VLOG: MC Winkel // WHUDAT at Curaçao – Part 1 (60 Pictures + Video)

MC Winkel · Abgelegt: Diary, Feature, Film-/ Fotokunst, MC's Filme, Travel | 15.04.2014 um 22:01 Uhr

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Ihr habt es vielleicht gehört, ich war Anfang des Monats für fantastische acht Tage auf Curacao. Jetzt habe ich am Wochenende 6 Stunden an dem Video geschnitten, dazu gerade die Bilder rausgesucht und untertitelt, die Panos bearbeitet und die Mucke benannt – Ihr habt also eigentlich alle Infos, die Ihr braucht. Lasst mich nur ganz kurz noch erzählen: die Insel hat mich ernsthaft geflasht! Wie ihr wisst, werde ich Deutschland schnellstmöglich bald so in zwei Jahren gegen einen schönen Platz mit Sonne, netten Menschen und einem Dachterrassen-Apartment (strandnah) eintauschen. Was spricht gegen die Karibik im Allgemeinen und gegen Curacao im Speziellen?

Die Insel liegt außerhalb des Hurricane-Gürtels, es gibt hier keine Unwetterkatastrophen. Sie gehört zum Königreich der Niederlande, es herrscht hier nicht nur europäisches Recht, die Kriminalität auf Curacao ist vergleichbar mit der einer deutschen Kleinstadt – da ist es seeehr sicher, nicht so wie in Marseille, I doublechecked. Die Sache mit den Steuern gestaltet sich da auch wesentlich angenehmer, 10% pauschale Einkommenssteuer, wie man so hört? Ich lasse das gerade von meinem Steuerberater prüfen. Das Herrlichste ist aber: das Klima. Das ganze Jahr herrschen hier zwischen 27 und 29°C, bei wirklich auszuhaltendem, trockenen Klima. Man wird um eine Klimaanlage nicht herumkommen, dafür brauche ich dann keine Heizung mehr. Und das Trinkwasser: Top 5 worldwide. Und jetzt guckt Euch bitte den Film an, was mach ich noch hier – mi stima Kòrsou (das war Papiamentu)! Gute Unterhaltung:

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VLOG: MC Winkel // WHUDAT testdriving the new C-Class in Marseille (20 Pics + Clip)

MC Winkel · Abgelegt: Design und so, Diary, Feature, Film-/ Fotokunst, MC's Filme | 25.03.2014 um 17:00 Uhr

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Ich war in Marseille! Das war vorletztes Wochenende, ich hatte die große Ehre, die brandneue C-Klasse von Mercedes-Benz testen zu dürfen. Ihr habt es mitbekommen, ich war im Januar auf einem Roadtrip durch die USA, von Houston nach Detroit – da durfte ich aber nur gucken, noch nicht selbst fahren. Das wollte ich aber unbedingt, weil mir das Auto tatsächlich sehr gut gefallen hat, es gab’ da ein paar Features, die wollte ich mir genauer ansehen – und dazu bekam ich jetzt in Marseille die Gelegenheit.

Bevor Ihr das Video guckt: ich war wieder extrem gut gelaunt und sowas äußert sich bei mir immer in einer leicht neurotischen Aufgeregtheit. Beim Schneiden des Filmes sehe ich dann oft Sequenzen, über die ich mich selbst wundere. Stichwort: Visagistin. Oder Spleaseman (ftwk). Und natürlich denke ich nicht wirklich, dass ich auf den Abendveranstaltungen der Bestaussehendste bin, vielleicht aber auch doch. Ihr seht mich in dem Video beim Testfahren in und um Marseille herum, Ihr seht, wie ich überfallen werden sollte (!) und Ihr seht den Wagen und bekommt auch ein paar Infos dazu, nur um das nochmal klarzustellen: ich bin kein Auto-Blogger, ich bin mehr der Lifestyle-Jackson, der die schönen Dinge im Leben mag. Die Autos von Mercedes gehören für mich dazu (die langjährigen WHUDAT-Follower werden wissen, dass ich seit Jahren schon Fan bin), die gucke ich mir an und die möchte ich Euch so zeigen, wie ich sie erlebe. Wer etwas detailliertere Infos haben möchte, der guckt sich bitte das Videos auf 5komma6 an (da bin ich auch ein paar mal zu sehen), da gibt es Infos von den richtigen Auto-Nerds (im positivsten Sinne!). Alles weitere erfahrt Ihr im Video bzw. unter den Bildern (alle selbst gemacht) – gute Unterhaltung!

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Marseille aus der Luft. Noch sieht das alles so friedlich aus.
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WHUDAT @ Marrakech // Sofitel Marrakech // Royal Mansour // Nikki Beach Club (35 Pictures)

MC Winkel · Abgelegt: Diary, Feature, Film-/ Fotokunst, Travel | 05.03.2014 um 16:40 Uhr

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Und hier der dritte und letzte Teil meines Marrakech-Reise/Foto-Tagebuches (Part 1 | Part 2), die letzten beiden Nächte meines Trips verbrachte ich im Sofitel Marrakech (welches ich ja ebenfalls schon aus Berlin kannte – die haben sogar eine eigene iPhone-App). Nachdem ich die beiden Tage zuvor nicht ganz so viel Glück mit dem Wetter hatte, kam hier endlich wieder die Sonne raus. Das bedeutete für mich zum Einen, dass ich endlich mal ein paar Stündchen in der Sonne liegen kann, außerdem hatte ich noch ein paar Spots auf meiner Liste, die ich unbedingt sehen wollte. Auf geht’s:

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WHUDAT @ Marrakech // Four Seasons Marrakech // Djemaa el Fna (50 Pictures)

MC Winkel · Abgelegt: Diary, Feature, Film-/ Fotokunst, Travel | 25.02.2014 um 16:26 Uhr

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Der zweite Teile meines Reisetagebuches aus Marrakech (Teil 1 hier), nach 2 Tagen im Selman ging es am Nachmittag in das nächste Hotel der Red City, in das Four Seasons Marrakech. Ich war im Rahmen einiger Pressereisen vorher schon ein paar Mal in Four Seasons-Hotels (z.B. hier in Santa Barbara/Kalifornien), ich wusste also, dass ich mich hier auf etwas Nettes würde freuen dürfen. Leider spielte das Wetter während der beiden Tage nicht wirklich mit, es regnete sogar, was der Grund für mich war, einen Wellness-Tag einzulegen. Aber fangen wir von vorne an – so sieht es dort aus:

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Mein Zimmer im Haupthaus, Kategorie “Deluxe Room”.
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WHUDAT @ Marrakech // Selman Marrakech // Medina // Jardin Majorelle (50 Pictures)

MC Winkel · Abgelegt: Diary, Feature, Film-/ Fotokunst, Travel | 17.02.2014 um 09:30 Uhr

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I’m in Marrakesch! Und hier ist der erste Teil meines Reisetagebuches, vorweg: es ging direkt recht turbulent los. Nicht nur, dass ich die Nacht vor dem Abflug quasi durchgemacht habe (der Flug ging um 6:00h in Hamburg los, ich musste also um 3:00h ohnehin zuhause los – da lohnt sich ja kein Schlaf), es ist das passiert, womit ich immer gerechnet habe, wovor ich bis jetzt allerdings verschont blieb: mein Koffer kam leider nicht mit nach Marokko, zumindest nicht sofort. Ich musste mir also erst einmal notdürftig ein paar Klamotten besorgen. Meine Kamera und ein paar Ladekabel waren ebenfalls im Koffer, genau wie mein Beautycase Kulturbeutel – als Kontaktlinsenträger und Eincremer ist das natürlich auch alles andere als vorteilhaft. Die gute Nachricht dann am Morgen: mein Koffer wurde über Casablanca doch noch irgendwie nach Afrika geschickt, sei inzwischen am Airport in Marrakesch eingetroffen und ich würde mir den jetzt abholen komen können. Was ich dann auch tat und am Lost & Found-Schalter direkt feststellte, dass mein Gepäck leider nicht mehr vollständig war. Es fehlten meine Canon-Kamera, ein Eau de Toilette, meine Badehose (!), meine G-Shock, 1 Sakko und 2 Hemden in dem völlig durcheinander geratenen Koffer. Irgendwie ein spooky Gefühl zu sehen, dass fremde Menschen mein Gepäck komplett durchwühlt und dann auch noch ein paar Sachen gestohlen haben. Whatsoever – ich bin da versichert und guter Dinge, meine Sachen ersetzt zu bekommen. Darum soll es jetzt aber gar nicht gehen, denn wie ich anfangs erwähnte: ich bin in Marrakesch. Und so sieht es bis jetzt aus:
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David Thorne gets 10 official Complaints over 6 Months for trolling a Co-Worker

MC Winkel · Abgelegt: Diary, Funny Shizznits, Netzkram | 11.02.2014 um 12:45 Uhr

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Vorab: Mobbing, Stalking, Trolling – das ist nicht nett und sollte das Opfer in irgendeiner Form leiden, so hat der Verursacher eine Strafe zu bekommen und muss mit den Konsequenzen leben. Having said that: ich habe in den letzten Wochen selten lauter gelacht, ich kenne die Hintergründe nicht wirklich und natürlich ist es nicht schön, wie hier mit Simon Dempsey umgegangen wird. Irgendwie werde ich das Gefühl aber nicht los, dass der Typ diese Sonderbehandlungen seines Kollegen verdient hat. Allein das Ausfüllen eines Denunzianten-Papieres (aka Dienstaufsichtsbeschwerde) könnte Grund genug sein, dass David Thorne einfach nicht aufhört, seinen Arbeitskollegen kontinuierlich zu … ärgern. Das aber immerhin mit einer Kreativität – hier kann selbst Stromberg noch etwas lernen.

Sagen wir so: Arbeitskollegen wie David Thorne zu haben, ist sicherlich nicht einfach. Schlimmer als die Thornes dieser Welt sind meines Erachtens aber die Dempseys, diese kleinkarierten Krämerseelen, die ihre Kollegen für das Ausleihen von Kugelschreibern (“My very first run in with Simon was when he blamed me for stealing pens from his desk”) verpetzen. Immer pünktlich, freiwillig unbezahlte Überstunden, nie die Meinung der Vorgesetzten in Frage stellen – Ihr wisst schon, diese ganz schlimmen Vorzeigeangestellten ohne auch nur eine Micronuance von Rebellion in den Adern, diese unverrückten Arbeitsbienen, ehemalige Klassenbuchträger und Tafelputzer, Streber, Hörige, Marionetten, langweilige Saubermänner und egolose Arschgeigen, von denen es in den Betrieben nur so wimmelt. Ihr hört schon, ich mag diese Spezies nicht sonderlich, ziehe da die kreativen Querdenker und Alltagshumoristen wie unseren David Thorne vor.

Thorne tauscht den Inhalt der Amazon-Bestellungen seines Kollegen Dempsey aus (seine alten Socken gegen ein neues T-Shirt), meldet sich mit Dempseys Namen am Firmentelefon, modifiziert seine Schokoriegel, fälscht seine Visitenkarten (“Pferdeflüsterer” statt “Grafikdesigner”), photoshoppt Justin Bieber in seine privaten Fotos, malt sein iPhone mit weißer Farbe voll undundund – bitte lest Euch all die F26-A Beschwerden durch, das ist wirklich unheimlich gut:

“I don’t really have anything against Simon apart from the fact that he likes the band Nickelback and I have no idea what his problem with me is, as I’m pretty sure I am an absolute pleasure to work with. I brought in donuts once, which is pretty nice. I found them in a bin and left them near Simon’s desk. When he asked, “Who brought these donuts in?” I replied, “The girl from the shop across the road brought them in because they have too many” and watched him eat four, complaining between mouthfuls that they weren’t very fresh. He would have eaten them all but stopped after finding a dead cricket in the box.”

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WHUDAT Jahresrückblick 2013 – The Year in Vlogs

MC Winkel · Abgelegt: Diary, Fashion / Lifestyle, Feature, Film-/ Fotokunst, MC's Filme, Travel | 31.12.2013 um 15:15 Uhr

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Ein weiteres, wirklich ziemlich krasses Jahr neigt sich dem Ende zu – es ist an der Zeit für den alljährlichen “WHUDAT YEAR IN VLOGS”-Rückblick! Nachdem ich nun bereits im fünften Jahr als selbstständiger/freiberuflicher Blogger unterwegs bin, hab’ ich mir was das Reisen betrifft so ein paar Vorgaben gemacht. Unter anderem versuche ich es so zu gestalten, dass ich maximal eine Reise je Monat zelebriere ableiste. Wenn man im Schnitt 25% des Monats unterwegs ist, hat man den Rest des Monats immer noch Zeit, sich um den Blogger-related Stuff zu kümmern, um all das Administrative, zu dem man von unterwegs nicht kommt. Es wird übrigens immer einfacher, von unterwegs aus zu arbeiten. An fast jedem größeren Flughafen gibt es inzwischen kostenfreies WiFi, in den Lounges ja sowieso. Das WiFi in den Hotels/Restaurants wird auch immer schneller und zuverlässiger, die technische Hardware (ich bin nach wie vor bei Apple) ja sowieso. Dank Dropbox hat man seine Buchhaltung überall dabei, auf facebook kann man unkompliziert mit seinen Leuten kommunizieren und über Skype und facetime wird telefoniert – allein die Zeit für den alltäglichen Bürokram, die fehlt unterwegs natürlich schon ein bißchen.

Sicherheitshalber möchte ich auch dieses Jahr wieder den Hinweis droppen: ich möchte mit dieser Compilation keinen Neid schüren oder sonstwie angeben, das mache ich ja schon von vor Ort aus liegt mir wirklich fern. Die letzten drei Jahre waren nichts weiter als eine Sensation – egal, was mir im Laufe meiner eingeschränkten Zeit auf diesem Planeten hier noch so wiederfährt – nehmen kann mir das keiner mehr. Das soll hier aber jetzt nicht nach Sättigung klingen. Natürlich habe ich von der Welt inzwischen eine Menge gesehen, es gibt aber auch immer noch mindestens genauso viel, was ich noch nicht kenne (guckt Euch auf der Karte hier oben allein Südamerika an, namsayn?!). Und ich bin ja auch schon lange nicht mehr alleine, mit mir bloggen hier noch meine wundervollen Co-Blogger Ivi (Bereiche Fashion, Lifestyle, Travel), Nico (Bereich: Alles), Illo (Bereiche Mucke, Netzkram, Streetart), Derby (Bereiche Photography, Fashion, Musik), Oliver (Bereiche Sports, Lifestyle) und CoBlogger23 (Bereiche Art+Design, Fashion, Lifestyle, Photography), die größtenteils auch im vergangenen Jahr für WHUDAT unterwegs waren. Wer also ein spannendes Projekt in der Pipe hat und das Ganze auf WHUDAT gecovert wissen möchte, der meldet sich gerne bei mir – sollte ich im gewünschten Zeitraum gerade indisponibel sein, finden wir da schon wen. Aber genug jetzt, lehnt Euch zurück, im Office ist heute doch sowieso nichts los – so war mein 2013:

Februar 2013 – Südaustralien

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Insomnia Roadkill (Part 3)

MC Winkel · Abgelegt: Der junge MC, Diary, Feature | 16.12.2013 um 09:00 Uhr

[Part 1 | Part 2]

Und dann ruft mich erneut meine Bank an. Der Mensch, der mein Geld aus dem Automaten nahm, bevor es wieder eingezogen werden konnte, hätte sich nun gemeldet. Er habe das Geld ja nur genommen, weil er es dem Eigentümer (= mir) zurückgeben wollte, er hätte sich draußen extra nochmal umgesehen. Dann hat er halt noch zwei Wochen überlegt und ist erst dann zur Bank gegangen und hat das Geld abgegeben, man hätte es mir in der Zwischenzeit bereits zurücküberwiesen. Was die Herrschaften meiner Bank mir jedoch verschwiegen verschwugen:

Der Mann kam erst zurück zur Bank, nachdem er ermittelt wurde. Die Polizei hat das Videomaterial ausgewertet und hat den Täter gesehen. Fun-Fact: in Kiel sind die Menschen sogar für einfachste Diebstahlsdelikte zu doof. In jeder anderen Stadt Deutschlands (vermutlich sogar in Leipzig) hätte der Täter mit ins Gesicht gezogener Mütze und leicht gebeugter Haltung sofort mit dem Geld das Gebäude verlassen. In Kiel holt man sich sicherheitshalber nach dem Diebstahl noch Geld vom eigenen Konto und lässt sich so überführen. Das ist so himmelschreiend uberdumm, das ist bei Weitem kein Kavaliersdelikt mehr, der Mann (oder die Frau) sollte für 25 Jahre in nordkoreanische Einzelhaft kommen, hermetisch abgeriegelte Schallschutzdunkelkammer mit eigenem Zigarettenautomaten, aber ohne Kleingeld.
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Insomnia Roadkill (Part 2)

MC Winkel · Abgelegt: Der junge MC, Diary, Feature, Netzkram | 09.12.2013 um 09:00 Uhr

[Teil 1 hier]

Also der Mittwoch der vorletzten Woche, mitten in der Nacht um halb neun – kein Chinese, es ist der Heinzungs-Dude. War angekündigt. Einige Heizungen der 18 zu diesem Wohnkomplex gehörenden Apartments würden nicht mehr richtig warm werden, man müsse einmal entlüften. Wenn ich um halb neun entlüfte, dann stelle ich vorher sicher, dass ich alleine bin. Wie unsozial ist es, da andere Menschen mit reinzuziehen? Um diese Uhrzeit?! “Herr Winkelsen, wir müssten nur mal eben alle Heizungen bei Ihnen voll aufdrehen. Können sie aber auch gerne selbst machen!”, “Natürlich mach ich das selbst, aber warum hat man das nicht vorher erzählt?”, “Aber wir waren doch angekündigt?!”, “Ja, doch aber wohl nicht nur, um die Heizung voll aufzudrehen? Warum hat man das nicht angekündigt, das hätte ich dann doch Nachts noch machen können?!”. Ein Schulterzucken. Typ war noch jünger, ich nehme an, er wusste genau, was ich meinte, konnte es aber ja auch nicht ändern. “Also in 2 Minuten sind Heizungen hier aufgedreht, wie lange brauchen Sie dann?”. “Bis zum Nachmittag.”. An ein erneutes Einschlafen war natürlich nicht mehr zu denken.

Der Donnerstag dann zunächst ohne größeren Struggle. Insgesamt vielleicht etwas zu kalt, auch wenn die Heizung jetzt wieder einwandfrei funktioniert. Auf dem Weg zum Mittagessen hole ich dann Geld aus dem Automaten, welches ich direkt dort vergesse (die Müdigkeit dieser Mammutwoche hat mich ein wenig aus den Bahnen gelotst), nach dem Mittagessen inklusive des peinlichen Geständnisses, trotz Geldabhebung broke zu sein (ich war dann nochmal bei einem anderen Scheinwerfer und hab nachgeordert) hatte ich dann noch einen Arzt-Termin. Wer einen nervösen Magen hat, der möge an dieser Stelle bitte nicht weiterlesen und bis zum letzten Absatz vordringen. Denn krank bin ich (bis auf die offensichtliche Midlifecrisis und all die Neurosen) aktuell nicht, es geht um eine Vorsorgeuntersuchung, die ich mir für den Dezember eingetragen hatte, beim: Urologen.
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Insomnia Roadkill (Part 1)

MC Winkel · Abgelegt: Der junge MC, Diary, Feature, Funny Shizznits, Streetstyle | 02.12.2013 um 09:00 Uhr

Gute Vorraussetzung für die beginnende Woche: diese kann nur besser werden. Die letzte Woche war die vermutlich Schlimmste in 2013, sie begann mies, wurde zur Mitte hin schlimmer und endete in einem Desaster, welches die gesamte Sklaverei in den Vereinigten Staaten vom 16. bis ins 19. Jahrhundert dagegen aussehen lässt, wie eine Tupper-Party mit Hans Beimer im IKEA Kinderparadies. Seit dem Wochenende bin ich kuriert, aber ich hatte einen Traum. In der Nacht vom Samstag auf den Sonntag besuchten mich Jim Morrison, Jimi Hendrix, Kurt Kobain, Janis Joplin und Robert Enke, sie kamen und brachten Bienenstich, Trostkarten und einen ganzen Bauschuttcontainer voller Tapferkeitsmedallien. Sie knieten auf dem Boden vor mir, falteten ihre Hände und sprachen mir kopfschüttelnd den allerhöchsten Respekt aus. Nicht einer von ihnen hätte jemals damit gerechnet, dass ich überhaupt den Mittwoch ohne Teppichmesser in der Halsschlagader überleben würde – und dann sogar bis Freitag durchgezogen?! Fantastisch. Leider erwachte ich, als die 5 damit begannen, Nate Doggs “Hardest Man in Town” im Kanon zu singen, was aber okay war, Joplinski lag eh die ganze Zeit einen halben Ton drüber.

Es begann am Montag, als ich um 8.15h immer noch Rest-gejetlagt im warmen Wasserbettchen verweilte und es an meiner Wohnungstür klingelte. Ich stehe selten vor 9:30h auf, vor 8:30h nie. Schon gar nicht gejetlagt und schon garnichter an einem Montag. Keine Ahnung, was für ein Swank der Typ vor meiner Türe fuhr, aber er hörte nicht auf zu klingeln. Ich kenne das von der Post, meine gesamte Nachbarschaft hält es für lustig, jedem Postzusteller mitzuteilen, dass mein Fahrzeug auf dem Parkplatz stehen würde und ich somit auf jeden Fall vor Ort wäre – jedoch vermutlich noch im Bett, ich faules Stück Darkroom-Diarrhö, alles für die Alliteration. Und daher klingelte der Mann, der sich später als Rauchmelde-Prüfungsjackson entpuppen sollte, bestimmt 10 Minuten am Stück, bevor ich ihn gegensprechanlingual Hausverbot erteilte. Mit geschätzen 400 Dezibel und einer Halsschlagader, in der ein 24er-Pack Teppichmesser Platz gefunden hätten, inklusive Blister.
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