ist weit weg, da braucht man einen Reisepass. Hab´ ich nicht. Ich hatte mal Einen, den habe ich mit 16 Jahren gefälscht um Pornos ausleihen zu können verloren. Was soll´s, beantrage ich halt einen Neuen. 10€, ein bißchen Wartezeit im Rathaus – was kost´ die Welt?!

NEUNUNDFÜNFZIG EURO?! Für 120 DM bin ich 1989 noch für 10 Tage Halbpension nach Südspanien gekommen; heute bekomme ich dafür gerade mal einen neuen Pass? Ach ja, und Passbilder brauche ich auch noch. Keine Gewöhnlichen, man braucht heutzutage biometrische Bilder. Man muss ganz geradeaus gucken und darf nicht lachen. Ja sind wir denn hier bei Christiansen? 14,95€ will der Fotograf dafür haben; da mache ich nicht mit. Fotografiere mich eh täglich, einmal geradeaus gucken, in der richtigen Größe aus den USB-Stick, morgen zum Mediamarkt; fertig. So läuft es normal. Bei mir läuft´s natürlich nicht so, ICH war in meinen vorigen Leben schließlich verantwortlich für Cholera, Hitler und Rosenkohl.

1.
Das mit dem Foto lief gut. Ich knipste, retuschierte passte die Größe an und speicherte es in vorgeschriebener Größe ab. Im MediaMarkt dann die erste Abweichung: “Sorry Herr Winkel, der Automat spinnt zur Zeit. Die Passbild-Funktion ist kaputt. Der Techniker kommt morgen. Aber gehen Sie doch zu Kloppenburg!”, der freundliche Hinweis der Fotokuh Mitarbeiterin. Na gut, dann halt zu Kloppenburg.

2.
Bei Kloppenburg steht die verantwortliche Mitarbeiterin günstigerweise direkt neben dem Automaten und fummelt an Ihm herum. Wartung? Reinigung? Zeit schinden? Kleingeld klauen? Kontaktgift platzieren? Ich weiss es nicht. Ich störe ungern aber störe: “Äääh, ich habe hier einen USB-Stick, darauf befindet sich ein Passbild. Kann ich das bei Ihnen ausdrucken?”. “Klar, kleinen Moment noch, ich mach´ das hier noch fertig!”. Wartung? Reinigung? Zeit schinden? Kleingeld klauen? Kontaktgift platzieren? Ich weiss es nicht. Als sie fertig ist trete ich zu dem Automaten vor. “Ääääh, wo ist denn der USB-Steckplatz?”, frage ich nach 5 120 Minuten Wartezeit. “Weiss nicht, ich frag mal.”, sagt sie, geht, kommt wieder und sagt “Neee, mit UBS geht das nicht!”. U.B.S. – Ich hau´ Dir gleich mal UBS! egal. Dann muss ich morgen halt woanders gucken. Photo Dose ist gut, da geht das bestimmt.

3.
Am nächsten Tag stehe ich bei Photo Dose vor dem Automaten. “Junge Dame, können Sie mir mal bitte zeigen, wie ich hier Passbilder mache? Mit Ihren Geräten kann man ein Bild in passender Größe zu einem 4er-Passbild-Set zusammenstellen, wie ich hier lese. Wie geht das?”. “Gar nicht, leider!”. “Wie, gar nicht?”. “Ja, diese Funktion geht hier leider nicht. War nicht so oft gewünscht, hier geht nur 9x13cm, 10x15cm und so.”. “Na, dann drucken wir dieses Bild halt in 9x13cm aus, den Rest schneiden wir einfach weg!”. “Neee, der macht das Bild automatisch größer.”. Ich dachte es mir. Gott ist unfotogen.

4.
MC´s Vadder sein Sohn gibt nicht auf. Noch nicht. Ich bastel´ mir einfach ein 9x13cm-Bild zurecht. Da passt das Bild dann auch gleich 4x drauf. Die 3 übrigen Bilder kann mein A&R dann als Merchandise raushauen. Dann geht´s nochmal zu Photo Dose. Eine andere Filiale, liegt ja auf dem Weg. Oh, ein Parkplatz, super! Wie bitte, jetzt will der Typ vor mir da rückwärts seitwärts rein? Nix da, da fahr´ ich vorwärts rein – first come, first serve! Der Fahrer ist unerfreut und steigt aus. Mein Tip, er möge doch nicht so schreien, sein roter Wangen-Teint würde nicht so gut zur Haarfarbe passen, macht Ihn noch wilder. Ich gehe lieber. Rein. Zu Photo Dose, der anderen Filiale.

“Hallo! 1x bitte nur dieses eine Foto in 9×13 von meinem USB-Stick. 29 Cent, stimmt´s?”, frage ich ja eigentlich wissend und lächele gewinnend. “Sorry junger Mann, USB-Sticks nimmt unser Automat nicht.”. “DAS DARF DOCH NIC…”, will ich gerade schreien, als der Verkäufer mich unterbricht, “… doch nicht so voreilig, junger Mann. Wir können das ja erstmal von USB auf Disk speichern, dann geht das auch!”. “Puuuh, super! Ich dachte schon, ich habe wieder Pech! Einmal 9×13 dann bitte”. “Oh. bei uns geht leider nur 10x15cm.”. ICH KACK´ BLUT! Sage es Ihnen jedoch nicht und verschwinde wortlos; zur ersten Filiale, der vom Vortag.

5.
Hier machen sie es. Hier gibt es Bilder in 9×13. Hier gibt es jetzt keine Ausreden mehr! “Da bin ich wieder!”, grüße ich aufgesetzt freundlich die Verkäuferin. Aufgesetzt, weil ich innerlich gerade Tauben häute. “So, dann einmal bitte wie besprochen! Wollen Sie die 29 Cent sofort haben, oder wenn ich das Bild in 5 Minuten abhole?”. “Können wir später machen. Sind dann aber nochmal 2€ Bearbeitungsgebühr. Und 5 Minuten reichen nicht – geben Sie uns bitte mindestens 15 Minuten, ja?!”. Habe ich eine Wahl?

Nach 15 Minuten komme ich also zurück. Ich zahle. man übereicht mir das Bild. “WAS IST DAS DENN?“, will ich wissen. Das ist ja unschärfer als Sarah Kuttner, außerdem sind die einzelnen Bilder doch viel zu groß. “Naja, die Software passt das automatisch an. Aber ist doch 9x13cm, oder?”. Du Dämlack, natürlich ist das 9×13, die einzelnen Bilder sind dennoch pixelig und zu groß. Egal. Das krieg ich im Amt schon irgendwie durch.

6.
Im Rathaus geht´s schneller als erwartet. Nach 25 Minuten bin ich dran. Die junge Dame ist auch nett. Bis… naja, bis sie das Bild sieht. “Oh.”. Wie, was, “Oh”? “Oh, die sind wohl zu groß!”. Sie misst 3 Minuten mit Ihrer Schablone umher, wird schließlich rot und sagt “Das tut mit jetzt unendlich leid, aber diese Bilder kann ich nicht nehmen!”. “WAS? Ich habe jetzt eine halbe Stunde gewartet! Kann ich andere Bilder nachreichen? Geht das – irgendwie?!”, frage ich und bin verzweifelt wie Bettpfannenreinigungs-Zivis am ersten Arbeitstag. “Also wenn Sie heute noch neue Bilder bekommen, kommen Sie einfach wieder zu mir durch, ohne sich eine Wartekarte zu holen!”. Klingt gut. Dann gehe ich jetzt halt in diesen verhurten, qualitativ miesen Passbilder-für-5-Euro-Automaten im Einkaufszentrum. Ich gebe nicht auf. Nein ich gebe nicht auf!

7.
Ich betrete das Einkaufszentrum und schaue in mein Portemonnaie: Kein Kleingeld. “Können Sie wechseln?”, frage ich den Obstsaftmixer im Eingansbereich. “Äh nein, ich …”, sagt er und verucht sich zu erklären. Ich höre Ihm nicht zu und gehe weiter. Der Automat kann bestimmt wechseln. Kann er? Er kann nicht. Also in diesen einen der zahlreichen, viel zu überbewerteten Modekaffee-Lädchen. Was soll ‘Starbucks’ und diese ganze Fickpisse? Es gibt Kaffee. Mit Milch kann man die Stärke ausjustieren. Kein Mensch braucht diese kaffeeverarschende Zusatzgeschmackspampe. Kaffee schwarz oder mit Milch, Einsfuffzich! Aber egal, die wechseln wenigstens.

Mantel aus, Schal weg, Vorhang zu. Positionieren, grinsen, Geld einwerfen. Geld fällt durch. Warum fällt Geld durch? Darum.
DEI_NE MUD_DERRRRRRRRRRRRRRRRGH!

[wie es weiter ging und ob es noch geklappt hat - vielleicht später in den Kommentaren. Die Geschichte endet hier. Seid Ihr auch ungeduldig & jähzornig? Klaut Euch einen der obigen Buttons, schreibt Euer Leid nieder und verlinkt auf diesen oder Burnsters Artikel. Nur gemeinsam können wir es schaffen!]

Hier meine Aufregung in Ton (MP3, 2.7MB). Bild geht nicht. Zu viel Blut.



X-traordinary

MC Winkel · Abgelegt: Diary, U & J | 01.02.2006 um 00:18 Uhr


Kann es nicht einmal normal zugehen? Nicht ein EINZIGES MAL so laufen, wie es sollte? Ich habe Euch ja bereits gestern kurz erzählt, dass es Probleme mit der Fernbedienungs-Auktion bei ebay gibt. Kurz die Hintergründe:

Wie berichtet habe ich die Universalfernbedienung meiner Begierde bei ebay für 40€ günstiger als im Fachhandel entdeckt. Sofortkauf. Der Verkäufer saxx-shop24 (ebay-Powerseller) machte einen okayen Eindruck. Ein paar negative Bewertungen, aber bei der Vielzahl der Transaktionen bleibt sowas wohl nicht aus. Und ihr wisst ja: Ich vertraue. Also zugeschlagen, die Bankdaten zugeschickt bekommen und direkt via Internet-Banking den Betrag überwiesen. Da bekomme ich gestern eine E-Mail vom ebay Trust & Safety-Center:

Please be advised that the following auction:
[...] PHILIPS SBC RU 760 UNIVERSAL FERNBEDIENUNG NEU [...]
was ended early by eBay. The auction was ended due to the account suspension of the seller. All results for this auction are null and void. Regards, eBay Trust & Safety

WTF? Ich habe doch schon bezahlt! Als Mitglied der Ungeduldig&Jähzornig Bewegung reagiere ich temporär etwas ungehalten. Also meine knappe E-Mail zurück:

Dear Trustsafety-Crew,
please proof, that you guys did not smoke crack, the auction:
[...] PHILIPS SBC RU 760 UNIVERSAL FERNBEDIENUNG NEU [...]
already ended, as I bought the item via “instant buy”-option.
Of course I transferred the money, I even got an acknowledgment about the arrival of the amount.
Regards, MC Winkel

Natürlich wollte ich auch direkt mit ebay telefonieren, für eine 1,99€-0900er-Rufnummer bin ich jedoch nicht ungeduldig & jähzornig genug. Heute kam dann glücklicherweise eine Mail von dem Verkäufer. Man bedauert, bei ebay rausgeschmissen worden zu sein, die gelaufenen Auktionen würden dennoch ordnungsgemäß abgewickelt werden. Will ich hoffen. Und ebay meldete sich später dann auch noch bei mir:

Hallo Herr Winkel,
vielen Dank fuer Ihre Mitteilung, dass Sie Ihren Artikel bisher nicht
erhalten haben. Mein Name ist Amelie D***, Ihre Enttaeuschung kann
ich sehr gut nachvollziehen. Gern gebe ich Ihnen daher einige
Informationen, wie Sie in diesem Sachverhalt weiter vorgehen koennen.
Ich muss Sie allerdings darauf hinweisen, dass durch die Loeschung der
Auktion, diese fuer uns nicht mehr einsehbar ist. Wir koennen daher auch
nicht ueberpruefen, ob sie wirklich der Kaeufer sind.
Was koennen Sie jetzt tun? [...]

Sollten Sie in Erwaegung ziehen, Anzeige bei der Polizei zu erstatten,
geben Sie bitte auch die Kontodaten an, mittels derer Sie eine Zahlung
vorgenommen haben. In der Regel laesst sich damit am sichersten die
Identitaet und Adresse des Kontoinhabers ermitteln.
Sollten Sie Anzeige erstatten, arbeitet eBay selbstverstaendlich mit den
Polizeibehoerden zusammen und unterstuetzt diese bei ihren Ermittlungen.

Ich wuensche Ihnen, Herr Winkel, dass Sie Ihren Handelspartner erreichen
und die Angelegenheit zufriedenstellend geklaert wird sowie einen
schoenen Tag.
Mit freundlichen Gruessen nach Kiel
Amelie D***
eBay – Sicherheit

Huch! Wie nett. Da sag ich Danke:

Mensch Frau D***,
dann wollen wir mal hoffen, dass das alles klappt.
Habe bereits Kontakt aufgenommen. Der Verkäufer prüft, ob die Ware bereits ausgeliefert wurde. Sollte dies nicht der Fall sein, wollte er es schnellstmöglich nachholen.

Ach ja, sorry nochmal wegen meiner Unterstellung, Sie würden Crack rauchen.
Beste Grüße aus Kiel,
MC Winkel

Wenn ich könnte, würde ich jetzt doch glatt noch mehr vertrauen.

[Edit 02.02.06: FB ist heute eingetroffen!]



Z.O.R.N.

MC Winkel · Abgelegt: Diary, U & J | 13.01.2006 um 00:23 Uhr


Eine weiter Episode aus der ungeduldig&jähzornig-Reihe.

Ich kann Alles, bis auf eine Sache: Warten. Ich hasse es, zu warten. Sinnlos warten. Man kann ja auch sinnvoll warten. Immer dann, wenn man sieht, dass es zügig voran geht. Dann wartet man sinnvoll. Wenn man beim Warten aus Gründen ohnehin noch Zeit braucht. Oder wenn man genau weiss, dass zu einer bestimmten Uhrzeit etwas passiert. Auch dann wartet man, aber man wartet sinnvoll. Es gibt nur eine Sache, die noch schlimmer ist, als sinnloses Warten: Sinnloses Warten an Kassen, an denen neue Mitarbeiter angelernt werden. So geschehen heute.

Ich fahre also Nachmittags noch in den Baumarkt. Das Badezimmer sieht nach der Renovierung fast perfekt aus. Was mich schon lange gestört hat und mich jetzt, als Eigentümer, noch mehr stört, ist die partiell 2-3cm breite Fliesenfuge vor der Fußleiste. Der stümperhafte Fliesenleger hatte damals wohl keine Lust mehr, 2cm breite Fleisenstücke zurechtzuschneiden und hat vor der Leiste einfach alles mit Fugenmasse aufgefüllt. Vielleicht hat er damals aber auch wenig Zeit gehabt, weil er die Dame des Hauses nach allen Regeln der Kunst innerhalb seiner Arbeitszeit vögelte, während der Hausherr ahnungslos im Kanal Enten mit alten Vollkornbrotknüsten fütterte. Man kann es nicht genau sagen. Fakt ist: Die Fuge schockt nicht. Nach und nach bröckelt die Füllmasse. Die 75×2 cm breite Schneise sieht aus wie Helga Feddersens Oberkiefer. Und ich spreche von Helga Feddersen heute. Also ab in den Baumarkt, ich schraub da einfach eine Alu-Leiste drüber.

Mal abgesehen davon, dass die Verkäufer im Baumarkt noch weniger Ahnung als Bock auf Ihren Job haben, war´s ganz okay. Inzwischen habe ich mich damit abgefunden, dass ich zunächst in 4 falsche Regale geschickt werde, bis ich endlich das finde, was ich wirklich suche. Die Info-Trulla schickt mich in die Holz- u. Laminatabteilung. Der Holz-Honk schicht mich zu den Eisenwaren. Der Kreuzschlitz-Kollege schickt mich zu den Teppichen und die Teppich-Träne erklärt mir dann, wie ich zu den Alu-Leisten finde. Ihr wisst, mein Orientierungssinn ist für den Arsch wie Proktologen; natürlich verlaufe ich mich noch einmal, bevor ich endlich vor dem Regal meiner Begierde stehe. Aber wie gesagt: Es ist okay. Ich kenne das, ich kann inzwischen damit leben.

Womit ich nicht leben kann und woran ich mich erst dann gewöhnt haben werde, wenn die Hölle komplett zugefroren ist: Oben angesprochene Kassenluschen. Ich verstehe ja, dass man das Kassieren erst lernen muss. Aber warum direkt am Kunden? Warum nicht in einem Kassierer-Übungscamp? 12 Wochen unter erschwerten Bedingungen. Mit Rentnern, die vergessen haben, das Obst abzuwiegen. Mit vollen Kassenbon-Rollen. Mit südländischen Mitbürgern inklusive kümmerlicher Deutschkenntnisse, die Klorollen-Mengenrabatt fordern. Mit ostdeutschen Technofreunden mit zu wenig Bargeld. Mit Anzugträgern, die einen Apfel und eine Flasche Volvic mit der goldenen Amex bezahlen wollen. Mit Lambrusco-Landstreichern, denen die Ein-Euro-Münze in den Handballen gewachsen ist. All sowas halt. Und am letzten Tag, quasi zur Abschlussprüfung, kommt Wolle Lippert und klaut Filterfluppen. Wenn sie den erwischen, dann sind sie fit. Dann kann man sie auf die Kunden loslassen. Vorher sollte sowas indiskutabel sein.

Zurück zur Schiene. Ich habe die dämliche Schiene dann endlich gefunden. Natürlich nicht in der Länge, in der ich sie brauche. Die sind alle 1m lang. Latte, ich bin ja hier im Baumarkt, wäre doch gelacht, wenn die mir das Viech hier nicht auf 75cm zurechtschneiden würden. Natürlich klappt das. NICHT! Die bestirnbandete Fachverkäuferin, die seit mindestens 10 Jahren dieselben Cowboystiefel trägt, reicht mir eine Säge. Jetzt muss ich mir das auch noch selbst zurechtstutzen. Überlege mir beim Sägen bereits die Formulierung für meine Dienstaufsichtsbeschwerde beim Abteilungsleiter; bin aber letztlich zu gutmütig für sowas.

Zurück zur Kasse. Von meinem Camp hat hier noch keiner etwas gehört. Natürlich stelle ich mich an die vermeintlich kürzeste Kasse, muss jedoch wie im Zeitraffer mit ansehen, wie die Menschen an allen anderen Kassen viel schneller durchkommen. Beobachte bei dem Ficus der Kundin vor mir eine komplette Photosynthese, bevor ich mich entschließe, an eine andere Kasse zu gehen. Jetzt wiederum geht es drüben schneller. Die Kassiererin hier hat Probleme mit dem Scanner. Geht nicht. Sie versucht es erneut. Geht nicht. Sie versucht es erneut. Geht nicht. Sie versucht es erneut. Geht nicht. Sie versucht es erneut. Geht nicht. Sie versucht es erneut. Geht nicht. Sie versucht es erneut. Geht nicht. Sie versucht es erneut. Geht nicht. Sie versucht es erneut. Geht nicht. Irgendwann befiehlt die Anlern-Tante der Anzulernenden, den Code manuell einzugeben. In mir brodelt es inzwischen wie in Bohlens Skrotum beim Karneval in Rio. Die Zeit, die die Kassiererin für die Eingabe des 10-stelligen Codes braucht, ist exakt ein Zehntel der Zeit, die der Schöpfer für die Entstehung des Universums brauchte. Inklusive des siebten Ruhetages und aller Weltwunder. MIR REICHT´S! Ich schmeisse die Leiste in den Kassenbereich und verschwinde mit einem lautstarken “Kassierercamp! Ich sage KASSIERERCAMP!” aus dem Baumarkt.

Habe mir später im nächsten Baumarkt die Leiste noch besorgt. Hat nun insgesamt 45 Minuten länger gedauert. Egal. Nur der Zorn zählt.



T

MC Winkel · Abgelegt: Diary, U & J | 11.01.2006 um 00:30 Uhr


Ich trinke ja immer grünen Tee. In Massen. Und das ist ziemlich untypisch für mich, eigentlich müsste ich nämlich Kaffee trinken. Kaffee geht schnell. Ich muss nie Kaffee machen. Wenn ich im Büro aufschlage ist immer welcher da. Kurz Milch in den Becher, Kaffee drup; fertig! Aber nein, Kaffee schockt nicht. A) macht er gelbe Zähne, B) macht er mich nicht wach sondern hibbelig C) schwitzt man durch die Aufnahme von Koffein mehr (und ich schwitze eh schon recht gut, rieche aber (natürlich) nicht) und D) macht er depressiv. Glaube ich. Cobain, Hutchence, Thompson, Peter Becker, Roy Black – alles Kaffeetrinker.

Aber wie gesagt trinke ich grünen Tee. Am liebsten den Vanille-Tee von “Teekanne”, im Beutel. Ich könnte mir auch losen Tee und ein Teesieb besorgen, aber das ist mir zu umständlich. Wenn schon Tee, den man ja ohnehin nie gleich austrinken kann, weil der erst noch ziehen muss, dann wenigstens im Büddel. Als schneller hektischer ungeduldiger oberflächlicher pragmatischer Mensch muss der Büddel schon sein. Und dann kann es auch gut und gerne mal angehen, dass ich am Tag so 8 Tassen trinke. Aber das ist ja auch gut. Wenn mein Urin nachmittags durchsichtig ist, weiss ich wieder: Schön, heute hast Du wieder viel getrunken! Viel grünen Tee. Viel Flüssigkeit ist eh immer gut. Und grüner Tee ist dann sogar noch besser. Denn neben Äpfeln hat dieser Tee noch 100.000 und mehr unerforschte Inhaltstoffe, die ja nur positiv für Menschen seien können. Schaut Euch die entspannten Asiaten an. Saufen alle Tee, sind alle die Ruhe selbst. Die werden bestimmt alt. Ich auch, denn ich trinke jeden Tag viel grünen Tee. Manchmal bis zu acht Tassen.



Berlin IV: Bangladisiac

MC Winkel · Abgelegt: Diary, U & J | 08.12.2005 um 00:01 Uhr


Wie Ihr wisst, nehme ich im Falle längerer Autofahrten gerne Mitfahrgelegenheiten mit. Hin; zurück will ich im Auto meine Ruhe haben. Auf der Rücktour verarbeite ich gerne bei lauter Musik die Eindrücke der entsprechenden Ereignisse, da will ich keine nervenden Mitfahrer haben. Mitfahrer sind ja ohnehin bevorzugt sparsame Menschen, oft mit einem ebenso sparsamen Körperhygieneverständnis. Dieses setzt meiner ohnehin schon grenzwertigen Tagesform nach Veranstaltungen, auf denen Alkohol ausgeschenkt wird, nur unnötig zu. Wo waren wir? Ach ja, Hinfahrt, Mitfahrer. Ich hatte zwei.

Suravinda hole ich um 13h in einer Bushaltestelle in der Nähe des Autobahnzubringers ab. Sie kommt ursprünglich aus Bangladesch. Sie will nach Berlin, zur Botschaft. Sie riecht. Klar; Hinfahrt! 250.000 Einwohner in Kiel und MC den zieht den Bengali-Zonk. Der Jörg-Dräger-Zonk war auch klein und dunkelrot, aber der hatte wenigstens nicht diesen 1001Chittagong-Gewürz-Flavour. Nicht dass Ihr Ihr mich falsch versteht, Suravinda ist nett und ich mag Dal Makhni; aber 340km sind 3 Stunden. Und das sind 180 Minuten.

Bloß schnell fahren! Ich muss schnell fahren, gut durchkommen. Pinkelpause fällt aus.

Herrn Braun hole ich an der Tankstelle Schackendorf an der B404 ab. Liegt ja auf dem Weg. Braun hat eine Hasenscharte und lebte, bevor er für knapp ein Jahr nach Peru ging um dort als Biologe in der Forschung tätig zu sein, knapp 8 Jahre in Berlin. Heute möchte er nur ein paar Freunde besuchen, Einweihungsparty und so. Seine Haare liegen komisch, so als hätte er einen akribisch gezogenen Rechtsscheitel; kombiniere ich das mit seinem Nachnamen, müsste ich eigentlich Angst bekommen. Ach was, der Regen ist bestimmt schuld. Und als er so mirnichtsdirnichts seinen nassen Werbe-Rucksack mit der Aufschrift “Bioland Brotprodukte” neben sich auf meine Rückbank wirft, beinahe meinen am rechten Handhalter hängenden Anzug benetzt, dann aber erschrocken und in recht quietschiger Stimmlage “Huuch, da wäre mir ja fast ein Malheur passiert!” ausstößt, bin ich beruhigt.

Schneller. MC, beeil´ Dich, Du must schnell ankommen!

Suravinda ist entspannt. Ihr Handy klingelt am laufenden Band und reisst Sie immer wieder aus dem Schlaf. Sie telefoniert und redet dabei viel. Und laut. Dabei läuft die Jay-Z-CD wirklich leise. Surivanda, nicht so laut, nicht so heftig ins Handy hauchen. Es riecht. Mein Anzug saugt Ihre Kurkuma-Cayennepfeffer-Kreuzkümmel Ausdünstungen bestimmt auf wie Dolly´s Wischmop überschüssige Stoffwechselprodukte nach Drehschluss.

Schnell. Schneller fahren. MC, Du musst Dich beeilen!

Baustelle, überall hängen 60 km/h-Schilder. Sehe ich nicht. Will ich nicht sehen. Nur schnell durch hier, Platz ist doch genug. Dann das: Geblitzt bei knapp über 100 km/h. Jetzt ist er weg. Danke, Suravinda!

Braun ist okay. Redet nicht viel. Raucht nicht. Riecht nicht. Und ich kann Ihn später an der erstbesten U-Bahn-Station in Berlin rauslassen. Er hat die 15€ passend, geht und ist weg. Nicht so Suravinda. In Berlin fällt Ihr auf, dass sie Ihr Bargeld auf der Kommode hat liegen lassen. Na klasse. Mein Navi sagt “Noch 2,5km zum Nordstrand!”, Suravinda sagt “Bitte noch zur U-Bahn-Haltestelle Warschauer Strasse. Das sind noch 2 oder 3 Ampeln. Dort wartet Mann mit Geld!”. Dammit, ich will mich endlich entspannen. Es ist 16.15h, um 18h soll ich in der “Offenbar” sein. Ich will noch schnell zur Ruhe kommen, mit Burns reden, Füße hoch – nur kurz!

“Suravinda, das sind jetzt aber schon 4 Ampeln!”, sage ich und klinge dabei ungeduldig. “Ja, aber das ist hier gleich. Immer geradeaus!”. Ich rufe Burns an. “Warschauer Strasse?!”, schreit er entsetzt, “Das ist ein ganz anderes Ende! MC, das dauert länger!”. Mir wird übel. Suravinda kostet mich bis jetzt mein Führerschein und mehr Nerven als ein Großfamilientreffen. Nach 10 Minuten kommen wir an, beim Mann mit Geld. Ein kleiner Inder mit Augenrändern wie Zebrastreifen.

So, schnell jetzt. Schnell zurück.

Khalid steigt hinten ein, da wo einst Braun saß. Er riecht. Mein Anzug!!! “Ach so, soll ich Euch noch ein Stück mit zurück nehmen?”, frage ich entgeistert. “Ja bitte, zum Alexanderplatz! Das ist fast da, wo Du hin musst!”. “Fast,”, sage ich, “aber nicht exakt dort! Ich nehme Euch gerne ein Stück mit,”, lüge ich, “aber zum Alexanderplatz geht´s nicht mehr! Sagt mir, an welcher U-Bahn-Haltestelle ich Euch rauslassen soll, Nordstrand ist Endstation!”. “Äh, ja, na gut!”.

Zehn Minuten später schmeiß´ ich die Beiden raus. Immerhin bekomme ich noch 5€ Tipp. Weitere 5 Minuten später komme ich dann endlich an. “Hey Emme, gut schaust´ aus,”, begrüßt mich Burnster, “was möchtest Du trinken?”.

“Alles,”, sage ich, “nur keinen Arrak!”



Poweh aus Sachsen

MC Winkel · Abgelegt: Diary, U & J | 14.11.2005 um 08:38 Uhr


Mein Baby macht mir Kummer. Irgendwie läuft es nicht mehr rund. Bekanntermaßen muss man bei apple-Produkten ja auf der Hut sein; nur 1 Jahr Garantie und so. Also schnell mal mit einem Vertragshändler telefoniert, welcher mir den Hinweis gab, doch mal ein iPod-Software-Update aufzuspielen. Und das mir, einem der Vorstandsvorsitzenden der Jähzornig&Ungeduldig-Bewegung und mit dem technischem Kow-how eines jamaikanischen Erntehelfers. Bei einem Software-Update würden jedoch sämtliche Daten verloren gehen, so der junge Mann an der Hotline. Und das jetzt, wo ich die 20GB fast komplettiert habe.

Dann also mal ein Backup sämtlicher Tracks meines iPod´s starten. Dazu zunächst das alte Backup löschen; ich brauche den Speicherplatz. Fertig. Nun CopyPod starten. Wie, was – abgelaufen?! Fuck, war nur eine Trial-Version? Okay: Deinstallieren, neu runterladen, aufspielen. Wie, was – nur 100 Tracks pro Zugriff backupbar? Damn, würde ich mit illegal geknackter Software arbeiten, würde ich mir dieses Tool inklusive einer gültigen Registrierungsnummer nun bei eMule runterladen. Habe ich schließlich auch, ging ganz einfach Aber sowas mache ich nicht. Respect the architect und so.

Dann endlich das Backup gestartet. Die 20GB Musikdaten soll er mal direkt in meinen iTunes-Ordner, welcher seit einem HD-Ausfall nur rudimentär gefüllt ist, sichern. Dauert ewig. Zwischenzeitlich gehe ich essen, schaue fern, wasche Geschirr ab und gehe kacken. Blick auf´s Desktop – fertig! Fehlermeldung: Ich nutze offensichtlich eine alte iTunes-Version, mit welcher ein Daten-Backup nicht möglich ist und möge mir doch die Neueste runterladen. Na gut. Nach 20 Minuten habe ich die neueste Version auf meinem Rechner und starte das Backup neu. Ich kenne das ja schon, das wird jetzt wieder länger dauern. Was mache ich nur in der Zwischenzeit? Ich esse noch mehr, wische Staub und gehe auf die Toilette. Jedoch ohne Erfolg, ich war ja schon. Bleibe dennoch 10 Minuten sitzen und blättere den Ikea-Katalog durch. Blick auf´s Desktop – fertig! Fehlermeldung: Der Import klappt wieder nicht, liegt offensichtlich an CopyPod und nicht an ITunes. EGAL! Dann sichere ich die Daten halt in einem seperaten Folder. Also noch ein Backup. Das dauert jetzt also wieder mindestens eine halbe Stunde. Ich esse noch mehr, sauge Staub, gieße Blumen, ruf´ die Putzfrau an und sage Ihr ab und gehe auf die Toilette. Kommt schon wieder nichts. Und den Ikea-Katalog kenne ich inzwischen auch auswendig. Bleibe trotzdem sitzen und spiele Tetris auf meinem PDA. Anschließend Blick auf´s Desktop – fertig! Nun den Folder in iTunes importieren. Hui, das scheint zu klappen. Aber dauern wird das auch. Egal, ich esse etwas, putze Kühlschrank und Herd und gehe auf die Toilette. Ich drücke wie Aussteiger im Bus, aber es kommt nichts. Wenigstens ist die Klobrille noch schön warm und ich breche meinen alten Tetris-Rekord. Blick auf´s Desktop – fertig! Dann mal die neue Software für den iPod runterladen, aufspielen. Notebook neu starten, iPod rein. Ob ich die Software updaten will oder den ganzen iPod “wiederherstellen” möchte, fragt er mich. Ja; nur updaten, hat doch der Fachmann vom apple-Vertragshändler gesagt. Klick!

Er datet up. Und er behält sämtliche Daten! Ja jetzt leck´ mich doch in die Fresse geschissen – war das ganze upgebacke umsonst? Ich wusste doch, ich habe bei dem Typen von der Hotline einen sächsischen Dialekt rausgehört. Heute morgen stelle ich fest: 8kg zugenommen, Putzhände und Hämmorhoiden – aber der iPod läuft wieder. Ich bin glücklich.



Eine dieser Nächte

MC Winkel · Abgelegt: Der junge MC, Diary, U & J | 10.11.2005 um 02:32 Uhr


März 1992. MC´s damaliger Freundeskreis hat gerade die wohl vollbusigsten Zwillings-Blondinen Kiel´s kennengelernt. Die Schwestern J. und K. brachten drei gravierende Nachteile mit sich: Ihr Vater war ein gefürchteter Baulöwe, sie redeten stets in nicht enden wollenden Monologen, jeweils ohne Punkt, Komma und Sinn und waren auch sonst nicht unbedingt die elaboriertesten Frauen. Naja, zum hier-mitlesen wären sie nicht in der Lage, daher kann ich ruhig sagen: Die Schwester waren einfach saublöd. Schickte man sie zum Zigarettenautomaten, kamen sie mit einem verbogenen 5-Mark-Stück zurück. Und schickte man sie frische Milch holen, gingen sie mit einem Netz als Behälter los. So war es nun mal.

Aber in dieser frischkalten Freitag Nacht boten sie uns dann sechs Vorteile, die alles wett machen würden, wie wir annahmen: Sturmfrei, Vadder´s guten Whiskey und 4 große Brüste. Also besuchten wir die Beiden. Wir, das waren Kötel, Jay-Pee, Bernd und ich. Um 20.00h standen wir bei ihnen auf dem Hof. Der Vater hatte direkt neben seinem großen Anwesen seine Bauhütte. Er beschäftigte 25 Mitarbeiter, auf dem Hof türmte sich Bauschutt, ein alter Bagger stand in der Auffahrt, daneben ein fahrbarer Rasenmäher, an dem einer der vier Reifen geplatzt zu seien schien. Die Wohnung selbst glänzte. Der Herr Papa scheint sich im Laufe der steilen Karriere seiner Baufirma einen dekadenten Lebensstil angewöhnt zu haben. Überall stand Designer-Mobiliar, das Badezimmer wurde gerade frisch renoviert und er besaß den größten Fernseher, den little MC bis dato wohl gesehen hat. Wir machten es uns gemütlich, tranken zunächst unser mitgebrachtes Bier und schauten Fußball. Die Mädchen redeten wie gewohnt schlimmeren Unfug als Olaf Thon nach verlorenen Heimspielen, nur mit noch weniger Inhalt und alles in einem 2-Minuten-Loop. Wir liessen sie. Plötzlich kam eine der Beiden mit einer Flasche in der Hand um die Ecke. “Ist der Labrot & Graham Bourbon gut?”, fragte sie uns. “Äh, nö! Den kannst Du ruhig aufmachen, J.!”, antworteten wir. Irgendwann war Fußball vorbei und wir wollten fummeln. Doch vier Herren waren zwei zu viel.

Bevor also J. + K. sich ihren Partner selbst aussuchen würden, boten wir ihnen eine Competition. Jeder wollte in irgendeiner Form imponieren. Kötel war zwar ein lieber Kerl, mit seinem Übergewicht und den -4 Dioptrien hatte er es jedoch nicht am Einfachsten. Er schlug Armdrücken vor, welches Jay Pee, Bernd und ich natürlich verloren. J. + K. waren wenig beeindruckt. Jay Pee fing an zu tanzen. Einen Tanzkurs hatte er niemals belegt, so versuchte er sich zu “Let´s Talk About Sex” von Salt´n´Pepa im Freistil. Wirkte aufgrund seines Bier- und Bourbon-Konsumes jedoch sehr albern, das merkten sogar die unterinformierten Frauenzimmer.

Ich war damals noch nicht so kreativ, außerdem schon immer sehr ungeduldig. Gepaart mit meiner Schwäche für klare Verhältnisse löste ich die Herausforderung in der damaligen MC-State-Of-The-Art: Hose runter! Ich verschwand einfach und ging duschen. Das neue Bad sollte eingeweiht werden, mit nassen Haaren würde man mich bestimmt nicht mehr vor die Tür setzen und Papa´s Bademantel steht mir bestimmt ausgezeichnet. Das dachte sich wohl auch Bernd, der kurze Zeit später ebenfalls splitternackt zu mir unter die Dusche kam. Nicht die allerbeste Voraussetzung, aber solange er mein Glied nicht berührt und ich schließlich einer der zwei Fummelkönige sein werde, war mir das jetzt egal. Bernd vertrug den Whiskey noch weniger als ich und rutschte in der Dusche aus, riss den Vorhang mit sich auf den Boden und die Ankerung aus der Wand. Verdammte Inzucht – wie kriegen wir die da jetzt wieder rein? Kötel wusste Bescheid: Einfach reinkloppen! Er war ja so kräftig. Auf der einen Seite einführen, schräg ansetzen und von unten mit der Faust gegenschlagen. Beim vierten Fausthieb ging es plötzlich sehr leicht und beim Fünften brach schließlich ein Stück des Mauerwerkes aus der neu gebauten und verfliesten Duschwand. Natürlich hinterliess dieses 1qm-große Stück Wand beim Aufprall Spuren; 2 Bodenfliesen sprangen und in der neuen Duschwanne gab sich ein 5cm großer Riss zu erkennen. Trotzdem Petting?

Nach dieser Aktion waren J. und K. vorerst sauer. Sie schmissen Kötel und Jay-Pee raus. Ging meine Rechnung also auf: Die Duscher bleiben! Bernd und ich machten es uns im Ehebett der Eltern gemütlich. Wir liessen uns weitere Getränke von den Baulöwen-Töchtern bringen und redeten mit Ihnen über anrüchige Sexualpraktiken, zu derer Ausführung wir in dieser Nacht leider nicht mehr kamen: Bernd schlief zuerst ein, und ich fand K.´s Handjob im Nachhinein betrachtet wohl auch nicht sonderlich spannend. Unfreiwillig geweckt wurden wir dann schon wieder um 6.00h. Denn das war die Zeit, in der die Eltern viel zu früh von Ihrem geplanten Wochenendtrip zurück kamen. J. hörte sie als Erste: “Bernd! MC! Zieht Euch an! Oder nehmt wenigstens Eure Klamotten und geht in mein Zimmer!” schrie sie hysterisch. In der Hektik fand ich nur eine Socke, zog diese an und lief mit meinen übrigen Kleidungsstücken im Arm den Flur entlang, auf dem ich plötzlich direkt vor der Mutter stand. “N´abend!” sagte ich schlaftrunken. Keine Antwort. Ich merkte gleich: DAS wird Ärger geben! Bis auf eine Socke (die ich übrigens bis heute noch nicht wiederbekommen habe, was ich massiv verurteile!) fertig angezogen verliessen wir blitzartig die Räumlichkeiten. Im großen Bogen und ohne Worte am Vater vorbei, dessen Unterlippe eine starke Risswunde aufwies. Bloß weg hier! Zum Glück kam der Bus gerade.

Nachmittags rief ich J. an. Meine erste Frage galt der Risswunde am Mund des Vaters. J. erzählte irgendetwas von einem aufzupumpenden Rasenmäher-Reifen, der vorgestern in seinem Gesicht explodierte. Außerdem explodierte am heutigen Morgen noch sein Hemdkragen und er verkündete so etwas wie “Rausschmiss” und “Enterbung”. Das verstand ich aber nicht genau, ich hatte einen viel zu großen Nachdurst.

Das war vielleicht ein unruhiger Start ins Wochenende. Da gingen wir nie wieder hin.



‘Nachher gleich’ kommt der kleine Jähzorn

MC Winkel · Abgelegt: Diary, U & J | 26.08.2005 um 06:23 Uhr


Vorab: mein neues Kreuzband (s.o., Röntgenbild von gestern) sitzt fest wie George W. Die OP ist jetzt 13 Wochen her, mir fehlen noch 2° an Streckung und beim schnellen Gehen schmerzt es noch leicht, aber wenn ich die Muskulatur weiterhin trainiere, bin ich kurzfristig wieder ganz wie vorher. Naja, nicht ganz, meine neue Schienbein-Narbe macht mich ja wie beschrieben noch interessanter.

Arztbesuche sind nicht meine Welt. Nicht, weil es fallweise wehtun kann, wenn der Arzt die Knochen wieder einrenkt. Auch der Prostata-Vorsorge-Finger des Urologen tut gar nicht so weh, wie man immer so hört. Zahnstein wegfräsen finde ich sogar klasse; durch die zurückgewonnenen Zahnzwischenräume kann man anschließend wieder unliebsame Verkehrsteilnehmer zurechtpfeifen. Das, was mich primär stört, sind die langen Wartezeiten trotz Termin! Warum sagt man mir nicht gleich “… kommen Sie mal so gegen frühen Nachmittag, oder später…”, dann würde ich mich auch nicht so sehr ärgern, mindestens 30 Minuten warten zu müssen.

Der heutige Kontrollbesuch nach einem viertel Jahr (Kinder, wo bleibt die Zeit?) war wieder so ein Termin. Ich beeile mich extra, hatte vorher ja noch einen Termin bei meinem HipHop-Dealer Illo Kanye West in New York und schlang meine Mittags-Sushi viel zu schnell runter. Gerade noch pünktlich verstehe ich von der Arzthelferin iPod-bedingt nur die Hälfte. Irgendetwas von wegen “Praxisgebühr noch nicht bezahlt” und “ich bringe Ihnen gleich die Quittung!” vernehme ich noch, als ich ins Wartezimmer tapere. Nach 20 Minuten holt man mich ab – zum Röntgen. Nach dem X-raying sagt die Helferin noch: “Sie sind dann auch nachher gleich beim Doktor dran!”. “Nachher gleich”, das kenne ich. 10 Minuten maximal, länger warte ich hier nicht!

Nach 10 Minuten kommt er dann auch schon zu mir: Der kleine Jähzorn! Sieht aus wie der “Kleine-Müller-Hunger”, nur in schwarz-weiß-rot und mit Cruise-Grinsen. Zum Glück hab´ ich die “Late Registration” im Ohr. Trotzdem, nach weiteren 20 Minuten nimmt der kleine Jähzorn bereits die alberne Gestik des Thomas Gottschalk an und lacht mich aus. Ich kann nicht mehr. Ich muss handeln. 50 Minuten Wartezeit trotz Termin; ich kack´ ins Essen! Vor meinem gesitigen Auge sehe ich mich bereits mit meinem neuen Messerset die Kopfhaut der Helferin abtrennen, als ich wutentbrannt aufstehe und mit hochrotem Kopf und einer Gartenschlauch ähnlichen Halsschlagader frage, wie lange es denn nun noch dauern würde. Ich hätte nicht ewig Zeit, müsse schließlich noch einige Videos wegbringen. Da sagt die Arzthelferin doch glatt zu mir: “Herr Winkel, ich wunderte mich schon, warum Sie so früh hier sind, Ihr Termin ist doch erst in 10 Minuten?!” – Sagglzefix, verhurter Scheißendreck: Ich blöde Sau hatte mich um eine Stunde vertan.



Burns vs. Alice

Burnster · Abgelegt: Burns Files, U & J | 15.08.2005 um 16:15 Uhr

Who the fuck should I kill first?

Bei all dem Trubel um MCs Kanzlerkandidatur habe ich soviel Holsten in mich hineinmaneuvriert, dass ein kleines Nachmittagsnickerchen anstand. Und ich hatte einen seltsamem Traum, der hoffentlich alles andere als ein Hinweis auf zukünftige Begebenheiten sein soll.

Mir träumte ich wäre zurück in Berlin am Nordstrand und hinge in der Warteschleife bei Alice um mich nach dem Verbleib meines DSL Modems zu erkundigen. Die freundliche Dame am Telefon war nicht Alice und deshalb war sie wohl zunächst etwas überfordert mit den Hard Facts, nämlich dass das angeblich bereits verschickte Modem nie bei Burnsters angekommen war. Ein Herr Eser aus dem Haus hätte es vor zehn (!) Tagen entgegen genommen. Sorgfältig kontrollierte ich alle Klingelschilder, aber kein Eser. Aus Versehen fiel mir Mandys Klingelschild entgegen aber das verbuchte ich unter Kollateralschaden und ab dafür.

Das Verständnis der Alice-Händlerin war bald genauso am Ende wie meine Geduld und so legte ich entnervt auf und begann, das Haus durchzuklingeln. Ein fröhliche Türken-WG zitierte mir dann nach zähen Verhandlungen einen mir völlig unbekannten Herr Eser herbei und der überreichte mir tatsächlich mein DSL Modem.

Wer gedacht hat, dieser Post erfolge bereits mit DSL hat sich geschnitten. Natürlich war das Kabel von Splitter zu Modem im wahrsten Sinne des Wortes unzulänglich und deshalb schnappte ich mir Klappi und radelte durch eine Kolonie von Baustellen zum Alexanderplatz, wo man mir bei Saturn Hansa nach längerem Servicegespräch ein noch längeres Kabel überreichte.

Wieder zuhause angekommen und bereits reichlich verschwitzt, stellte ich fest, dass man mir das falsche Kabel angedreht hatte. Wutenbrannt peitschte ich Klappi erneut zum Alex und tauschte das Kabel um, nicht ohne 15 Minuten meiner kostbaren Zeit einer impertinenten Schnepfe zu opfern, die sich vorgedrängelt hatte.

Mit dem augenscheinlich richtigen Kabel hetzte ich zurück zum Nordstrand und war mittlerweile schweissübergossen. Und was ist? Dieses brunzbeschissene Dreckskabel (das verhurte) passt wieder nicht. Als Mitglied der Ungeduldig-und-Jähzornig-Bewegung fliegt erst mal eine halbvolle Mineralwasserflasche durchs Zimmer, bevor ich erneut Klappi in die Flanken trete, bis er ächzt und bis ich ein drittes Mal am Alexanderplatz bin.

Gut, dass alles nur ein Traum war. Hab schon das nächste Holsten im Halfter.



Mitfahrgelegenheit.de und die Erdbeermarmelade

MC Winkel · Abgelegt: Diary, U & J | 22.02.2005 um 08:46 Uhr


Wie Ihr wisst, war ich am Wochende in Köln. Natürlich nicht allein, jedoch allein im Auto. Der Rest zog es vor, mit der Deutschen Bundesbahn zu fahren. Ich weiss immer noch nicht, ob ich es als Akt des Misstrauens bezüglich meines Fahrstiles, als übertriebene Vorsichtsmaßnahme aufgrund der Wetterlage oder wirklich als simplen, höheren Chillfaktor einstufen soll. Mir war auf jeden Fall von der ersten Minute an klar: Ich fahr´ mit dem PKW. Und wenn die anderen nicht wollen – umso besser, dann nutz´ ich mal die grandiose, für Bieter und Suchende kostenlose Mitfahrgelegenheit.de!

3 Tage vor der Abreise riefen Sie an, all´ die Bahnhasser, die Sparfüchse, die Eiligen, die Mutigen, die Individualisten und die Studenten. Herrlich, wen man bei solchen Angelegenheiten so alles kennenlernt. Auf der Hinreise waren es Patrick und Robinson. Ihr hört richtig, “Robinson” ist der Vorname. Und nun ratet, wie der Gute mit Nachnamen heißt? Kleiner Tipp: Robinson ist Hamburger, der letzte Buchstabe ist ein “e” und kein “o”. Patrick lebt in HH, spielt singt in einer 60´s-Garage-Punk-Band, vergleichbar mit den “Sonics”, bzw. “The Hives”, wie er mich wissen ließ. Als erstes fiel mir seine Fahne auf, bombastischer als die im Partykeller des durchschnittlich patriotischen US-Amerikaners mit Bush-Affinität. Und zum Frühstück war er wohl auch beim Griechen. Aber Latte, ich mag solche Menschen. Einer, der mal locker Fünfe gerade sein lässt. Entspannt, nicht doof und kreativ. Kaugummis hat er sich nach meiner Fahnenbemerkung dann auch noch geholt.

Ebenso cool war Robinson (Nachnamen inzwischen erraten?). Etwas größer, etwas schlacksiger, VWL-Student mit gefestigter, politisch korrekter Meinung. Außerdem mit Hang zur Eloquenz. Aber nett. Was vorerst negativ auffiel: Rob kam 10 Minuten zu spät und bat mich dann noch, am Treffpunkt (HH Bahrenfeld, S-Bahnhof) auf seine Oma zu warten. Die würde Ihm nämlich gerne noch 2 Gläser Marmelade mit auf den Weg geben wollen. Nachdem ich Rob von meiner Ungeduld berichtete, schlug er der Omma vor, doch direkt an der Autobahnausfahrt zu warten. Was sie und Ihr Mann dann auch taten – direkt auf dem rechten Fahrtstreifen. Natürlich ohne Warnblinklicht. MC hält kurz neben dem Wagen, der Oppa reicht Robinson die Tüte mit den Worten “Hier mein Lieber, sind auch noch Stullen drin! Eigentlich hätte ich das ja lieber gegessen!” zu. Robinson bejat meine Frage, ob es sich denn wenigstens um Erdbeermarmelade handele. Ich bevorzuge eigentlich Nutella.

Die Fahrt lief insgesamt sehr glatt. Kam zügig durch (4 1/2 Stunden), habe die beiden an der nächsten S-Bahnstation meines Hotels rausgelassen und mir nebenbei 40 Euro Taschengeld verdient. Außerdem 2 nette Menschen kennengelernt und jetzt noch ausreichend Zeit, mich im Hotelzimmer akustisch auf Snoop vorzubereiten.
(Morgen geht´s mit der Rückfahrt (featuring Bäcker, Sozpäd-Tante und Historiker) weiter!)



Follow WHUDAT

Sponsors:

Auch das noch

Bonuspunkte über BSW Neuheiten aus aller Welt über eurotops.de