
Die “Big City Nightscapes” in schwarz/weiß des aus England kommenden Fotografen Martin Stavars hatte ich neulich schon. Heute gibt es hier ein Shanghai-Special, großartige Aufnahmen, wie gewohnt ebenso brilliant nachbearbeitet. 23 Millionen Menschen leben in der bedeutendsten Industriestadt Chinas, ein Land, welches ich übrigens noch nie besucht habe, was sich aber sicherlich noch ändern wird. Jetzt erst recht:
“This black and white photos series of Shanghai was taken back in 2010 by the fascinating photographer Martin Stavars.”

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Wie derbe ist das denn? Zusammen mit dem Fotografen Matthias Hewing haben ein paar Hamburger Müllmänner (Props an die Jungs!) ein schönes Projekt auf die Beine gestellt: sie haben Ihre Müllcontainer (1.100L-Fassungsvermögen – die ich 1993 übrigens verkauft habe – also, als Großhandelskaufmann, Industriebedarf und so) in funktionierende Pinhole-Cameras (ähnlich wie hier) umgewandelt um die Schönheit der Hansestadt, die sie tagtäglich säubern, aus ihrer Sicht zu zeigen. Wie das mit der Kamera genau funktioniert, erklärt Matthias Hewing:
“Put the box in the right place. Measure the light (we used an old gossen lightmeter). Calculate the right time according to the diameter of the hole and the ASA of your paper. Open the hole. Get a coffee and wait. Development is a bit tricky. We did it at the place and with the help of Hamburg based photographer Matthias Hewing who learned all the chemical stuff a few decades ago.”

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Ein sehr gelungenes Lightpainting vs. Strobo Bullet-Time-Experiment (ein Effekt, von dem ich nie genug bekomme, auch wenn der schon wieder sehr out sein soll) von Richard Kendall. Starker Clip, so noch nie gesehen, meine Damen und Herren – all of the lights:
“After 3 months shooting on location with the bullet time rig around China, it’s great to be back in the studio experimenting. Splice Boys: Tom Brandon, Richard Kendall and Crew”

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Auch eine schöne Idee: seit zwölf Jahren macht ein Vater jede Woche einen Kurzclip seiner Tochter und hat sich nun die Mühe gemacht, diese Aufnahmen in einem Clip von 2 Minuten und 45 Sekunden zusammenzuschneiden. In diesem Alter mach es ja noch Spaß, das Aging zu beobachten – hier sind 12 Jahre Lotte:
“I filmed my daughter every week, from birth up until she turned 12 years old and then made this time lapse edit in FCP.”

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Movie: Fast Times at Ridgemont High
Actor: Robert Romanus
Location: Van Nuys High School, Van Nuys, CA
Das hier ist etwas für Filmliebhaber, für Fotografen und für Reisende: eine fantastische Idee von Allen Fuqua, der reist nämlich durch die Welt und stellt spezielle Szenen seiner Lieblingsfilme (u.a. Driva, Zohan, Planet der Affen, 40 Days and 40 Nights, Lost in Translation, Inception undundund) an Original-Schauplätzen nach. Beeindruckend ist nicht nur, dass er es jedes Mal auf’s Neue schafft, die exakte Location herauszufinden, auch sein nachgestelltes Foto ist nahezu perfekt, er achtet auf kleinste Details. Stichwort London (Bilder 7 und 12): mein Vlog kommt morgen oder Mittwoch! Aber guckt Euch erstmal diese Mimics an:
“This is how I combine my loves of film and travel. I call it movie mimicking.”
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In der isländischen Hauptstadt hat sich Mark Olan a.k.a. Olanski so Einiges im Reich der Vulkane anschauen dürfen: Was ich da oben im Nordatlantik so gemacht habe? The Brooklyn Brothers haben eingeladen um sich mit Islands Design- und Kreativszene zu treffen, darunter auch der Grafik-Designer vom Chelsea College of Art und Design in London, junge Talente wie Joe Mania, Emma Noble oder Philip Linnemann, die sich der Kunst Islands mehrere Tage gewidmet haben. Die Designszene in Reykjavik boomt zur Zeit und deswegen musste sich WHUDAT CO-Blogger Mark Olan auch mal da hinbegeben, um sich mit ansässigen Architekten sowie Designern über den dort praktizierten Lifestyle auszutauschen. Ganze 4 Tage haben ausgereicht, um im Becken der Blauen Lagune bei Eiseskälte im wohltuend warmen Quellwasser zu chillen (wer’s glaubt!) und den Spabereich im Hotel Icelandair Reykjavik Natura zu testen. So viele Impressionen, Island war sehr gut zu mir und an dieser Stelle auch nochmal ein dickes DANKESCHÖN an “Inspired By Iceland” und’The BrooklynBrothers’.
“Inspired by Iceland” – WHUDAT Co-Blogger Mark Olan was chillin’ in Reykjavik – here, what he was doing.”
“Inspired by Iceland” ist eine Initiative, die uns zeigt, wie das Leben auf Island so tickt und wie Mutter Natur mit einbezogen wird.

Kratersee in Island, etwa eine Stunde von Reykjavik entfernt.
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Ich erinnere mich noch ganz genau, als meine erste Freundin mir nach so 3-4 Monaten Beziehung davon erzählte, einen Vibrator zu besitzen. Für mich war das nicht so das Problem, nur für mein Ego. Ich war Anfang 20, in diesem Alter ist Testosteron doch jederManns Zweitname. Außerdem gab’ ich mir Mühe, trainierte im Gym sogar Adduktoren und Abduktoren – und dann sowas! 10 Jahre später war das dann eine völlig normale Begleiterscheinung, hatte die neue Bekanntschaft kein Dings-Toy (heute sagt man: Pleasure Object), konnte man sich auch ob einer getrimmten Bikinizone nicht mehr ganz so sicher sein. Ich hörte sogar von gesellschaftlich inzwischen legitimierten Dildo-Parties, ein Irrsinn. Muss man sich mal vorstellen, treffen sich 10-15 erwachsene Frauen und diskutieren miteinander, was allabendlich bei schlechter Laune und ausgegangenem Johanniskraut am Abend so gepfropft wird, Entschuldigung. Macht mir etwas Angst. Herrenabende laufen da anders, da gibt’s Fußball und Bier, vielleicht werden auch Dekolletées kurz thematisiert – aber unterm Strich gibt es immer noch den Linienrichter.
Und dann höre ich vom TIANI von LELO, einem mit dem Red Dot-Design Award ausgezeichneten Pleasure Object. Das ist quasi ein fernbedienbarer Vibrator für zuhause oder unterwegs – one step ahead: der Trend geht offensichtlich zur Passiv-Onanie, mir auch neu. Auf jeden Fall bin ich bei der Recherche auf dieses Video hier unten gestoßen, der “Bouncing Steuerberater” mit ein paar mehr oder weniger gelenkigen Brunfttanz-Versuchen. Ziemlich krasser Typ, wird nicht mal rot beim Tanzen, trotz Fernbedienung (Tip: bei Langeweile auch mal nach youtube-Revies gucken! Erneut: ein Irrsinn!). Neben dem TIANI gibt’s von LELO (hier bei facebook) noch weitere Pleasure Objects, die man sich auch aus Design-Sicht einfach mal so in den Schrank stellen kann; den neugierigen Eltern erzählt man dann einfach, es handele sich um ein Bluetooth-Headset. Enjoy:
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Ziemlich kontroverses Kampagnen-Video namens “Stop The Traffik”, welches darstellt, wie jährlich tausende von jungen Frauen gegen Ihren Willen und unter dem Vorwand einer vermeintlich großen Tanzkarriere angelockt werden – und letztlich in westeuropäischen Bordellen landen. Hier dargestellt durch freizügige Damen, die in einem Amsterdamer Etablissement eine mit Dubstep unterlegte Performance darbieten:
“New Campaign Video named “Stop The Traffikk”, produced in Amsterdams Red Light District”.

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“Es gibt keine gefährlichen Gedanken – das Denken an sich ist die Gefahr.”, sagte einst Hannah Arendt. Herrlich auch der Nietzsche-Slang “Der sicherste Weg, einem die Jugend zu verderben ist es, ihm anzuweisen, er möge die Personen höher schätzen, die gleich denken, als diejenigen, die anders denken.” – Strizzike! Diese beiden und weitere sieben höchst prägende Lebensweisheiten von einigen der bekanntesten Philosophen der Geschichte auf ziemlich fresh designten Typo-Postern – das ist das, was Max Temkin (siehe Clip unten) gemacht hat. Und hier sind sie:
“These quotes represent some of my favorite thinkers and ideas, and I’ve been slowing adding to the collection over the last few years. I’m excited to fund this project with Kickstarter so I can make these prints exactly how I want – using the best paper, the best process, and even the best shipping materials.” – Max Temkin
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Mit sowas kriegst’ mich ja immer: das ist die Geschichte eines kleinen, kreativen Jungen namens Caine, der Bock auf alle möglichen Spiele aus klassischen Spielhallen hat und anfängt, diese Gerätschaften zu Hause in der Garage seines Vaters aus (hauptsächlich) Pappe und Klebeband nachzubauen. Ein Spiel kostet einen Dollar, für 4 Dollar bekommt man einen “Fun Pass” (eine Spiele-Flat, quasi – was mal wieder zeigt, dass 9-jährige die Welt besser verstehen als die gesamte Musikindustrie, Stichwort Kulturflatrate). Leider hält sich der Ansturm in Grenzen, bis Filmemacher Nirvan Mullick den lütten Homie entdeckt und über facebook und reddit (!) einen Flashmob startet. Props an Caine für seinen Ehrgeiz, seine Willensstärke und dafür, dass er in jungen Jahren verstanden hat, worum es geht. Und sein Dad ist eh der Geilste, weil er seinem Sohn die Fassade seines Ladens überlässt, ihn Spaß haben lässt und seine Kreativität fördert. Von solchen Menschen bitte ein paar mehr:
“This is the story of a nine year old boy named Caine who built an elaborate cardboard arcade inside his father’s used auto part store. A dollar gets you four plays, and a two dollars gets you a five-hundred turn FUN PASS. Business was slow until independent filmmaker Nirvan Mullick spotted the arcade and plotted to change Caine’s life forever.”

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Haarschnitt 2.0: wer im Gegensatz zu mir gerade nicht unbedingt zum Friseur muss, aber gerne möchte – kein Problem! Die Damen und Herren von AXE bieten dem User in ihrer neuen Kampagne an, einen virtuellen Haarschnitt zu bekommen. Man stept also in den AXE Hairshop (hier auf facebook), wo die nicht unansehnlichen Damen schon auf einen warten. Anschließend wählt man seine Wunschfrisur, lädt ein Foto von sich hoch (oder knipst optional direkt via Webcam) und haart (höhö) der Dinge, die da kommen!
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ACHTUNG: nach dem Klick könntet Ihr eine Sehnenscheidenentzündung vom vielen Scrollen bekommen, uninteressierte Feed-Leser klicken gerne auf “J”, der Rest … scrollt. Das hier ist nämlich wirklich ziemlich interessant, etwas Planetologie am Samstag, es geht um die unendlichen Weiten in unserem Sonnensystem, anschaulich dargestellt von den “Information Is Beautiful”-Studios im Auftrag der BBC. Wie weit entfernt fliegen Passagier-Flugzeuge, was war die höchste Entfernung für einen Fallschirmsprung, wie weit entfernt war jemals ein Hund im Orbit, wo schweben eigentlich unsere Satelliten und wie weit entfernt flogen in den letzten Jahren die Kometen an uns vorbei – das und vieles mehr, jetzt. Take your time:
“There are galaxies far, far away. But how big is our own solar system? Come with us…There are galaxies far, far away. But how big is our own solar system? Come with us…”
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Ein schönes Portfolio eines aus Großbritannien kommenden Fotografen namens Josh Caudwell gefunden. Neben dem Grafikdesign macht er ziemlich großartige Fotos und Videos (ein Clip von Ihm findet Ihr weiter unten), bevorzugt aus den Bereichen Fashion, Portrait, Beauty, Food, Personal und Design. Ein paar seiner Bilder habe ich hier einmal rübergeholt und bevor Ihr nach einer Quelle fragt: ich habe es (erneut) selbst im Internet gefunden. Mir wird zunehmend langweiliger davon, dass alle Blogs immer denselben Kram posten, offensichtlich nur noch voneinander inspiriert sind. Momentan läuft es so, dass 2-3 Blogs den guten Content finden, dass es dann darum geht, wer’s am schnellsten kopiert und eine Woche später landet es bei den Arschgeigen von fubiz, vergleicht mal den Content von denen mit WHUDAT, alles geklaut, keine Credits, verdienen sich aufgrund Ihrer Kundschaft (= offensichtlich ganz Frankreich, die ja alle kein englisch können) durch Werbung dumm + dämlich. Antisocial Media ist das, meidet die bloß! Aber zurück zu Herrn Caudwell, der wirklich tolle Bilder macht:
“Josh Caudwell – A photographer, videographer and graphic designer with a passion for finding the unusual angles on the world.”
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Die Option, auf dem Smartphone jetzt auch fernsehen zu können, ist natürlich schonmal gut, weil: wer möchte sich im Jahre 2012 noch von Sendezeiten abhängig machen. Aber man kennt es: in der überfüllten U-Bahn gibt’s wieder mal keinen Empfang, die Übertragen hakt wie Garten- und Landschaftsbau-Auszubildende, man ist genervt und frustriert. Dagegen hat das Berliner Start-Up dailyme jetzt mit Unterstützung von Nokia etwas unternommen: eine App für alle Smartphones (iOS | Android), die eine ruckelfreie Übertragung möglich macht – auch gänzlich ohne Empfang! Das Herrlichste: wenn man eine Sendung erst einmal abonniert hat, werden neue Folgen automatisch aktualisiert. Für Jeden, der viel unterwegs ist, eine revolutionäre Geschichte – und kostenlos ist die auch noch:
“Ob in der Tiefgarage, der U-Bahn oder der Schule, dailyme – das Fernsehen für die Hosentasche hat einen großen Vorteil: Es funktioniert auch dort, wo man normalerweise keinen Empfang hat. Die Philosophie hinter dem 2007 gegründeten Berliner Start-Up ist so simpel wie einleuchtend: Euch eure Lieblingssendungen einfach überall hin mit auf den Weg zu geben. Und weil wir von Nokia einer der ersten Förderer der Berliner Jungs waren, sind wir besonders froh, dass dailyme ab sofort auch für Nokia mit Windows Phone zur Verfügung steht. In diesem Sinne wünschen wir euch viel Spaß bei eurem Lieblingsprogramm!”

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Tian’anmen Square
Die armageddonöseste Endzeitstimmung, die man in so belebte Metropolen wie New York, Paris oder Peking nur bringen kann: eine Fotoserie vom aus Paris kommenden Fotografen-Duo Lucie & Simon, die sich Millionenstädte vorgeknöpft und menschenleer umgestaltet haben. So sähe die Welt also aus, wenn Du wie Will Smith in “I Am Legend” der letzte Mensch in den größten Städten auf unserem Planeten wärest. Gefunden hat diese Serie Mark von Mashkulture, dann kamen die Arschgeigen von fubiz und haben es wie immer ohne Quell-Angabe gepostet, eine große Sauerei, aber das nur am Rande. Apokalypse now, bitch:
“A series of images from Paris-based photographer duo, Lucie & Simon titled Silent World shows the side of big cities few have seen. The everyday hustle and bustle of the modern metropolis is juxtaposed with scenes devoid of big crowds, with only the odd passerby signalling the presence of human life.”

Times Square
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