
Wir bleiben in Vietnam, es geht nach Hanoi, dort lebt der Origmami-Künstler Nguyen Hùng Cuong aka “Black Scorpion”, dessen flickr-Profil gerade weltweit herumgereicht wird. WHUDAT ist ja nun beileibe kein Origami-Fanzine, aber bei diesen Artworks konnte ich nicht anders – guckt. Euch. Das. An! Der Typ hat im zarten Alter von 5 Jahren mit der Papierbastelei angefangen, hat sich seinerzeit alles aus bebilderten Büchern abgeguckt. Mit 10 Jahren hat er dann seine ersten Figuren gebastelt. Das Bastel-Papier, welches Ihr hier auf den Bilder seht, nennt sich “Dó” und wie die meisten Origami-Pros es so handhaben, versucht er pro Skulptur nur ein einziges Blatt zu verwenden. Unter den Bildern findet Ihr noch einen Clip, welchen den Meister bei der Arbeit zeigt:
“The remarkable origami of Nguyen Hùng Cuong of Hanoi, Vietnam caught my eye on Flickr recently. He is a talented folder who often uses Vietnamese handmade paper called Dó to create his models.”
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Ida Frost kommt aus Oslo/Nowegen und weil das Wetter dort immer so schlecht ist, macht sie sich aus Gründen der Frustrationsvorsorge ganz besondere Frühstücke Frühstücks: sie macht Kunst auf Toast. Hier haben wir die hübschesten ihrer Kunstwerke, mehr findet Ihr auf ihrer Website oder im Instagram-Profil. Bon apetit:
“Keeping it simple: These are the breakfasts I’ve uploaded to Instagram in the last two weeks – a lot of variety and colors as usual.”

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Für mich eines der künstlerischen Highlights des letzten Jahres, der BLOOOM Award by WARSTEINER (hier mein Vlog dazu). Auch dieses Jahr gibt es im Rahmen der artfair dann bereits zum vierten Mal einen BLOOOM-Award, ich werde dafür erneut nach Köln fahren und freue mich jetzt schon. Bei keinem anderen Wettbewerb treffen so viele unterschiedliche Künste aufeinander, ob aus der bildenden und darstellenden Kunst, Musik, Mode, Film und Architektur, Video oder Design, jeder Künstler hat hier die Möglichkeit sich kreativ zu entfalten und seine Einzigartigkeit zu präsentieren.

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Ich weiß, was Ihr jetzt denkt und ich gebe zu: auch ich habe bei jedem Bild erneut gedacht, dass das nicht angehen kann. Das kann nicht alles Holz sein! Der alte Wohnzimmerschrank meiner Eltern war aus Holz, DAS hier ist kein Holz. Ist es aber. Tom Eckert heisst der Nerd, der diese Skultpuren hier alle per Hand herstellt, er schnitzt, baut, malt und laminiert seine Werke, bis sie schließlich wie hier auf den Bildern aussehen. Ursprünglich kommt er vom Malen und Zeichnen, dort natürlich auch bereits aus dem “Realism”, also dem hyperrealistischen Stil. Wer das jetzt immer noch nicht glaubt, der möge sich bitte ganz unten den Clip ansehen. It’s all wood:
“By tradition, cloth has been widely used to conceal and shroud objects in practices ranging from advertising to church rituals. Covered forms are often more evocative – with a sense of mystery absent from the uncovered object by itself… ‘Cloth‘ carved of wood has much different structural qualities than real cloth. When this idea is applied to my compositions (floating book, floating cards, floating rock) a sense of the impossible happens – for me, magic.”

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Stellt Euch vor, Ihr seid in Eile, auf dem Weg zu einem wichtigen Termin, spät dran, auch noch ein Kaugummi im Mund, optional eine Zigarette, beides muss dringend entsorgt werden. Ohne größer darüber nachzudenken spuckt oder schnippt Ihr ein Stück Eurer DNA auf die Straße. Und da kommt die Künstlerin Heather Dewey-Hagborg ins Spiel: sie sammelt besagte Gegenstände auf, legt sie vorsichtig in ein steriles Plastikbehältnis um später daraus die DNA zu gewinnen. Aus diesen Informationen erstellt sie dann 3D Portraits, welche dann irgendwann an den Wänden von Kunstausstellungen hängen. Und nun stellt Euch vor, es war Euer Kaugummi, Eure Zigarette und es ist Euer Gesicht, was Euch da von der Wand der Kunstgalerie angrinst. “Stranger Visions” nennt Dewey-Hagborg Ihr Projekt – super spooky, ich hab’ keine Ahnung, wie detailliert die Ergebnisse wirklich sein können, aber das hier macht mir etwas Angst:
“Stranger Visions is the result of her fascinating if slightly disconcerting line of questioning and experimentation that lead to the creation of 3D printed portraits based on DNA samples taken from objects found on the streets of Brooklyn. Dewey-Hagborg worked with a DIY biology lab in Brooklyn called Genspace where she met a number of biologists who taught her everything she now knows about molecular biology and DNA.”
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Das hier sind ein paar dreidimensionale Artworks (der Begriff “Zeichnung” allein reicht hier nicht, wie ich finde) von dem aus Singapur kommenden Künstler Keng Lye. Diese Technik stammt ursprünglich von dem Japaner Riusuke Fakahori, die Werke von Lye sind meines Erachtens etwas formvollendeter, hergestellt werden sie durch akribische erstellte Schichten von Epoxidharz oder Acryl in unterschiedlichen Behältnissen. Es ist kaum zu glauben, dass diese Goldfische und Octopusse hier … gemalt sind:
“Inspired by Riusuke Fukahori’s technique using acrylic paint on clear resin, Singaporean artist Keng Lye illustrates 3d animals on bowls, buckets and boxes.”

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Extrem gute Arbeit von dem französischen Künstler Bernard Pras, der ein anamorphotisch Portrait von dem aus Mali kommenden Schauspieler und Ex-Fußballer Sotigui Kouyate aus unterschiedlichsten Gegenständen angefertigt hat. Wie bei anamorphotischen Artworks üblich, erkennt man das fertige Portrait nur, wenn man aus einem bestimmten Winkel draufschaut. Für dieses Werk hat Pras Kleidungsstücke, Farbe, Holz, Gummi und weitere Objekte benutzt, um einen kompletten Raum damit auszufüllen. Zur besseren Veranschaulichung gibt es nach dem Jump noch ein animiertes Gif und einen Clip:
“Bernard Pras has an unique style of working. He assembles and does what is call an Anamorphosis (A visual illusion where artist’s produce distorted projection and they use paint or other objects to make it.”
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Erinnert Ihr Euch and die Licht- und Schatten-Kunst von Kumi Yamashita? Hier haben wir ähnlich Spektakuläres, Diet Wiegman aus Holland macht aus unterschiedlichsten Objekten, nicht selten einfach nur aus Abfall, Schatten-Artworks wie dieses hier oben von MJ, Michelangelo’s David oder aber aus einem beleuchteten, silbernen Teller voller Weed undefinierbarem Grünszeugs eine Weltkarte. Dabei sind das hier alles keine Neuheiten, vieles davon entstand bereits in den 80ern, der Künstler macht diese Artworks bereits seit 1965:
“Diet Wiegman creates a bit of different sculptures by arranging piles of rubbish which, when lit in a special way, result in producing a perfect shadow of Michael Jackson, Michelangelo’s David or other persons and objects on the wall. He is working with this unique art form since he finished his studies in 1965.”
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Schöne Idee vom aus New York kommenden Maler und Bildhauer Joe Fig, der hier eine Serie von Miniatur-Modellen seiner Lieblingskünstler in ihrem jeweiligen Studio und in ihrem Element (= bei der Arbeit) nachgebaut hat. Mit dabei sind wie hier oben unschwer zu erkennen unser aller Favo Jackson Pollock, Willem de Kooning, Henri Matisse, Roy Lichtenstein oder Andy Warhol. Um das Ganze abzurunden, hat er außerdem ein Selbstportrait erschaffen (Bild #9).
“We are really enjoying New York-based painter and sculptor Joe Fig’s miniature dioramas of famous artists in their studios. He has painstakingly sculpted the studios of everyone from Jackson Pollock to Ryan Mcginness!”

Malcolm Morley
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Eine Weltkarte aus recycleter Computer-Hardware hatten wir bereits, da gibt es nur eine Sache, die das toppen könnte: Kickz aus recycleter Computer-Hardware. Diese nun folgenden Skulpturen kommen vom selbsternannten “Up-Cycler”, “Junk Artist” und Bildhauer Gabriel Dishaw, der ein paar seiner Leidenschaften hier wunderbar kombiniert hat – Nikes und Jordans, upgecycled (ich weiß) aus alten Computerteilen:
“Gabriel Dishaw is an artist who creates extremely detailed and intricate sneaker sculptures using discarded materials from typewriters, circuit boards, calculators, old motherboards, and other items most would consider nothing more than junk.”

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